HC TuRa Bergkamen chancenlos
Beckum holt sich die nächsten Quali-Runden-Punkte

Beckum. Im zweiten Quali-Runden-Spiel zur Landesliga/Oberliga empfing die weibliche B1 am vergangenen Samstag den HC TuRa Bergkamen. Beckum war, mit zwei erfolgreich beendeten Oberliga-Runden klarer Favorit und wurde seiner Rolle von Beginn an gerecht. „In der Abwehr waren wir bärenstark, obwohl die großen, kräftigen Rückraumspielerinnen des HC nicht immer leicht zu händeln waren. Wir waren hochkonzentriert und konnten den Bergkamenern im Angriff viele Bälle abnehmen“, freute sich Dirk Nordberg, Trainer des Beckumer Teams.

Gehörte mit zu den abschlussstärksten Spielerinnen: Tessa Holling.

Schnell hatten sich die Gastgeber einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung erspielt. Der Halbzeitstand: 18:10. Der HC, angereist mit nur einer Auswechselspielerin, schien nicht nur personell geschwächt, sondern auch spielerisch überfordert. Als dann auch noch Beckums Torhüter, insbesondere Anna Kuhlhüser, mit ein paar echten Glanzparaden aufwarten konnte, strahlte das heimische Publikum mit der Sonne um die Wette.

Anna Kuhlhüser trieb Bergkamen mit ihren Glanzparaden vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit in die Verzweiflung.

„Anna und Anki, unsere Keeper, haben einen unglaublich guten Job gemacht: Ob Schüsse aus dem Rückraum, ob Siebenmeter oder Konter, – irgendwie hatten die beiden heute alles im Griff“, so der stolze Trainer des TVB. Auch, wenn man den Gastgebern anmerkte, dass sie die letzten zehn Minuten eher kraftsparend spielten, fiel der Sieg mit 29:17 sehr deutlich aus.

Marleen Lüdeke zeigte ein tolles Abwehrverhalten und stahl den Gegnern so manchen Ball.

Schon am nächsten Dienstag, um 19:00Uhr gibt es für die Nordberg-Sieben in der Jahnhalle die nächste Heim-Partie, und zwar gegen den Lüner SV.

Alles Klammern und Reißen von Bergkamens Nr. 4 half nichts. Am Ende konnte sich Sophie Turowski doch durchsetzen.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Kliewe (1), Lüdeke (3), Nordberg J. (6/2), Nordberg R. (2), Berief (4), Berger (1), Pahlenkemper (2), Turowski (3), Holling (6/2), Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Neue Saison mit neuen Herausforderungen
Weibliche B2 verliert Auftaktspiel gegen Soest

Beckum. Für die Spielerinnen der B2 des TVB dürfte der Beginn der Pokalrunde gegen den HSG Soest eine echte Herausforderung gewesen sein. Nicht, weil die Gäste wegen ihrer herausragenden Spielleistung gefürchtet wurden, – Soest hatte in der Vergangenheit sämtliche Partien gegen den TVB hoch verloren –, sondern, weil die Gastgeber mit einer extrem ungewohnten Kader-Zusammensetzung klarkommen mussten.

Josefine Hülsen war mit drei Treffern beste Schützin im Beckumer Kader.

„Bedingt durch die Trennung in zwei Mannschaften haben wir uns, insbesondere im Bezug auf die B2 auf ein echtes Abenteuer eingelassen. Viele meiner Mädchen kann ich auf zwei oder drei Positionen bringen. Klar ist aber, dass sie alle ihre antrainierte Komfortzone haben, die sie nun verlassen müssen. Wir starten mit neun versierten Außenspielerinnen, die sich jetzt nicht nur auf ungewohnten Positionen behaupten, sondern auch im Spiel miteinander neu finden müssen. Ich weiß, dass ich ihnen damit viel abverlange. Ich weiß aber auch, dass sie das schaffen werden“, äußerte sich der Beckumer Trainer Dirk Nordberg.

Hanna Große-Westhoff sucht die passende Lücke durch die Soester Abwehr.

