weibliche B1 Jugend – Vorrunde

v.h.l.n.r.: Trainer Dirk Nordberg, Physiotherapeut Kai Boek   v.m.l.n.r.: Josefine Hülsen, Hanna Große-Westhoff, Marie Pahlenkemper, Tessa Holling, Lilian Kliewe, Jana Römer, Ina Michels   v.v.l.n.r.: Jana Nordberg, Kirsten Frölich, Rina Nordberg, Anna Kuhlhüser, Ann-Christin Hoppe, Nina Berief, Hannah Berger, Jana Güttler   Es fehlen leider: Marleen Lüdeke, Sophie Turowski   Trainer: Dirk Nordberg, Co.-Trainer: Frederik Gerndt, Torwarttrainer: Markus Pahlenkemper, Physiotherapeut: Kai Boek   Trainingszeiten: Mo. 18:00-19:30 Uhr in der KBS Halle 2, Di. 18:30-20:00 Uhr in der Jahnhalle, Do. 18:00-19:45 Uhr in der Jahnhalle

Tabelle

Sponsor: Sparkasse Beckum-Wadersloh


Nächstes Spiel der weiblichen B1

Am 30.09.2018 um 13:00 Uhr Heimspiel gegen die TG Hörste


Weibliche B1 holt erste Vorrundenpunkte
Kampfgeist bringt Beckum den Sieg

Beckum. Zwei Spielerinnen verletzt, große Teile der Mannschaft durch die erste Grippewelle geschwächt – die Personalsorgen waren dem Beckumer Trainer Dirk Nordberg anzusehen. Auch der Umstand, nur eine Torhüterin im Kader zu haben, sollte sich als problematisch erweisen. „Wir tun uns im Moment schwer in die Saison reinzukommen: Wir hatten nicht so den Zug zum Tor, wir hatten keinen Zugriff auf’s Spiel, wir waren in gewisser Hinsicht nicht bereit genug. Klar, wir hatten viele angeschlagene Spielerinnen, dazu die Verletzungen zweier durchsetzungsstarker Mädchen, im Grunde mussten wir mit einer Rückraum-Besetzung spielen“, kommentierte der Trainer des TVB.

Wenn sie ausholt, sirrt die Luft. Tessa Hollings harte Bälle sind nur schwer zu halten.

Trotz der für sie günstigen Umstände hatten die Gäste vom FC Vorwärts Wettringen zunächst Mühe in der Chancenverwertung. Lange waren beide Teams gleichauf. Erst in der 24. Minute gelang es dem FC sich auf vier Zähler abzusetzen. Mit einem 11:14-Rückstand für den TVB ging es in die zweite Hälfte. Vorwärts Wettringen versuchte den Druck hochzuhalten, konnte den Gegner jedoch nicht abschütteln. Im Gegenteil: Die Heimsieben kam immer wieder auf zwei Tore heran.

Ging vor allen Dingen in der zweiten Hälfte an ihre Grenzen: Jana Nordberg absolvierte ein unglaubliches Laufpensum.

Als dann Beckums Keeper Anna Kuhlhüser einen unglücklichen Treffer gegen den Kopf einstecken musste, kurzfristig bewusstlos zu Boden ging, war Dirk Nordberg gezwungen seine Linksaußen Nina Berief in den Kasten zu stellen. Statt aufzugeben mobilisierte die Heim-Sieben alle Kräfte und kämpfte. In der 42. Minute gelang ihr zum ersten Mal der Ausgleich, in der 48. der verdiente Führungstreffer durch eine mutig spielende Rina Nordberg.

Da war die Welt noch in Ordnung. Leider musste Anna Kuhlhüser, nach einem harten Treffer gegen den Kopf, vom Platz – glücklicherweise ohne schwerwiegende gesundheitliche Folgen.

Der FC hingegen schien beeindruckt, scheiterte im so wichtigen Siebenmeter-Duell an Beckums Vertretungs-Torhüterin und ließ sich den sicher geglaubten Sieg nehmen. Auch der verzweifelte Versuch der Gäste, 2o Sekunden vor Schluss, mit einer offenen Manndeckung in Ballbesitz zu kommen, um wenigstens noch einen Punkt zu retten, scheiterte: Drei Sekunden vor Abpfiff machte Tessa Holling vom TVB-Team den Deckel drauf und beendete die Partie mit einem 26:24-Sieg.

