Die erste Saisonniederlage musste der TV Beckum hinnehmen, da halfen auch die zwei Tore von Andre Kösters (r.) nicht. Bild: Wegener

Beckum (hh). Jetzt hat es auch den TV Beckum erwischt: Mit 23:24 (8:15) musste sich die Mannschaft von Trainer Roland Berief am Sonntagabend in der Jahnhalle dem VfL Kamen geschlagen geben und damit die erste Niederlage der Saison hinnehmen.
Die Entscheidung in einem am Ende nervenaufreibenden Spiel fiel mit dem Schlusspfiff: Nach einer letzten Beckumer Abwehraktion bekamen die Gäste einen Siebenmeter zugesprochen, den Henning Lehmkemper sicher verwandelte. Doch verloren hatte der TVB die Partie bereits in der ersten Halbzeit. Da kamen die Gastgeber überhaupt nicht mit dem sehr ruhigen Aufbauspiel der Kamener zurecht. Immer wieder ging der Ball hin und her, bis die Gäste in guter Wurfposition waren und erfolgreich abschlossen. So blieb die stärkste Waffe des TVB, der Gegenstoß, in der ersten Halbzeit stumpf. „Wir haben in dieser Phase zu viele einfache Tore kassiert“, ärgerte sich Berief. Über 6:3 (9.) und 12:7 (22.) setzten sich die Kamener bis zur Pause auf 15:8 ab. Weiterlesen

Beim Volkslauf in Wadersloh erreichten die Wersewalker vom TV Beckum über 10km Walking gute Zeiten. Waltraud Meyer kam in 1:19:38h als 2. ins Ziel, Siggi Kochskämper als 1. in 1:13:24h. Leider wagten sich  nur 6 Walker/innen bzw. Nordicwalker/innen auf die 10km Strecke. Über 5km waren es ca. 40 Starter/innen.

Der böige Gegenwind auf der ersten Hälfte und der Regen in der zweiten Hälfte ließen keine besseren Zeiten zu.  Siggi Kochskämper hatte für sich eine Zeit unter 1.10h angepeilt, auf dem nassen Asphalt rutschten die Gummipads und sogar die Metallspitzen der Nordic Walking-Stöcke immer wieder weg, so dass die erreichte Zeit sehr gut war.

Auch für die Torhüterinnen Ann-Christin Hoppe (hier gegen Lünen) und Theresa Schlautmann lief es alles andere als perfekt gegen Everswinkel.

Everswinkel. 32:21, so hieß das bittere Endergebnis in der Oberliga-Vorrundenpartie gegen den SC DJK Everswinkel am vergangenen Sonntag. Dabei konnten die Beckumer Juniorinnen in der ersten Hälfte noch gut mithalten. Waren es bis zur 12. Minute noch zwei Zähler, die die Gäste aus der Püttstadt hinterherhinkten, gab es in der 15. das erste Mal den Ausgleich durch eine stark spielende Rina Nordberg. „Doch dann haben wir die Führung leichtfertig verspielt, haben zu viele einfache Fehler gemacht“, ärgerte sich Dirk Nordberg, Trainer der Gastmannschaft. Mit einem offenen 15:12 für die Heimsieben ging es in die Pause. „Vorgabe in der zweiten Hälfte war, gegen diese körperlich dominante Mannschaft, die eine massiver Abwehr gestellt hat, in die Tiefe zu gehen. Daran haben wir uns nicht gehalten. Sowohl unsere Torhüter-Leistung als auch unsere Bewegung von außen war nicht gut. Wir haben fünf Siebenmeter verworfen! Weiterlesen

Nach dreimonatiger, verletzungsbedingter Pause meldete sich Siggi Kochskämper bei seinem ersten Wettkampf mit einer starken Zeit zurück. Beim Herbstwaldlauf in Neubeckum kam er über 5 km Walking in 0:34:26 h  als 1. Walker ins Ziel.

Lilian Kliewe und ihr Team präsentierten sich gegen den ASV Hamm-Westfalen nicht gerade als die durchsetzungsstarkenFavoriten, sie sie eigentlich waren.

Hamm. Das war nicht schön. Nicht für die Fans, nicht für den Trainer und garantiert auch nicht für das Team des TV Beckum. Es war als klarer Favorit zum ASV Hamm-Westfalen gereist, der bislang alle Vorrunden-Begegnungen verloren hatte und somit den letzten Platz der Tabelle bekleidete. Die Mannschaft von Dirk Nordberg, bis auf ein paar Kleinigkeiten wieder fit und einsatzbereit, sollte das Ding also rocken. Umso überraschender war das, was sich dem geneigten Betrachter darbot. Hamm konnte schnell mit zweien in Führung gehen. Beckum zog zwar bereits in der vierten Minute gleichauf (2:2), wirkte aber müde und unentschlossen. Das gewohnt schnelle Spiel, der Kampfgeist und vor allen Dingen die gnadenlos gute Abwehr: alles zuhause gelassen. Selbst die Torhüter passten sich der halbherzigen Vorgehensweise an, ließen so gut wie alles rein. Der ASV dagegen puschte sich durch den unerwartet knappen Spielstand in Feierlaune. Weiterlesen

Jennifer Suhr fliegt über 4,75 Meter zum US-Sieg

Die Weltklasse-Stabhochspringerinnen stellten sich nach einem hochklassigen Meeting im Jahnstadion und der Siegerehrung zum Erinnerungsbild auf.