Die Folgen diese radikalen Eingriffs waren spielbestimmend. Die Nordberg-Sieben wirkte verunsichert und ideenlos. Es gab keine Spielmacher, taktische Spielzüge waren selten zu sehen. Dem HSG war die Überraschung und die Freude über den unerwarteten Verlauf anzumerken. Mit einer eindeutigen 6:11-Führung für die Gäste ging es in die zweite Halbzeit. Beflügelt durch den Vorsprung konnte Soest immer häufiger jubeln, während sich bei den Beckumer Mädchen Mutlosigkeit breit machte.

Zeigte ein paar tolle Einzelaktionen. Jana Güttler scheute auch gegen den HSG Soest keinen Zweikampf.

Am Ende siegte der HSG mit 10:21 Toren. „Die Partie hat gezeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Dennoch bin ich stolz auf meine Spielerinnen, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben und den Kampfgeist besitzen an dieser Aufgabe zu wachsen“, so Nordberg.

Kirsten Frölich hat die Klasse, um sowohl aus dem Rückraum, als auch von Außen erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Gegen den HSG belohnte sie sich leider nur mit einem Treffer.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Güttler (2/1), Große-Westhoff, Hülsen (3), Römer (2/2), Weber (1), Michels (1), Frölich (1), Dürre, Ebel

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB beim Spiel Deutschland gegen Serbien 29:23 (15:9)
Bad Boys bei den Beckumer Fans handzahm

Dortmund. Die ganz großen einmal aus nächster Nähe sehen, darauf hatten sich Handball-Juniorinnen wie Eltern schon seit Wochen gefreut. Bei strahlendem Sonnenschein und in einem superneuen Luxusbus der Firma Lippebus ließ sich die 45-Mann starke Truppe am letzten Samstag nach Dortmund zur Westfalenhalle kutschieren. Diese war mit 10.891 Zuschauern nahezu ausverkauft, die Stimmung dementsprechend lautstark und mitreißend. Da die Serben sich schwach und ideenlos präsentierten, sahen die Beckumer Fans eine deutlich überlegene Partie der deutschen Nationalmannschaft. Obwohl die Begegnung nicht zu den spannendsten zählte genossen die Mädchen des TVB die Atmosphäre und freuten sich, dass sich am Ende, trotz Abschottung durch die Security der Westfalenhalle, doch noch ein paar Spieler die Zeit für ein Selfie oder Autogramm nahmen.

Der von der Presse so gescholtene Trainer der Deutschen Nationalmannschaft Christian Prokop zeigte sich nach der souverän gewonnenen Partie entspannt und gut gelaunt.

Annika Ebel und Nina Berief versuchen sich in Völkerverständigung und posieren mit einem der serbischen Spieler.

Keiner steigt so hoch wie er. Auch dieses Mal platzierte er ein paar unhaltbare Rückraumtreffer. Die Fans, wie hier Jana Nordberg, mögen den zwei Meter großen Spieler vom MT Melsungen, auch, weil er sich immer besonders viel Zeit für sie nimmt.

Nicht nur auf dem Feld wusste sich Bad Boys-Neuzugang Matthias Musche vom SC Magdeburg ins rechte Licht zu setzen.

Ex- Nationalspieler Dominik Klein (hier mit Nina Berief und Hannah Berger) nahm sich viel Zeit für die Fans und sorgte ordentlich für Stimmung.

Bericht Karen Kliewe/Bilder Ebby Kliewe


Weibliche C holt Silber bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres 2017
Danke an alle Unterstützer

Beckum. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. Die Organisatoren der Sportlerjahresehrung 2017 hießen alle Nominierten willkommen. Unter ihnen auch die weibliche C unserer Handball-Abteilung, die sich im letzten Jahr den Titel zur Mannschaft des Jahres 2016 sichern konnte.
Auch für 2017 fanden viele ihre Leistung unterstützenswert und stimmten für sie ab. Dadurch schafften sie es auf den zweiten Platz. Einzig die Damen-Mannschaft des Fußballvereins Rot-Weiß Vellern kam auf mehr Stimmen.
An alle, die ihre Stimme für die Handball-Juniorinnen abgegeben haben, geht ein dickes Dankeschön  für die tolle Unterstützung.

Zum zweiten Mal in Folge nominiert, zum zweiten Mal ausgezeichnet. Die weibliche C holte bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres Silber.

Stolz nehmen die Sportlerinnen ihre Ehrung entgegen.