Wechselte vom Feld zwischen die Pfosten: Nina Berief hielt den entscheidenden Siebenmeter und ebnete den Weg zum schwererkämpften Sieg.

„Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, um wieder ein bisschen lockerer zu werden, um in die Bewegung zu kommen und zu unserem technisch guten Spiel zurückzufinden, damit wir endlich richtig durchstarten können“, so Nordberg.

TVB: Kuhlhüser (TW), Lüdeke, Nordberg J (7)., Nordberg R (6)., Berger (1), Turowski (3/1), Holling (6/1), Berief (2), Große-Westhoff, Michels (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche B1 zeigt sich müde im Angriff
Erste Vorrunden-Niederlage für Beckum

Verl. Es war das erste Spiel nach der Sommerpause, und das erste der Oberliga- Landesliga-Vorrunde 2018/2019. Mit dem TV Verl trafen die Beckumer Mädchen am vergangenen Sonntag auf einen bekanntermaßen starken, schnellen Gegner. Trotz guter Trainingsvorbereitungen auf Seiten der Gäste, merkte man früh, dass die Heimsieben die Partie dominierte. Verl machte Druck, spielte schnell, nutzte die gesamte Breite, um die Nordberg-Sieben auszuspielen, sich Räume zu schaffen.

Hannah Berger konnte zwei Abschlüsse verbuchen.

Doch die Abwehr der Gäste machte ihren Job gut, verhinderte viel. Allein im Angriff hatte Beckum wenig zu bieten: im Aufbau zu statisch, verpasste Konterchancen – es fehlte an Schnelligkeit und dem Drang zum Tor. Ihre Abwehrstärke hielt sie zunächst im Spiel. Mit nur drei Toren Vorsprung für den TV Verl (10:7) ging es in die Halbzeitpause.

Hat gekämpft, gezogen und musste so manches einstecken. Unterkriegen ließ sie sich nicht: Marlene Lüdeke konnte vier Mal punkten.

Während die Beckumer Fans darauf hofften, es habe in der Kabine den entscheidenden Weckruf gegeben, erhöhte der Gastgeber den Schwierigkeitsgrad: Er nahm mit Jana Nordberg eine der schnellsten Spielerinnen in permanente und sehr erfolgreiche Mann-Deckung. Und während das Konzept des TV Verls Früchte trug, stieg bei der Nordberg-Sieben die Nervosität. Die Folge: Fehlpässe, Abstimmungsschwierigkeiten, Wechselfehler. Am Ende musste sich Beckum, mit 24:19, einer an diesem Tag durchsetzungskräftigeren Verler Mannschaft geschlagen geben.

Marie Pahlenkemper auf ungewohnter Position. Gerade in der Abwehr konnte sie dem TV Verl das Leben schwer machen.

„Verl ist meines Erachtens die stärkste Mannschaft in unserer Gruppe. Wir haben schwer in dieses Spiel gefunden, konnten aber, trotz der für uns ungewohnten Wucht, mit der Verl reingegangen ist, immer den Anschluss halten. Sogar in der zweiten Halbzeit gelang es uns bis auf zwei Tore aufzuschließen. Leider haben einige der Spielerinnen nie wirklich in die Partie gefunden und Verl hat wirklich stark abgeliefert. In der Summe also ein verdienter Sieg für die Heimmannschaft“, lautete die Analyse des Beckumer Trainers nach dem Abpfiff.

TVB: Kuhlhüser (TW), Hoppe (TW), Lüdeke (4), Nordberg J (3/2)., Nordberg R., Berger (2), Pahlenkemper (3), Turowski (1), Holling (5/4), Berief, Güttler (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Qualifikation zur Landesliga/Oberliga
Nordberg-Sieben macht den Deckel drauf

Bielefeld/Altenhagen. Als sich die weibliche B1 um Trainer Dirk Nordberg bei 30° Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit zum zweiten Qualifikationsturnier nach Bielefeld/Altenhagen aufmachte war klar, dass es mit dem zur Tradition gewordenen Belohnungs-Eis auf der „Beckumer Siegestreppe“ zu enden hatte.

Jana Nordberg kämpft sich durch die Altenhagener Abwehr. Insgesamt sechs Mal konnte sie im ersten Spiel erfolgreich abschließen.

