Torhüterin des HSV 81 war das Zünglein an der Waage
TVB empfängt Hemer: Mehr Spannung geht nicht

Beckum. „Insgesamt war das ein richtig starkes Spiel, ein Spitzenspiel. Eines der besten Spiele die ich bislang in dieser Vorrunde gesehen habe. Das macht richtig Vorfreude auf die kommende Oberliga“, freute sich Dirk Nordberg, Trainer des TVB nach der Begegnung seiner C-Mädchen mit dem HSV 81 Hemer. Beide Mannschaften begeisterten das Publikum durch ihr schnelles und taktisch überzeugendes Spiel. So war es vorherzusehen, dass es in dieser Partie keine Tore regnen würde, sondern jeder Treffer hart erkämpft werden musste. Zur Hälfte der ersten Halbzeit waren insgesamt gerade mal sieben Tore gefallen, in der 18. Minute stand es 6:6.

Rechtsaußen Mia Steinhoff kann drei Mal punkten. Gegen die wirklich gute Torhüterin vom HSV eine gute Leistung.

Sowohl die Gäste als auch die Gastgeber zeigten eine tolle Abwehrarbeit und gingen mit Schnelligkeit und Druck nach vorn. Dann gelang 81 die Serie von drei Treffern. Beckum verkürzte, sodass die Gäste mit einem knappen 8:10 Polster in die Pause gehen konnten. Keine Ahnung was der Beckumer Trainer seinen Spielerinnen in der Kabine gesagt hatte – es schien jedoch das Richtige gewesen zu sein. In den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte brachten die Heimmädchen gleich fünf Treffer in Folge unter und gingen so das erste Mal deutlich in Führung. Doch es waren noch gute 21 Minuten zu spielen, zu früh also für den Jubelgesang. Der HSV kämpfte und wurde belohnt. In der 35. Minute gab es den 15:15 Ausgleichstreffer.

Immer wieder erstaunlich: Die Durchsetzungskraft von Youngster Rina Nordberg.

„Die Hemerer hatten eine ganz ganz starke Torhüterin, die einen Sahnetag erwischt hatte und viele freie Chancen von uns weggenommen hat. Somit konnten die Feldspielerinnen sich viel mehr auf unseren starken Rückraum konzentrieren, denen das Leben schwer machen. Wir hatten mehrere angeschlagene Spielerinnen, die sich aber immer wieder reingebissen haben, um den fitten Mannschaftskolleginnen Pausen geben zu können. Wir haben das als Mannschaft wirklich gut gelöst“, so Nordberg. Bis zur 42. Minute und dem Stand von 18:18 blieb es bei einem Remis, bevor Beckum noch mal richtig Gas gab und sich bis auf drei Tore absetzen konnte. Und wieder kam der HSV heran.

Kapitän im Pech. Auch Lilian Kliewe hatte Schwierigkeiten mit der Hemerer Torhüterin.

Beim letzten Beckumer Timeout, anderthalb Minuten vor Schluss war der Heimvorteil bis auf ein Tor geschrumpft. Die Nordberg-Sieben hatte den Ball und musste eigentlich nur noch die Nerven behalten, die Zeit für sich spielen lassen. Der Drang zum Tor war aber wohl zu groß, der Schiri sah zudem einen Schrittfehler, sprach den Gästen den Ball zu und diese verwandelten in letzter Sekunde die Niederlage in ein 23:23 Remis. Eine ausgeglichene, faire Begegnung von zwei tollen Mannschaften, deren Spiel man sich gut anschauen konnte, begleitet durch eine souveräne Leistung des Unparteiischen. Das Urteil des Publikums und der Beteiligten fiel durchweg positiv aus.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (4/1), Nordberg R. (4), Berief (4), Berger (1), Kliewe, Pahlenkemper (6), Römer, Steinhoff (3), Michels, Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


JSG HLZ Ahlen kapituliert
TVB punktet souverän

Beckum. Mit dem JSG HLZ Ahlen empfing die weibliche B am letzten Samstag einen körperlich starken Gegner, der versuchte seine Schwächen im Angriff durch eine massive Abwehrkette zu kompensieren. „Aber wir haben gut dagegengehalten. Wenn wir Tore machen wollten, mussten wir mit Wucht reingehen, da die Ahlener uns die Wege zugemacht haben. Wir haben die Zweikämpfe angenommen und sind gegangen. Das hatte dann für das HLZ einige Zeitstrafen, bis hin zur einer roten Karte zu Folge“, kommentierte Dirk Nordberg, Trainer der Heimsieben.

