weibliche B1 Jugend – Qualifikation 2018/2019

v.h.l.n.r.: Trainer Dirk Nordberg, Physiotherapeut Kai Boek   v.m.l.n.r.: Josefine Hülsen, Hanna Große-Westhoff, Marie Pahlenkemper, Tessa Holling, Lilian Kliewe, Jana Römer, Ina Michels   v.v.l.n.r.: Jana Nordberg, Kirsten Frölich, Rina Nordberg, Anna Kuhlhüser, Ann-Christin Hoppe, Nina Berief, Hannah Berger, Jana Güttler   Es fehlen leider: Marleen Lüdeke, Sophie Turowski   Trainer: Dirk Nordberg, Co.-Trainer: Frederik Gerndt, Torwarttrainer: Markus Pahlenkemper, Physiotherapeut: Kai Boek   Trainingszeiten: Mo. 18:00-19:30 Uhr in der KBS Halle 2, Di. 18:30-20:00 Uhr in der Jahnhalle, Do. 18:00-19:45 Uhr in der Jahnhalle

Tabelle

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Nächstes Spiel der weiblichen B1

24.04.2018 um 19:00 Uhr Heimspiel gegen den Lüner SV


HC TuRa Bergkamen chancenlos
Beckum holt sich die nächsten Quali-Runden-Punkte

Beckum. Im zweiten Quali-Runden-Spiel zur Landesliga/Oberliga empfing die weibliche B1 am vergangenen Samstag den HC TuRa Bergkamen. Beckum war, mit zwei erfolgreich beendeten Oberliga-Runden klarer Favorit und wurde seiner Rolle von Beginn an gerecht. „In der Abwehr waren wir bärenstark, obwohl die großen, kräftigen Rückraumspielerinnen des HC nicht immer leicht zu händeln waren. Wir waren hochkonzentriert und konnten den Bergkamenern im Angriff viele Bälle abnehmen“, freute sich Dirk Nordberg, Trainer des Beckumer Teams.

Gehörte mit zu den abschlussstärksten Spielerinnen: Tessa Holling.

Schnell hatten sich die Gastgeber einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung erspielt. Der Halbzeitstand: 18:10. Der HC, angereist mit nur einer Auswechselspielerin, schien nicht nur personell geschwächt, sondern auch spielerisch überfordert. Als dann auch noch Beckums Torhüter, insbesondere Anna Kuhlhüser, mit ein paar echten Glanzparaden aufwarten konnte, strahlte das heimische Publikum mit der Sonne um die Wette.

Anna Kuhlhüser trieb Bergkamen mit ihren Glanzparaden vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit in die Verzweiflung.

„Anna und Anki, unsere Keeper, haben einen unglaublich guten Job gemacht: Ob Schüsse aus dem Rückraum, ob Siebenmeter oder Konter, – irgendwie hatten die beiden heute alles im Griff“, so der stolze Trainer des TVB. Auch, wenn man den Gastgebern anmerkte, dass sie die letzten zehn Minuten eher kraftsparend spielten, fiel der Sieg mit 29:17 sehr deutlich aus.

Marleen Lüdeke zeigte ein tolles Abwehrverhalten und stahl den Gegnern so manchen Ball.

Schon am nächsten Dienstag, um 19:00Uhr gibt es für die Nordberg-Sieben in der Jahnhalle die nächste Heim-Partie, und zwar gegen den Lüner SV.

Alles Klammern und Reißen von Bergkamens Nr. 4 half nichts. Am Ende konnte sich Sophie Turowski doch durchsetzen.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Kliewe (1), Lüdeke (3), Nordberg J. (6/2), Nordberg R. (2), Berief (4), Berger (1), Pahlenkemper (2), Turowski (3), Holling (6/2), Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Qualifikationsrunde Landesliga/Oberliga
Weibliche B1 besiegt Heeren-Königsborn 28:33

Unna/Königsborn. Im ersten Qualifikationsspiel der Saison 2018/2019 fuhr die weibliche B1 um Trainer Dirk Nordberg am vergangenen Sonntag zur JSG Heeren-Königsborn. Schnell wurde klar: Aller Anfang ist schwer, denn die Beckumer Mädchen hatten Probleme ins Spiel zu finden, das Leistungs-Level konstant hochzuhalten. Einerseits hatten sie die starken Gastgeber gut im Griff, andererseits wirkten sie streckenweise sehr nervös.