Beim ersten Spiel gegen Gastgeber TSG Altenhagen Heepen taten sich die Gäste allerdings noch schwer. „Wir hatten in der Halle selber ziemlich hohe Temperaturen. Unsere einzige Torhüterin, die zweite fiel nach wie vor verletzungsbedingt aus, hatte ein bisschen Kreislaufprobleme. Deswegen mussten wir frühzeitig eine Feldspielerin ins Tor stellen. Zudem kamen wir nicht so richtig ins Spiel“, kommentierte der Beckumer Trainer die eher schwache erste Halbzeit seiner Mannschaft.

Marleen Lüdeke zeigte Stärke. Gegen den TSG Altenhagen Heepen machte sie vier wichtige Tore.

Nach der Pause und einem Remis von 11:11 hatte sich die Nordberg-Sieben akklimatisiert. Kaum auf dem Platz hagelte es vier Tore in Folge. „Nach einer Abwehrumstellung haben wir das deutlich besser gemacht, haben gezeigt, dass wir die deutlich bessere Mannschaft sind“, so Nordberg. Da die SG Handball Detmold zurückgezogen hatte war für die Beckumer mit dem 20:27-Sieg über Altenhagen der Einzug in die Vorrunde frühzeitig gesichert.

Marie Pahlenkemper ließ sich auch von schmerzhaften Situationen nicht aus der Ruhe bringen. Gegen Altenhagen traf sie vier, gegen Steinhagen drei Mal.

„Die zweite Partie gegen die Spvg. Steinhagen hatte nicht mehr einen so großen Wert. Somit konnten wir viel ausprobieren, haben viele andere Konstellationen spielen lassen und sie trotzdem sicher und souverän mit 23:16 gewonnen. Insgesamt eine riesenstarke Leistung der Mannschaft, weil der Sprung von der C- in die B-Jugend ein ganz großer ist: Es dürfen auf einmal defensive Abwehrsysteme gespielt werden, wir haben einen größeren Ball, teilweise wird geharzt. Für mich ist diese Leistung noch mal höher zu bewerten, als in den Jahren zuvor. Die Mädels haben einen Riesen-Job gemacht und es mehr als verdient nächstes Jahr wieder in der höchsten Jugendklasse zu spielen“, lobte der Trainer des TV Beckum.

Hier noch ohne Eis, aber schon mit dem Sieg der zweiten Quali-Runde in der Tasche: Die weibliche B1 hatte allen Grund zu jubeln.

TVB: Kuhlhüser (TW), Lüdeke (4), Nordberg J. (6/2) (3), Nordberg R. (2/1), Berger (3) (1), Pahlenkemper (4) (3), Turowski (5), Holling (6/2), Kliewe (1) (4), Berief, Große-Westhoff (1) (3/1), Römer, Hülsen (1), Frölich (3)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche B1 nimmt nächste Hürde
Beckum Tabellenzweite im Quali-Turnier

Nettelstedt. „Dieser Weg wird kein leichter sein. Dieser Weg wird steinig und schwer …“ Dieses Zitat aus einem Song von Xavier Naidoo wird dem Trainerteam der weiblichen B1, Dirk Nordberg und Markus Pahlenkemper wohl in den Sinn gekommen sein, als die Gruppenzuordnung der Quali-Turniere zur Landesliga/Oberliga bekannt gemacht wurde. „Mit drei erfahrenen Mannschaften aus den oberen Klassen, darunter dem TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, der in der letzten Saison noch im Finale um die Westfalen-Meisterschaft stand, hatten wir eine unglaublich schwierige Gruppe erwischt“, sagte Nordberg. Trotzdem reiste er mit einem eher dünnen Kader an.

Nina Berief (hier gegen Bielefeld) landete ein paar schöne Treffer von Linksaußen.

Torwarttrainer Markus Pahlenkemper quälten dabei besondere personelle Sorgen: Eine seiner beiden Torhüterinnen musste verletzt zuhause bleiben. Unbegründet: Anna Kuhlhüser lieferte ganz stark, vereitelte selbst manchen Siebenmeter. Und auch die anderen Mädchen machten ihren Job gut. Sie besiegten die SG Menden Sauerland Wölfe mit 17:12. Beim zweiten und stärksten Gegner, dem TuS Bielefeld sah es lange so aus, als ob Beckum es schaffen könnte. Zur Halbzeit stand es knappe 10:12 für den TuS.