Gruppenfoto im Schnelldurchgang, – bevor der eisige Ostwind die Gesichtsmimik einfriert. Leider fehlten da schon Kiki und Nina.

Bericht/Bilder Karen Kliewe


 

Breitensportverein TVB blickt mit Stolz auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen
Handball-Talent Jana Nordberg fährt zur DHB-Sichtung

Beckum/Kienbaum. Die Zeiten, in denen die weiblichen Juniorinnen des TV-Beckum vor Handball-Partien vom Gegner belächelt wurden, weil viele der Spielerinnen so klein und schmächtig waren, sind noch gar nicht so lange her. Mittlerweile kennen und respektieren sogar die Hochleistungszentren den Kader um Trainer Dirk Nordberg, der sich weit über den Kreis hinaus einen Namen gemacht hat.
Eine, die aufgrund ihrer zierlichen Statur nur zu gern unterschätzt wurde ist Handball-Talent Jana Nordberg. Sie widerlegt die These, dass man, um sich in diesem Kontaktsport behaupten zu können, groß und massig sein und für eines der renommierten Hochleistungszentren spielen muss.

Jana Nordberg, Jahrgang 2003, konnte überzeugen. Das Nachwuchs-Talent aus dem TVB fährt zur DHB-Sichtung ins Bundesleistungszentrum Kienbaum.

2009, mit sechs Jahren begann sie ihre Laufbahn bei den Handball-Minis im TV-Beckum. 2011 wurde sie vorzeitig in den Meisterschaftsbetrieb, in die weibliche E hochgezogen. Ihre Schnelligkeit, ihr Spielverständnis und ihre unglaubliche Ausdauer wurden schnell zu ihrem Markenzeichen. Die schon damals mit der Nummer acht spielende Juniorin wurde schon früh von anderen Vereinen angefragt. „Ich kaufe die Nummer acht“, hieß es von einem vereinsfremden Trainer bei einem Turnier der D-Mädchen im heimischen Berufskolleg, dem das junge Talent nicht entgangen war. Doch auch ernsthaftere Abwerbungsversuche wurden von Jana Nordberg bis dato immer abgelehnt. Sie ist nicht nur ein vielversprechendes Nachwuchs-Talent, sondern ein unbedingter Team-Player, dem die eigene Mannschaft über alles geht. 2013 wurde sie in die Kreisauswahl berufen. Mit der Ernennung in den Kader der Westfalenauswahl, im Jahr 2017, fand sie die Bestätigung für ihren Willen und ihre Leidenschaft.

Schnell, taktisch klug, verbunden mit einer sauberen Technik: Eine vielversprechende Mischung, die die Spielerin des TVB (hier gegen das HLZ Ahlen) mitbringt.

Vom 28.02. bis zum 04.03. nun, lädt der Deutsche Handballbund sie, sowie andere junge Talente aus zehn Landesverbänden in das Bundesleistungszentrum Kienbaum ein, um unter den Augen von Bundes- und DHB-Trainern anthropometrische Messungen, sportmotorische und handballspezifische Tests zu absolvieren. Ziel ist es, „möglichst viele der jungen Spielerinnen und Spieler an ihr Leistungsmaximum zu führen und sie für die Bundesligen und Nationalmannschaften qualifizieren zu können“, sagt Jochen Beppler, Chef Bundestrainer Nachwuchs in einem Bericht des DHB.
Längst nicht alle Auswahlspielerinnen der Landesverbände werden zu dieser Sichtung gebeten. Umso stolzer sind der Heimatverein, die Trainer und Förderer, dass es mit Jana Nordberg einer ihrer Schützlinge nach so weit oben geschafft hat.

Und ihre Mannschaft? Steht voll und ganz hinter ihr. Die 23 Mädchen des C- und B-Jahrganges freuen sich über jeden Erfolg ihrer Teamkollegin und fiebern mit. Denn es bleibt noch ein weiter und spannender Weg ganz nach oben. Aus den umfangreichen DHB-Sichtungen werden nur ca. 30 Spielerinnen und Spieler zu einem Lehrgang nach Warendorf eingeladen.