Kaum auf der Platte, schon ging’s durch die gegnerische Abwehr. Lilian Kliewe präsentierte sich in der Kürze ihrer Spieldauer angriffslustig.

„Ich weiß nicht, woran es lag. Vielleicht, weil es das erste Spiel war, vielleicht, weil der Kader sich in dieser neuen Zusammensetzung erst finden muss, – wir konnten nicht ganz das abliefern, was drin gewesen wäre. Unsere Abwehr stand super, bewegte sich effektiv und konnte die JSG oft früh stören. Im Abschluss fehlte es uns dagegen an Selbstvertrauen. Königsborn musste auf ihre hochkarätige Torhüterin verzichten. Das hätten wir viel mehr ausnutzen können“, meinte der Trainer des TV-Beckum.

Auch den Kreisläufern merkte man die Nervosität an. Trotzdem machten sie ihren Job gut. Hannah Berger setzte sich dreimal erfolgreich durch.

Trotzdem dominierten die Gäste die Partie. Einzig in der 14. Minute gelang der JSG mit dem 9:9 ein kurzes Remis. Zur Halbzeitpause stand es 15:17 für den TVB. Auch in den zweiten 25 Minuten änderte sich wenig. Erhöhte die Nordberg-Sieben das Tempo, ließ sie ein wenig von der alten Sicherheit durchblitzen, konnte sie sich schnell auf fünf, sechs Tore absetzen.

An Schnelligkeit kaum zu toppen. Jana Nordberg wartete konditionell mit Höchstleistungen auf und vereitelte so selbst verloren geglaubte Konterschläge der JSG.

Glück für Königsborn: Beckum bremste sich immer wieder selber aus. So aber sah man bei den Gästen neben der Freude über den 28:33-Erfolg durchaus auch kritische Reaktionen. „Trotz der guten Leistung ist das steigerungsfähig. Ich weiß, was meine Spielerinnen können. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, dass sie ihre Nervosität ausblenden und ihr Potential voll ausschöpfen“, so Nordberg. Die Gelegenheit dazu bekommen sie schon am nächsten Samstag, den 21.04. um 14:45 Uhr, wenn der TVB den HC TuRa Bergkamen in der Jahnhalle empfängt.

TVB: Hoppe (TW), Kliewe (1), Nordberg J. (8/3), Nordberg R. (3), Berief (5), Berger (3), Pahlenkemper (3), Hülsen, Turowski (5), Holling (4), Güttler (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB beim Spiel Deutschland gegen Serbien 29:23 (15:9)
Bad Boys bei den Beckumer Fans handzahm

Dortmund. Die ganz großen einmal aus nächster Nähe sehen, darauf hatten sich Handball-Juniorinnen wie Eltern schon seit Wochen gefreut. Bei strahlendem Sonnenschein und in einem superneuen Luxusbus der Firma Lippebus ließ sich die 45-Mann starke Truppe am letzten Samstag nach Dortmund zur Westfalenhalle kutschieren. Diese war mit 10.891 Zuschauern nahezu ausverkauft, die Stimmung dementsprechend lautstark und mitreißend. Da die Serben sich schwach und ideenlos präsentierten, sahen die Beckumer Fans eine deutlich überlegene Partie der deutschen Nationalmannschaft. Obwohl die Begegnung nicht zu den spannendsten zählte genossen die Mädchen des TVB die Atmosphäre und freuten sich, dass sich am Ende, trotz Abschottung durch die Security der Westfalenhalle, doch noch ein paar Spieler die Zeit für ein Selfie oder Autogramm nahmen.

Der von der Presse so gescholtene Trainer der Deutschen Nationalmannschaft Christian Prokop zeigte sich nach der souverän gewonnenen Partie entspannt und gut gelaunt.

Annika Ebel und Nina Berief versuchen sich in Völkerverständigung und posieren mit einem der serbischen Spieler.

Keiner steigt so hoch wie er. Auch dieses Mal platzierte er ein paar unhaltbare Rückraumtreffer. Die Fans, wie hier Jana Nordberg, mögen den zwei Meter großen Spieler vom MT Melsungen, auch, weil er sich immer besonders viel Zeit für sie nimmt.

Nicht nur auf dem Feld wusste sich Bad Boys-Neuzugang Matthias Musche vom SC Magdeburg ins rechte Licht zu setzen.

Ex- Nationalspieler Dominik Klein (hier mit Nina Berief und Hannah Berger) nahm sich viel Zeit für die Fans und sorgte ordentlich für Stimmung.

Bericht Karen Kliewe/Bilder Ebby Kliewe