Sophie Turowski (hier im Spiel gegen Bielefeld/Jöllenbeck) konnte sich als Kreisläuferin einmal mehr gut in Szene setzen.

„Gegen die starken Bielefelder haben wir lange mithalten können. Da sich in unserem schmalen Kader zudem noch einige angeschlagene Spielerinnen befanden, haben wir aber beschlossen unsere Kräfte für die anderen wichtigen Spiele zu schonen und dieses mit 16:23 ein wenig abgeschenkt. Das hat sich ausgezahlt. Gegen den Gastgeber Nettelstedt haben wir gefighted, auch mal mit zwei Toren zurückgelegen, das Spiel aber drehen und mit 20:15 gewinnen können“, so Nordberg.

Rina Nordberg kann sich hier gegen zwei Abwehr-Spielerinnen vom TuS Bielefeld durchsetzen.

Schon bevor man die Gegnerinnen aus Ibbenbüren mit 23:10 besiegt hatte, stand fest, dass Beckum als Tabellenzweiter die nächste Hürde zum Erreichen der Vorrunde erfolgreich genommen hatte. „Trotz Hitze und körperlicher Höchstleistung haben wir das als Mannschaft richtig stark gelöst. Es hat sich ausgezahlt, dass wir in der Vorbereitung bis zu vier Mal in der Woche trainiert haben. Wir konnten das Niveau hoch halten, haben uns viele mutige Schüsse zugetraut“, meinte Nordberg.
Jetzt gilt es im nächsten Turnier, am kommenden Sonntag den Einzug in die Vorrunde klar zu machen.

TVB: Kuhlhüser (TW), Lüdeke, Nordberg J., Nordberg R., Berger, Pahlenkemper, Turowski, Holling, Kliewe, Berief, Güttler

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Altes Problem stoppt Siegesserie des TVB
Weibliche B1 entthront

Werl. Bislang war die weibliche B1 des TV Beckum in der Qualifikationsrunde zur Landesliga/Oberliga nicht zu stoppen: Fünf von fünf Spielen entschieden sie souverän für sich, standen lange Zeit an der Tabellenspitze. Am vergangenen Sonntag waren sie beim letzten Gegner, dem Werler TV zu Gast. Beide Mannschaften hatten ihren Platz im weiterführenden Turnier sicher, konnten der Partie also entspannt entgegenblicken.

Jana Güttler schaffte es zweimal erfolgreich zum Abschluss zu kommen.

Und dann war es da wieder: das altbekannte „Harz-Problem“ der Beckumer. Der Gastgeber hatte sich für die „klebrige Variante“ entschieden und der Nordberg-Sieben damit ein echtes Stück Arbeit beschert. Erstaunlich eigentlich, dass Werl sich zu diesem Schachzug genötigt sah, wo er doch auch ohne diesen Vorteil die vergangenen Partien gegen den TVB immer für sich entscheiden konnte. Da in den Beckumer Hallen ein absolutes Harzverbot besteht, traf es die Gäste unvorbereitet. Dementsprechend holprig lief es für die Nordberg-Sieben in der ersten Halbzeit: schlechte Pässe, viele verworfene Bälle, kein Mut. Die Heimsieben freute es und legte schnell mit vier Toren vor. Zur Halbzeitpause stand es 13:9 für den Werler TV.

Nach dem Klammergriff kam ein unsanftes zu Boden schleudern. Lilian Kliewe bekam die Werler Abwehrarbeit in Rugby-Marnier zu spüren.

Obwohl sich die meisten Beckumer langsam an das ungewohnte Ball-Gefühl gewöhnten, fanden sie auch in der zweiten Hälfte nicht zur gewohnten Form. Trainer Dirk Nordberg sah das Problem längst nicht nur im Harz: „Wir haben uns nicht an die Vorgaben gehalten. Wir haben uns in der Abwehr viel zu wenig bewegt, somit etliche einfache Bälle zugelassen. Kaum kommt eine Unbekannte, wie in diesem Fall das Spiel mit Harz hinzu, lassen wir uns total aus dem Konzept bringen, werfen alles über Bord. Im Angriff haben wir nicht richtig durchgezogen, im Tor die einfachsten Bälle nicht gehalten. Damit können wir uns nicht zufrieden geben. Das ist nicht das, was wir können – und wollen.“

Auch das Anspiel der Kreisläufer wollte nicht so recht klappen. So konnte Hannah Berger auch nur ein einziges Tor in die Waagschale werfen.