Hanna Große-Westhoff (Zweite von links) geht durch die Ahlener Abwehr.

Gegen die Durchsetzungskraft und das schnelle Spiel des Beckumer Teams stand Ahlen auf verlorenem Posten. Mit 13:9 ging es in die Pause. Je länger das Spiel dauerte, desto besser konnte die Nordberg-Sieben ihre Spielzüge unterbringen, sodass ihr Trainer die Gunst der Stunde nutzte um Antrainiertes unter realen Bedingungen zu testen.

Trotz der souveränen Mannschaftsleistung: Laut Traainer gibt es immer etwas zu verbessern.

Sophie Turowski, eigentlich am Kreis in ihrem Element, brachte auf Halb eine ganz starke Leistung. Lisa Vogt verwandelte ihren ersten Siebenmeter. Dazu kam, dass die Torhüterinnen Ann Christin Hoppe und Anna Kuhlhüser eine unglaubliche Quote aufwiesen. Allein Anna Kuhlhüser konnte fünf von sieben Siebenmetern abwehren.

Eine Spitzenleistung zeigten beide Torhüterinnen. Allen voran Anna Kuhlhüser, die die Ahlener zur Verzweiflung brachte.

„Sie haben die Chancen gesucht, Zweikampfstärke gezeigt und die Dinger rein gemacht“, lobte Nordberg die geschlossen gute Mannschaftsleistung. Am Ende siegte Beckum verdient mit 30:17 und behauptet sich weiter auf Rang vier der Tabelle. Am 10.12. geht’s zum TuS Westf. Kamen.

TVB: Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Güttler (1), Turowski (9), Holling (6/1), Weber (3), Lüdeke (3/1), Hülsen (3), Große-Westhoff (3), Vogt (1/1), Dürre (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB gegen SV Geseke 17:15
Männliche C2 weiterhin ungeschlagen

Beckum. Am Sonntag gewann die männliche C2 auch das letzte Vorrundenspiel gegen die männliche C-Jugend des SV Geseke. In einem sehr spannenden und ausgeglichenen Spiel konnten sich die Jungs letztendlich mit 17:15 durchsetzen.
Besonders in der ersten Halbzeit wechselte die Führung einige Male. Zwischenzeitlich führten die Gäste aus Geseke sogar mit drei Toren. Zum Ende der ersten Halbzeit bekamen unsere Jungs die Gäste in der Abwehr besser unter Kontrolle und im Angriff wurden die Chancen auch verwertet, so stand es zur Halbzeit 10:9.


Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel weiterhin ausgeglichen, wobei unsere Jungs meistens mit zwei Toren führten. Wären die Überzahlsituationen konsequenter genutzt worden, hätte das Ergebnis aber auch höher ausfallen können.
Somit stehen die Jungs mit 14:0 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze.

TVB: Nils Schierbrock (TW), Stanley Demenko (1), Björn Scheiperpeter (4), Jakob Grosse Westhoff (4), Ben Weghaus, Hadi Ballouk, Jan Ostlinning (1), Till Michels (2), Evim Zuebro (5)

Bericht/Bilder Ludger Scheiperpeter


TVB – RSV Altenbögge 11:23
Männliche DII klar unterlegen

Beckum (vk). Nix zu holen war für die Jungs der männlichen D2 gegen die Gäste aus Altenbögge im letzten Heimspiel. Gegen einen sehr starken Gegner verloren die Beckumer mit 11:23.
Die spielerisch und körperlich überlegene Mannschaft aus Altenbögge übernahm direkt von Beginn an die Initiative und führte mit 1:5 und 2:9 deutlich. Beckum spielte zu verhalten und zaghaft, um die Abwehr der Gäste ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Der bestens aufgelegte Torwart aus Altenbögge hielt zudem noch die beiden Strafwürfe der Beckumer und zeigte ansonsten auch ein gutes Spiel. Die Beckumer Abwehr konnte sich nicht auf die variablen Rückraumspieler der Gäste einstellen, so dass diese immer wieder die sich bietenden Lücken fanden. 4:10 lautete der Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte wurden die Angriffe der Beckumer druckvoller und die Bewegungen ohne Ball waren jetzt besser. Zwar führte Altenbögge sicher mit 6:13, 8:15 und 9:19, jedoch waren die Gastgeber deutlich engagierter, als im ersten Durchgang.
Altenbögge gewann letztlich verdient mit 11:23 und hat als ernsthaften Gegner eigentlich nur Eintracht Overberge in der Liga.