Bericht/Bilder Karen Kliewe


LVM Norbert Steinhoff unterstützt die weibliche Jugend
Große Freude über Aufwärm-Trikots

Beckum. Da gab es nur strahlende Gesichter. Die Freude über die Aufwärm-Trikots war groß bei der weiblichen Jugend, Jahrgang 2001-2004. Möglich wurde das durch die großzügige Spende von Sponsor Norbert Steinhoff, LVM. Dafür sagen die Handballerinnen: „Danke!“

(v.l.h.) Sponsor Norbert Steinhoff, Lisa Kuhlhüser, Hannah Fischer, Lia Dürre, Lisa Vogt. Kirsten Frölich und Mia Steinhoff
(v.l.v.) Annika Ebel, Ina Michels, Jana Römer und Janne Weber


Geseke gegen TVB 14:24
Männliche CII wird Meister

Geseke. Am Samstag fand das entscheidende Spiel um die Meisterschaft in der Kreisklasse in Geseke statt. Um Meister zu werden musste Geseke das Spiel mit mindestens drei Toren gewinnen. Unsere Jungs konnten das Spiel allerdings während der gesamten Zeit überlegen gestalten und so stand es zum Schluss 24:14 für Beckum. Damit hatten die Jungs ihre erste Meisterschaft gewonnen.


Am Sonntag stand dann noch das vom letzten Wochenende verlegte Spiel gegen Kamen an. Hier war den Jungs die Doppelbelastung deutlich an zu merken. Zudem mussten noch kurzfristige Ausfälle kompensiert werden und der Schiedsrichter gab auch zumindest einen deutlichen Treffer für Beckum nicht. So stand es am Ende 26:33 für Kamen. Damit wurde das erste Spiel der Saison verloren.

Trotz der Niederlage wurde aber im Anschluss die erste Meisterschaft gebührend gefeiert.

TVB: Stanley Demenko, Niels Schierbrock, Jakob Große-Westhoff, Björn Scheiperpeter, Ben Weghaus, Leo Di Matteo, Hadi Ballouk, Jan Ostlinning, Till Michels, Evim Zuebro

Bericht: Ludger Scheiperpeter


TVB fährt zum Spitzenspiel GWD Minden gegen TSV Hannover Burgdorf
Beckumer bei spannendem Bundedsliga-Event hautnah dabei

Beckum/Minden. Wie schon im letzten Jahr ermöglichte der TVB unter der Initiative von Dirk Nordberg seinen interessierten Mitgliedern ein Handball-Event der Extraklasse: die Begegnung des Tabellenvierten TSV Hannover Burgdorf gegen den Tabellenelften GWD Minden.
Sehr zur Überraschung nicht nur des Beckumer Publikums trumpfte Minden auf und führte zunächst hoch mit 8:1. Spielerisch waren sie eindeutig die bessere Mannschaft. Erst in der zweiten Hälfte fanden die Recken ins Spiel und holten Tor um Tor auf. Und erst nach der Schlusssirene gelang Hannover per Freiwurf durch Mait Partial der 29:29 Ausgleich. Spannung pur also für die Beckumer Handball-Fans.

Ein Highlight: das Treffen mit Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar.

Die TVB-Jugend ließ es sich nach Spielende nicht nehmen Kontakt zu den Spielern und dem Kommentator und ehemaligem Nationalspieler Stefan Kretzschmar aufzunehmen. Mit Begeisterung und dem Vorsatz das im nächsten Jahr auf alle Fälle zu wiederholen traten die Fans die Heimreise an.

Gruppenbild mit Löwen: die weibliche Jugend, Jahrgang 2001 bis 2004 zusammen mit dem GWD Maskottchen.

Bericht Karen Kliewe


TVB – RSV Altenbögge 11:23
Männliche DII klar unterlegen

Beckum (vk). Nix zu holen war für die Jungs der männlichen D2 gegen die Gäste aus Altenbögge im letzten Heimspiel. Gegen einen sehr starken Gegner verloren die Beckumer mit 11:23.
Die spielerisch und körperlich überlegene Mannschaft aus Altenbögge übernahm direkt von Beginn an die Initiative und führte mit 1:5 und 2:9 deutlich. Beckum spielte zu verhalten und zaghaft, um die Abwehr der Gäste ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Der bestens aufgelegte Torwart aus Altenbögge hielt zudem noch die beiden Strafwürfe der Beckumer und zeigte ansonsten auch ein gutes Spiel. Die Beckumer Abwehr konnte sich nicht auf die variablen Rückraumspieler der Gäste einstellen, so dass diese immer wieder die sich bietenden Lücken fanden. 4:10 lautete der Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte wurden die Angriffe der Beckumer druckvoller und die Bewegungen ohne Ball waren jetzt besser. Zwar führte Altenbögge sicher mit 6:13, 8:15 und 9:19, jedoch waren die Gastgeber deutlich engagierter, als im ersten Durchgang.
Altenbögge gewann letztlich verdient mit 11:23 und hat als ernsthaften Gegner eigentlich nur Eintracht Overberge in der Liga.