Als die Beckumer kurzzeitig auf zwei Tore herankamen, wuchs die Hoffnung, die Partie doch noch kippen zu können. Doch dazu kam es nicht. Am Ende überwog der Frust und man ließ den Werler TV auf ein deutliches 29:21 davonziehen. Bei dem Thema, ob es in der weiblichen B-Jugend nötig ist mit Harz zu spielen, wird es immer konträre Ansichten geben. Sicher ist, dass Beckum sich was einfallen lassen muss, um zukünftig solchen Situationen souveräner entgegentreten zu können.

TVB: Hoppe (TW), Lüdeke (1), Nordberg J. (5/1), Nordberg R. (3), Berger (1), Pahlenkemper (5), Turowski, Holling (1), Kliewe (2), Berief (1), Güttler (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche BI des TVB weiter ungeschlagen
„25 Minuten haben gereicht“

Beckum. Mit dem HLZ Ahlen empfing die weibliche B1 des TV Beckum am Donnerstag den fünften Gegner der Qualifikationsrunde zur Landesliga/Oberliga. Bislang ohne Niederlage präsentierte sich der Nordberg-Kader auch gegen den Nachbarn in Topform.

Unglaubliche 13 Treffer konnte Tessa Holling unterbringen. Auch ihre 100% Siebenmeter-Quote ließ den gegenerischen Torhüter verzweifeln.

„Gegen Ahlen haben 25 gute Minuten gereicht, 10 Minuten in der ersten und 15 in der zweiten Halbzeit. Da haben wir gut gespielt: schnell, zielstrebig. Haben in der Abwehr gut gestanden, Ahlen eigentlich vor unlösbare Aufgaben gestellt. Wenn wir mit fünf, sechs, teilweise neun Toren geführt haben, haben wir es aber schleifen lassen. Dann haben wir einfach ein paar Schritte zu wenig gemacht und Ahlen zu einfachen Toren eingeladen“, so Dirk Nordberg, Trainer beim TVB.

Eine starke Abwehr ist man von Marie Pahlenkemper mittlerweile gewohnt. Nun zeigte sie sich auch auf der ungewohnten Außenposition torgefährlich.

In den zitierten „guten 25 Minuten“ gab es dafür viel Sehenswertes: Tessa Holling machte unglaubliche 13 Tore, viele davon unhaltbare Geschosse aus dem Rückraum. Kapitän Sophie Turowski ging am Kreis kein Ball durch die Lappen und auch Marie Pahlenkemper zeigte auf der ungewohnten Außenposition eine starke Leistung. „Wir müssen es schaffen, dass wir die Top-Leistung aus den ersten 10, 15 Minuten dauerhaft abrufen können. Gut, jetzt fehlte uns unsere zweite Torhüterin, die Ahlen noch mal vor andere Aufgaben hätte stellen können. Und auch auf den Außenpositionen hatten wir Ausfälle zu verkraften. Das muss die Mannschaft aber ausgleichen können, ohne das Leistungsniveau abfallen zu lassen“, sagte Nordberg.

Glänzte wieder durch Schnelligkeit und taktisch kluge Spielentscheidungen: Jana Nordberg.

Nach dem 28:23 (14:12)-Sieg gegen das HLZ wartet am 13.05., um 14:15 der Werler TV auf die Nordberg-Sieben, um auszuloten, wer die Qualirunde als Tabellenerster abschließt und somit das Folgeturnier zu sich nach Hause holt.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Lüdeke (1), Nordberg J. (5), Nordberg R. (1), Berger, Pahlenkemper (4), Turowski (1), Holling (13/4), Kliewe (1), Römer (1), Hülsen (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Qualifikation Landesliga/Oberliga
Viertes Spiel gewonnen – TVB sichert sich Platz im Turnier

Soest. „Die ersten vier kommen weiter. Am Besten wir gewinnen einfach alles.“ So lautete die Marschroute von Dirk Nordberg, Trainer der weiblichen B1 von Beckum. Bis jetzt haben sich die Handball-Juniorinnen an diese Vorgabe gehalten und mit dem Soester TV auch den vierten Gegner geschlagen. Obwohl die Nordberg-Sieben ein paar Ausfälle verkraften musste und Soest mit zwölf Feldspielerinnen einiges an Wechseloptionen hatte, setzten sich die Beckumer Gäste schnell deutlich ab.