Micke und Zerrer (Tor), Herbort (1), Thiesbrummel, Schamanowski, Schnittker (2), Naskrent (1), Köhler (3), Pötter (2), Deipenwisch (2) und Kühnel

Bericht: Volker Köhler


Weibliche D-Jugend gewinnt Freundschaftsspiel
TVB – SG Sendenhorst 14:6 (4:1)

Beckum (mr). Heute war mit der SG Sendenhorst eine Mannschaft aus dem Kreis Münster in der Jahnhalle zu Gast. Unsere Mannschaft begann sehr konzentriert, die Abwehr stand gut nur im Angriff klappte leider nicht viel.

Starke Abwehrarbeit mit nur einem Gegentreffer in der ersten Halbzeit.

Nach einer zähen ersten Halbzeit mit viel Abwehrarbeit gelang es den Mädels allerdings sich zur Pause mit einer 4:1 Führung einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel offener und so konnte man sich nach drei schönen Treffern in Folge durch Maya Thiedig schnell über 7:4 auf 10:4 absetzen. Aber auch jetzt wurden wieder viele klare Chancen leichtfertig vergeben und so fiel das Endergebnis mit 14:6 leider etwas zu gering aus.

Nach einer kurzen Ansprache in der Pause lief es auch im Angriff.

Bericht/Bilder Markus Rüschenbeck


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin
TVB fährt zum internationalen deutschen Turnfest

Berlin. Am Samstag vor Pfingsten ging es los. 21 Handballerinnen, 12 Turnerinnen und sieben Betreuer machten sich auf den Weg um Berliner Turnfest-Luft zu schnuppern. Untergebracht  war die Gruppe in der Nelson Mandela Schule in Berlin Charlottenburg. Beste Voraussetzungen also um sowohl die Hauptstadt zu erkunden, als auch die vielen Angebote des Turnfests zu nutzen.

21 und ein Bär.

Es wurde zwar auch an Wettkämpfen teilgenommen, im Vordergrund stand jedoch dieses großartige, mehrtägige Event inmitten 80.000 anderer Sportler zu erleben. Am Abend des Anreisetags dann gleich das erste Highlight: die Eröffnungsfeier vor dem Brandenburger Tor. Auf drei Bühnen, übertragen auf mehreren Großleinwänden, präsentierten die Organisatoren ein eindrucksvolles Programm und begeisterten die ca. 40.000 Zuschauer, die sich auf der Straße des 17. Juni zusammengefunden hatten. Die Beckumer Mädchen brauchten nicht lang um sich von der allgemein guten Stimmung anstecken zu lassen, trugen diese in die U-Bahnen und durch ganz Berlin bis zu ihrer Unterkunft.

Cooles Event, coole Mädel – super Stimmung.

Auch die weiteren Tage wurden singend, tanzend, feiernd und lachend verbracht. Auf dem Messegelände konnten sich die Teilnehmer in verschiedensten Sportarten wie z.B. Fechten, Segeln, oder Klettern probieren, neue Geräte testen oder Beach-Handball spielen.

Josi dribbelt gegen die Uhr.

Abends hieß es im Sommergarten: Warm up für die TU-JU-Party um dann mit zig anderen 12- 25-jährigen in der Neon-Disco abzutauchen. Weitere Mega-Shows folgten: Die Turnfestgala in der Mercedes-Benz-Arena gehörte wohl zu den eindrucksvollsten. Stars wie der Röhnrad-Comedian Konstantin Mouraviev, die Gruppe Jonglissimo und viele andere Spitzenathleten hinterließen ungläubiges Staunen. Ihre außergewöhnlichen Leistungen wurden durch einzigartige Farb- und Licht-Effekte spannend unterstrichen.

Der Kunstturner und „Dance, dance, dance“-Gewinner Philipp Boy war auch auf der Turnfestgala.

Neben einer Sightseeing Tour bei bestem Wetter zu den berühmtesten Wahrzeichen Berlins bildete der Besuch der Stadiongala im Olympiastadion den krönenden Abschluss.

Marleen, Sophie und Nina vor dem Reichstag.

Rund 55.000 Menschen verfolgten nicht nur den Fallschirmsprung von Ex-Weltmeister Eberhard Ginger durch die Stadion-Öffnung in den Mittelkreis der Arena, den Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Verabschiedung des Ausnahmeturners und Reck-Olympiasiegers Fabian Hambüchen sondern auch eine farbenprächtige Gala mit 6000 Mitwirkenden. Das Fazit nach fünf erlebnisreichen Tagen: wenig Schlaf und vieles was für immer in Erinnerung bleibt.