Die Olympia-Siegerin von London, Hallenweltmeisterin und Weltjahresbeste ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden: Jennifer Suhr hat das 21. Beckumer Volksbank-Stabhochsprung-Meeting im Jahnstadion gewonnen. Die US-Amerikanerin flog als einzige der zwölf Athletinnen über die sehr gute Höhe von 4,75 Metern und sicherte sich damit den Titel. Nach Sandi Morris in 2017 und Katie Nageotte im Vorjahr ist sie die dritte Siegerin aus den USA in Folge.

Die zwölf Weltklasse-Springerinnen lieferten sich in Beckum bei sehr guten Bedingungen einen heißen Kampf. Dass gleich vier Athletinnen die Marke von 4,70 Metern überfliegen, das kommt selbst bei den ganz großen Titelkämpfen ganz selten vor. Gleich fünf Mal lag dabei die Latte für einen nationalen Rekord auf – ein Mal mit Erfolg: Die Slowenin Tina Sutej stellte mit eben diesen 4,70 Metern ihren nationalen Rekord ein. Drei Mal versuchte sich die Chinesin Xu Huiqin am asiatischen Rekord von 4,75 Metern, wobei sich jeweils nur ganz knapp scheiterte und sich schließlich mit 4,65 Metern begnügen musste.

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Jennifer Suhr siegt bei ihrer Premiere

Unangefochten: Jennifer Suhr musste sich zwar strecken, überwand aber trotzdem mit 4,75 Meter die größte Höhe. Bilder: Inderlied

Die derzeit beste Stabhochspringerin der Welt hat auch das Internationale Meeting in Beckum gewonnen. Im Jahnstadion musste sich die US-Amerikanerin Jennifer Suhr aber gewaltig strecken, um ihre junge Konkurrentin Ninon Guillon-Romarin hinter sich zu lassen. Ein Sprung über 4,75 Meter reichte der 38-jährigen Olympiasiegerin von London zum Sieg. An der Höhe von 4,80 Meter scheiterte sie aber kurz vor der Weltmeisterschaft.

Am Freitag noch ein Wettkampf im Rahmen der Diamond League in Brüssel, in drei Wochen Leichtathletik-WM in Katar: Mittendrin haben sich die besten Stabhochspringerinnen der Welt im beschaulichen Beckum pudelwohl gefühlt. „Ich bin froh, dass ich hier springen konnte“, sagte etwa Martina Strutz. Die Deutsche absolvierte nach 14 Monaten Pause ihren ersten Wettkampf, hatte aber noch mit den Nachwirkungen ihrer Achillessehnen-Operation zu kämpfen.

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Veranstaltung hat das Zeug zum Dauerbrenner

Los geht’s: Der Start des 1,7-Kilometer-Jugendwettbewerbs. Der Pütt-Tage-Lauf war ein riesiger Erfolg – mit rund 400 Teilnehmern wurde der Vorjahreswert von 300 deutlich übertroffen. Bilder: Simon Brandt

Jede Tradition braucht einen Anfang. Im vergangenen Jahr sind die Beckumer Pütt-Tage erstmals durch eine Laufveranstaltung bereichert worden. Die Resonanz war so positiv, dass die logische Konsequenz nur eine Wiederholung sein konnte.

Die Ausrichter von der SG Rote Erde Beckum, dem Ski-Club Beckum und dem TV Beckum können sich bestätigt sehen. Die zweite Auflage des Pütt-Tage-Laufs war ein riesiger Erfolg, mit zirka 400 Teilnehmern wurde der Vorjahreswert von 300 deutlich übertroffen.

Die Strecke, allen voran der Start- und Zielbereich in der Hühlstraße, war außerdem von zahlreichen Besuchern gesäumt.

Beim Hauptlauf über 8,5 Kilometer gab es eine Titelverteidigung. Der Ahlener Jonas Barwinski meisterte die zehn Runden durch die Innenstadt in 28:53 Minuten und distanzierte den Zweitplatzierten Maximilian Worm von der LV Oelde um 51 Sekunden. Als Dritter gelang Markus Schuler (LV Oelde, 30:26) der Sprung auf das Treppchen.

Zur schnellsten Frau avancierte Ruth Hahne (LV Oelde) mit 35:55 Minuten. Dritte wurde ihre Teamkollegin Uschi Rammert (42:12).

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