Ann-Christin Hoppe zeigte wieder ein paar tolle Paraden, auch bei den Siebenmetern.

Zur Halbzeitpause stand es bereits 8:13. Auch in der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber nur selten zum Zug. „Die Abwehr hat wieder tolle Arbeit geleistet. Im Angriff haben wir versucht mit Tempo und Druck nach vorn zu gehen. Sicher – es gibt immer etwas zu verbessern, alles in Allem bin ich aber sehr zufrieden. Besonders so mutige Aktionen wie die Schlagwürfe von Rina Nordberg und die guten Paraden unserer Torhüterin Ann-Christin Hoppe waren sehenswert, aber auch viele schöne 1:1-Situationen der anderen Spielerinnen“, lobte Nordberg.

War mutig, setzte die Vorgaben des Trainers um und wurde belohnt: Rina Nordberg hatte mit ihren Schlagwürfen durchschlagenden Erfolg.

Die Klatsche für den Soester TV fiel mit 13:29 dementsprechend hoch aus. Rechnerisch sind die Gäste somit durch, haben sich einen Platz im Folgeturnier gesichert, und können dem Spiel gegen das HLZ Ahlen, am kommenden Donnerstag, den 03.05. um 18:45 Uhr in der Jahnhalle, entspannt entgegensehen.

Sophie Turowski leistete wieder hervorragende Arbeit, besonders am Kreis.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Lüdeke (2), Nordberg J. (4), Nordberg R. (3), Berger (1), Pahlenkemper (4), Turowski (5), Holling (8/4), Frölich (2), Güttler

Kirsten Fölich traf zwei Mal.

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Da war ordentlich Bewegung drin
TVB schlägt Lüner SV mit 25:21

Beckum. Was war das für eine Partie, die sich da dem Publikum in der Jahnhalle am vergangenen Dienstag bot? Eigentlich sollte man meinen, dass die Spielerinnen der weiblichen B nach zwei souverän gewonnenen Begegnungen in der Qualifikationsrunde mit Gelassenheit in dieses Spiel gehen könnten, aber das sahen die Beckumer wohl anders. „Irgendwie haben wir keine Ruhe reinbekommen. Wir waren immer zu hektisch, haben viele einfache Fehler gemacht. Und diese Unruhe haben wir über das ganze Spiel nicht ablegen können“, sagte Dirk Nordberg, Trainer der Heim-Sieben.

Sicherte so manchen Ball: Marie Pahlenkemper kam mit dem schnellen Umschaltspiel der Lüner gut klar.

Und Lünen? Die Gäste gingen von Anfang an mit Druck nach vorn, wussten ihre starke Körperlichkeit geschickt einzusetzen und schafften es immer wieder die Gastgeber ins Schwimmen zu bringen. So wurde es eine spannende, temporeiche Begegnung, die durch überhastete Aktionen, meist aus den Beckumer Reihen, streckenweise an ein Tennis-Match erinnerte, so rasant wie der Ballbesitz wechselte. Doch so schnell, wie der Nordberg-Sieben ein Fehler passiert war, so schnell schaffte sie es wiederum Chancen für sich zu verwerten. Und so ging sie mit einem leichten 11:9-Vorsprung in die Kabine.

Nina Berief konnte ein paar starke Tore beisteuern, hatte jedoch auch mit dem einen oder anderen Ballverlust zu kämpfen.

Allen mahnenden Worten des Trainers zum Trotz kam auch danach keine Ruhe ins Beckumer Team. Und der Unparteiische ahndete jeden noch so kleinen technischen Fehler, – auf beiden Seiten. Die SV gab nicht auf und versuchte immer wieder Herr über das Spiel zu werden. Das aber wussten die Gastgeber durch sauber ausgeführte, schnelle Spielzüge und eine super Torwart-Leistung am Ende der zweiten Halbzeit zu verhindern. Zeitweise gelang dem TVB ein Sieben-Tore-Vorsprung. Am Ende hieß es: 25:21 für Beckum.