Micke und Zerrer (Tor), Herbort (1), Thiesbrummel, Schamanowski, Schnittker (2), Naskrent (1), Köhler (3), Pötter (2), Deipenwisch (2) und Kühnel

Bericht: Volker Köhler


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin
TVB fährt zum internationalen deutschen Turnfest

Berlin. Am Samstag vor Pfingsten ging es los. 21 Handballerinnen, 12 Turnerinnen und sieben Betreuer machten sich auf den Weg um Berliner Turnfest-Luft zu schnuppern. Untergebracht  war die Gruppe in der Nelson Mandela Schule in Berlin Charlottenburg. Beste Voraussetzungen also um sowohl die Hauptstadt zu erkunden, als auch die vielen Angebote des Turnfests zu nutzen.

21 und ein Bär.

Es wurde zwar auch an Wettkämpfen teilgenommen, im Vordergrund stand jedoch dieses großartige, mehrtägige Event inmitten 80.000 anderer Sportler zu erleben. Am Abend des Anreisetags dann gleich das erste Highlight: die Eröffnungsfeier vor dem Brandenburger Tor. Auf drei Bühnen, übertragen auf mehreren Großleinwänden, präsentierten die Organisatoren ein eindrucksvolles Programm und begeisterten die ca. 40.000 Zuschauer, die sich auf der Straße des 17. Juni zusammengefunden hatten. Die Beckumer Mädchen brauchten nicht lang um sich von der allgemein guten Stimmung anstecken zu lassen, trugen diese in die U-Bahnen und durch ganz Berlin bis zu ihrer Unterkunft.

Cooles Event, coole Mädel – super Stimmung.

Auch die weiteren Tage wurden singend, tanzend, feiernd und lachend verbracht. Auf dem Messegelände konnten sich die Teilnehmer in verschiedensten Sportarten wie z.B. Fechten, Segeln, oder Klettern probieren, neue Geräte testen oder Beach-Handball spielen.

Josi dribbelt gegen die Uhr.

Abends hieß es im Sommergarten: Warm up für die TU-JU-Party um dann mit zig anderen 12- 25-jährigen in der Neon-Disco abzutauchen. Weitere Mega-Shows folgten: Die Turnfestgala in der Mercedes-Benz-Arena gehörte wohl zu den eindrucksvollsten. Stars wie der Röhnrad-Comedian Konstantin Mouraviev, die Gruppe Jonglissimo und viele andere Spitzenathleten hinterließen ungläubiges Staunen. Ihre außergewöhnlichen Leistungen wurden durch einzigartige Farb- und Licht-Effekte spannend unterstrichen.

Der Kunstturner und „Dance, dance, dance“-Gewinner Philipp Boy war auch auf der Turnfestgala.

Neben einer Sightseeing Tour bei bestem Wetter zu den berühmtesten Wahrzeichen Berlins bildete der Besuch der Stadiongala im Olympiastadion den krönenden Abschluss.

Marleen, Sophie und Nina vor dem Reichstag.

Rund 55.000 Menschen verfolgten nicht nur den Fallschirmsprung von Ex-Weltmeister Eberhard Ginger durch die Stadion-Öffnung in den Mittelkreis der Arena, den Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Verabschiedung des Ausnahmeturners und Reck-Olympiasiegers Fabian Hambüchen sondern auch eine farbenprächtige Gala mit 6000 Mitwirkenden. Das Fazit nach fünf erlebnisreichen Tagen: wenig Schlaf und vieles was für immer in Erinnerung bleibt.

Mia auf dem Weg nach Hause.

Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge, ho! Hey Zwerge, hey Zwerge, go, go, go!

Es gibt Regen. Die Trainer fliegen tief.

Bericht Karen Kliewe