Mia auf dem Weg nach Hause.

Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge, ho! Hey Zwerge, hey Zwerge, go, go, go!

Es gibt Regen. Die Trainer fliegen tief.

Bericht Karen Kliewe


 

Pokalfinalbegegnung TVB – TuS Westfalia Kamen
Beckum glücklicher Pokalsieger

Unna. „Wir taten uns von Anfang an schwer. Die ungewohnte 6-0-Abwehr der Kamener ließ uns nicht richtig ins Spiel finden“, kommentierte Dirk Nordberg, Trainer der weiblichen B des TV Beckum. Trotz der Schwierigkeiten gingen die Gäste in Führung und konnten diese über weite Teile der ersten Halbzeit halten. Doch Beckum machte zu viele Fehler, packte auch in der Abwehr nicht konsequent genug zu.

Ein schöner Vorgeschmack auf die kommende Saison. Die weibliche B freut sich als Jungjahrgang den Pokal geholt zu haben.

Kamen wusste das zu nutzen und ging mit zwei Toren Vorsprung in die zweite Halbzeit. Hier wurde deutlich: Zog der TVB das Tempo an, konnten sie sich die nötigen Freiräume erspielen. So platzierten sie gleich mehrere Treffer in Folge und konnten die Führung erneut übernehmen.

Josefine Hülsen traf zweimal, scheiterte jedoch mehrfach an Kamens Torhüterin.

Doch der TuS blieb dran. Jede Nachlässigkeit der Gäste wurde mit Gegentoren quittiert. So blieb es bis zum Schluss eine sehr offene Partie, die der TVB am Ende mit einem 15:17 knapp für sich entscheiden konnte.

Lia Dürre hatte nicht das geeignete Rezept um sich gegen Abwehr und Torhüterin durchzusetzen.

„Letztendlich war wohl die Geschwindigkeit der entscheidende Faktor. Da waren wir mit unserem breiten Kader, bei Hitze und stickiger Hallenluft leicht im Vorteil“, so Nordberg.

Freuen sich über den Pokal; Marleen Lüdeke (links) und Hannah Fischer (rechts)

TVB: Kuhlhüser A. (TW), Hoppe (TW), Güttler, Turowski, Kuhlhüser L., Holling (2/1), Weber (1), Lüdeke (3/1), Hülsen (2), Große-Westhoff (1), Dürre, Fischer, Nordberg J. (7/1), Berger (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


 

Sportlerjahresehrung

Beckum (SuZ). Der Titel „Mannschaft des Jahres“ geht an Sportlerinnen, die neben Kraft und Ausdauer auch Schnelligkeit und Beweglichkeit für ihre Sportart mitbringen müssen: Die Handballmannschaft „Weibliche C1-Jugend“ des TV Beckum 1892 steht in diesem Jahr ganz oben auf dem Siegertreppchen. Dem jungen Team ist es gelungen, als erste Jugendmannschaft des Vereins in die höchstmögliche Jugendspielklasse, die Oberliga, aufzusteigen. Die Mädchen belegten Platz zwei beim internationalen Ruhr-Cup in Bochum, holten sich den Sieg beim Ems-Cup und erreichten die Hauptrunde beim Turnier der besten Jugendmannschaften Deutschlands, dem Sauerland-Cup.
Freudestrahlend nahmen die Schülerinnen zusammen mit ihren Trainern die Glückwünsche von Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Jürgen Schnittker (Marketingleiter der Sparkasse Beckum-Wadersloh) sowie Pasquina Solito-Hanisch (Schatzmeisterin Stadtsportverband Beckum) entgegen.

Für überragenden Erfolge im vergangenen Jahr ging der Titel „Mannschaft des Jahres“ an die weibliche C1-Handball-Jugend des TV Beckum vertreten durch (vorne v. l.) Tessa Holling, Marleen Lüdeke, Sophie Turowski, Marie Pahlenkemper, Lilian Kliewe, Josefine Hülsen, Rina Nordberg, Dirk Nordberg (Trainer) und Markus Pahlenkemper (Trainer) sowie (hinter v. l.) Kai Boek (Trainer). Es fehlen leider Hannah Berger, Nina Berief, Hanna Große-Westhoff, Jana Güttler, Ann-Christin Hoppe, Anna Kuhlhüser und Jana Nordberg. Es gratulierten Jürgen Schnittker (Sparkasse Beckum-Wadersloh), Pasquina Solito-Hanisch (Stadtsportverband) und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann.

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 27.03.2017