Und da setzte sie noch einen obendrauf: Jana Römer gelingt der Abschlusstreffer.

„Unerklärlich, diese Hektik! Das Positive ist, dass wir auch mit einer nicht so guten Leistung mit Lünen aus meiner Sicht eine der stärkeren Mannschaften schlagen konnten. Aber diese Unruhe, die müssen wir rauskriegen. Wir müssen unsere Qualität, die wir definitiv haben, mehr zeigen, mehr in die Waagschale werfen. Dann sind solche Siege auch einfacher möglich“, so Nordberg.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Kliewe, Lüdeke (2), Nordberg J. (6/3), Nordberg R. (2), Berief (4), Berger, Pahlenkemper (2), Turowski (2), Holling (6/2), Römer (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


HC TuRa Bergkamen chancenlos
Beckum holt sich die nächsten Quali-Runden-Punkte

Beckum. Im zweiten Quali-Runden-Spiel zur Landesliga/Oberliga empfing die weibliche B1 am vergangenen Samstag den HC TuRa Bergkamen. Beckum war, mit zwei erfolgreich beendeten Oberliga-Runden klarer Favorit und wurde seiner Rolle von Beginn an gerecht. „In der Abwehr waren wir bärenstark, obwohl die großen, kräftigen Rückraumspielerinnen des HC nicht immer leicht zu händeln waren. Wir waren hochkonzentriert und konnten den Bergkamenern im Angriff viele Bälle abnehmen“, freute sich Dirk Nordberg, Trainer des Beckumer Teams.

Gehörte mit zu den abschlussstärksten Spielerinnen: Tessa Holling.

Schnell hatten sich die Gastgeber einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung erspielt. Der Halbzeitstand: 18:10. Der HC, angereist mit nur einer Auswechselspielerin, schien nicht nur personell geschwächt, sondern auch spielerisch überfordert. Als dann auch noch Beckums Torhüter, insbesondere Anna Kuhlhüser, mit ein paar echten Glanzparaden aufwarten konnte, strahlte das heimische Publikum mit der Sonne um die Wette.

Anna Kuhlhüser trieb Bergkamen mit ihren Glanzparaden vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit in die Verzweiflung.

„Anna und Anki, unsere Keeper, haben einen unglaublich guten Job gemacht: Ob Schüsse aus dem Rückraum, ob Siebenmeter oder Konter, – irgendwie hatten die beiden heute alles im Griff“, so der stolze Trainer des TVB. Auch, wenn man den Gastgebern anmerkte, dass sie die letzten zehn Minuten eher kraftsparend spielten, fiel der Sieg mit 29:17 sehr deutlich aus.

Marleen Lüdeke zeigte ein tolles Abwehrverhalten und stahl den Gegnern so manchen Ball.

Schon am nächsten Dienstag, um 19:00Uhr gibt es für die Nordberg-Sieben in der Jahnhalle die nächste Heim-Partie, und zwar gegen den Lüner SV.

Alles Klammern und Reißen von Bergkamens Nr. 4 half nichts. Am Ende konnte sich Sophie Turowski doch durchsetzen.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Kliewe (1), Lüdeke (3), Nordberg J. (6/2), Nordberg R. (2), Berief (4), Berger (1), Pahlenkemper (2), Turowski (3), Holling (6/2), Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Qualifikationsrunde Landesliga/Oberliga
Weibliche B1 besiegt Heeren-Königsborn 28:33

Unna/Königsborn. Im ersten Qualifikationsspiel der Saison 2018/2019 fuhr die weibliche B1 um Trainer Dirk Nordberg am vergangenen Sonntag zur JSG Heeren-Königsborn. Schnell wurde klar: Aller Anfang ist schwer, denn die Beckumer Mädchen hatten Probleme ins Spiel zu finden, das Leistungs-Level konstant hochzuhalten. Einerseits hatten sie die starken Gastgeber gut im Griff, andererseits wirkten sie streckenweise sehr nervös.

Kaum auf der Platte, schon ging’s durch die gegnerische Abwehr. Lilian Kliewe präsentierte sich in der Kürze ihrer Spieldauer angriffslustig.

„Ich weiß nicht, woran es lag. Vielleicht, weil es das erste Spiel war, vielleicht, weil der Kader sich in dieser neuen Zusammensetzung erst finden muss, – wir konnten nicht ganz das abliefern, was drin gewesen wäre. Unsere Abwehr stand super, bewegte sich effektiv und konnte die JSG oft früh stören. Im Abschluss fehlte es uns dagegen an Selbstvertrauen. Königsborn musste auf ihre hochkarätige Torhüterin verzichten. Das hätten wir viel mehr ausnutzen können“, meinte der Trainer des TV-Beckum.

Auch den Kreisläufern merkte man die Nervosität an. Trotzdem machten sie ihren Job gut. Hannah Berger setzte sich dreimal erfolgreich durch.

Trotzdem dominierten die Gäste die Partie. Einzig in der 14. Minute gelang der JSG mit dem 9:9 ein kurzes Remis. Zur Halbzeitpause stand es 15:17 für den TVB. Auch in den zweiten 25 Minuten änderte sich wenig. Erhöhte die Nordberg-Sieben das Tempo, ließ sie ein wenig von der alten Sicherheit durchblitzen, konnte sie sich schnell auf fünf, sechs Tore absetzen.

An Schnelligkeit kaum zu toppen. Jana Nordberg wartete konditionell mit Höchstleistungen auf und vereitelte so selbst verloren geglaubte Konterschläge der JSG.

Glück für Königsborn: Beckum bremste sich immer wieder selber aus. So aber sah man bei den Gästen neben der Freude über den 28:33-Erfolg durchaus auch kritische Reaktionen. „Trotz der guten Leistung ist das steigerungsfähig. Ich weiß, was meine Spielerinnen können. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, dass sie ihre Nervosität ausblenden und ihr Potential voll ausschöpfen“, so Nordberg. Die Gelegenheit dazu bekommen sie schon am nächsten Samstag, den 21.04. um 14:45 Uhr, wenn der TVB den HC TuRa Bergkamen in der Jahnhalle empfängt.

TVB: Hoppe (TW), Kliewe (1), Nordberg J. (8/3), Nordberg R. (3), Berief (5), Berger (3), Pahlenkemper (3), Hülsen, Turowski (5), Holling (4), Güttler (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB beim Spiel Deutschland gegen Serbien 29:23 (15:9)
Bad Boys bei den Beckumer Fans handzahm

Dortmund. Die ganz großen einmal aus nächster Nähe sehen, darauf hatten sich Handball-Juniorinnen wie Eltern schon seit Wochen gefreut. Bei strahlendem Sonnenschein und in einem superneuen Luxusbus der Firma Lippebus ließ sich die 45-Mann starke Truppe am letzten Samstag nach Dortmund zur Westfalenhalle kutschieren. Diese war mit 10.891 Zuschauern nahezu ausverkauft, die Stimmung dementsprechend lautstark und mitreißend. Da die Serben sich schwach und ideenlos präsentierten, sahen die Beckumer Fans eine deutlich überlegene Partie der deutschen Nationalmannschaft. Obwohl die Begegnung nicht zu den spannendsten zählte genossen die Mädchen des TVB die Atmosphäre und freuten sich, dass sich am Ende, trotz Abschottung durch die Security der Westfalenhalle, doch noch ein paar Spieler die Zeit für ein Selfie oder Autogramm nahmen.

Der von der Presse so gescholtene Trainer der Deutschen Nationalmannschaft Christian Prokop zeigte sich nach der souverän gewonnenen Partie entspannt und gut gelaunt.

Annika Ebel und Nina Berief versuchen sich in Völkerverständigung und posieren mit einem der serbischen Spieler.

Keiner steigt so hoch wie er. Auch dieses Mal platzierte er ein paar unhaltbare Rückraumtreffer. Die Fans, wie hier Jana Nordberg, mögen den zwei Meter großen Spieler vom MT Melsungen, auch, weil er sich immer besonders viel Zeit für sie nimmt.

Nicht nur auf dem Feld wusste sich Bad Boys-Neuzugang Matthias Musche vom SC Magdeburg ins rechte Licht zu setzen.

Ex- Nationalspieler Dominik Klein (hier mit Nina Berief und Hannah Berger) nahm sich viel Zeit für die Fans und sorgte ordentlich für Stimmung.

Bericht Karen Kliewe/Bilder Ebby Kliewe