weibliche B2 Jugend – Kreisliga

v.h.l.n.r.: Trainer Dirk Nordberg, Physiotherapeut Kai Boek    v.m.l.n.r.: Josefine Hülsen, Hanna Große-Westhoff, Lisa Kuhlhüser, Lisa Vogt, Mia Steinhoff, Jana Römer    v.v.l.n.r.: Kirsten Frölich, Jana Güttler, Lia Dürre, Anna Kuhlhüser, Ann-Christin Hoppe, Ina Michels, Annika Ebel, Hannah Fischer    Es fehlt leider: Janne Weber   Trainer: Dirk Nordberg, Co.-Trainer: Frederik Gerndt, Torwarttrainer: Markus Pahlenkemper, Physiotherapeut: Kai Boek   Trainingszeiten: Mo. 18:00-19:30 Uhr in der KBS Halle 2, Di. 18:30-20:00 Uhr in der Jahnhalle, Do. 18:00-19:45 Uhr in der Jahnhalle

Tabelle

Sponsor:  Erdbories Immobilienverwaltung GmbH


Nächstes Spiel der weiblichen B II:

Am 16.12.2018 um 16:00 Uhr Auswärtsspiel gegen den Hammer SC 2008


Manchmal sitzt einfach nicht mehr drin
wB2 des TVB fehlt es an Kraft und Kondition

Soest. „Mir war schon vorher klar, dass die Voraussetzungen nicht gut waren. Die meisten Spielerinnen hatten Trainingsdefizite von mehreren Wochen, wegen Krankheiten, Operationen oder Verletzungen. Das Thema Kondition war somit ein großes Thema für uns“, so Beckums Trainer Dirk Nordberg. Für den Soester TV ein echter Pluspunkt.

Janne Weber belohnte sich dreimal.

In den ersten neun Minuten konnten die Gäste noch gut mithalten, dann zog die Heimsieben mit sieben Toren in Folge davon (20. Min. 10:3). Es sah ganz nach einer deftigen Klatsche für den TVB aus. Doch der riss sich zusammen, versuchte sämtliche Reserven zu mobilisieren und kämpfte sich heran. In Minute 30 dann der Lohn: der 11:12-Führungstreffer durch Josefine Hülsen. Bis zur 37. Minute (15:16)konnten die Beckumer sich behaupten, eine Übernahme des Gastgebers verhindern.

Ein schneller Konter, gegen den der Soester TV machtlos war: Ina Michels ergreift die Chance.

Doch leider dauert ein Spiel 50 Minuten und am Ende fehlte sie doch, die Kondition und Sicherheit. Soest gewann mit 23:18 (11:8). „Wir haben viele einfache Fehler gemacht, sind nicht konsequent in die 1:1, konnten das Tempo nicht lang genug hoch halten. Uns fehlte einfach die körperliche Fitness“, zog Nordberg Bilanz.

Rechtsaußen Josefine Hülsen gehörte noch zu den fitesten, traf ganze vier Mal für den TVB.

Das sich Linkshänderin Marleen Lüdeke am Ende noch am Fuß verletzte, lässt ahnen, dass die Personalsorgen den Beckumer Trainer noch eine Weile begleiten werden.

TVB: Hoppe (TW), Güttler (4/3), Hülsen (4), Weber (3), Michels (3), Steinhoff, Römer (1), Frölich (1), Vogt, Kliewe (1), Lüdeke (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Nordberg-Sieben noch im Urlaubsmodus
Tabellenschlusslicht Ahlen besiegt Beckum

Ahlen. Wenn der Tabellendritte zum Letzten fährt, noch dazu mit einem ausgeruhten, breitaufgestellten Kader, sollte man meinen, dass das Ergebnis vorherzusehen wäre. Doch weit gefehlt. Die Weibliche B2 des Beckumer TV legte zwar mit einem Tor vor, konnten sich im Verlauf der ersten Viertelstunde aber nicht absetzen. Im Gegenteil. Ab der 14. Minute schmolz ihr Zwei-Tore-Vorsprung dahin: das HLZ traf siebenmal in Folge. Und während die Heimmannschaft den Sieg von Anfang an (hörbar) wollte, sich gegenseitig anfeuerte, war es auf der Beckumer Seite ungewohnt still.

Blieb dieses Mal Torlos: Jana Güttler.

„Es gab unnötig viele Ballverluste, wir sind nicht konsequent durchgegangen. Und wenn wir durch waren, haben wir es dem Heim-Torwart leicht gemacht, nicht gezielt genug geschossen“, kommentierte Dirk Nordberg, Trainer des TVB. Und so endete die erste Hälfte mit einem verdienten 11:7 für Ahlen.

Hat unglaubliches Potential: Jana Römer steigt hoch hinaus. Leider zeigten sie und ihre Mannschaft gegen das HLZ zu wenig von ihrem Können.

Auch die Kabinenansprache schaffte keinen Gesinnungswechsel: die Gäste wirkten bestenfalls bemüht. Es wurden Siebenmeter verworfen, die eigenen Konter ausgebremst. „Wir haben kein Tempo gemacht, sind nicht richtig in die Zweikämpfe gegangen – insgesamt fehlte der Wille. Damit kann man kein Spiel gewinnen. Das muss sich deutlich ändern“, so Nordberg.

Annika Ebel schaffte es mehrfach die Abwehrkette zu durchbrechen, allein: belohnt hat sie sich dafür nicht.

Am Ende fuhren die Beckumer mit einer 19:15-Niederlage nach Hause.

TVB: Hoppe (TW), Güttler, Vogt, Weber (2), Michels (2), Steinhoff (2/2), Kuhlhüser L. (1), Ebel, Hülsen, Römer (4/3), Dürre, Nordberg (4), Kliewe

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB mit Abschlussschwierigkeiten
ASV-Torhüterin spielentscheidend

Beckum. Hat die weibliche B-Jugend ein Torwartproblem? Das ist die Frage, die sich dieser Tage so mancher Fan und Beobachter im Bezug auf Beckums

Lia Dürre, eigentlich Rechtsaußen, machte ihre Sache zwischen den Pfosten richtig gut. Dennoch fehlt ihr natürlich die Erfahrung und das spezielle Torwarttraining.

Kader stellen mag. Ein Keeper krank, der andere in der B1 festgespielt. Keine rosigen Aussichten also für die Partie der B2 gegen den ASV Hamm-Westfalen.Glaubt man dem Trainer Dirk Nordberg, ein irrelevanter Aspekt: „Macht die Abwehr ihren Job gut, ist dieser Umstand zu vernachlässigen. Klar ist es von Vorteil einen starken Keeper zu haben – entscheidend ist aber, den Abschluss erst gar nicht zuzulassen.“ Nun kann man jedoch nicht behaupten, Beckums weibliche B2 hätte hinten versagt. Insgesamt konnte sie sich lange gut gegen die Gäste behaupten, ging in der 30. Minute sogar in Führung.

Auch Mia Steinhoff hatte so ihre Probleme mit der gegnerischen Torhüterin, verwandelte aber einen Siebenmeter.

Doch dann war da immer wieder die starke Nr. 1 des ASV: Ob Siebenmeter, schneller Konter, überraschender Schlagwurf oder Angriff aus dem Rückraum – sie schien immer eine geeignete Parade im Petto zu haben. Zwischen den Pfosten der anderen Seite gaben zwei Feldspielerinnen ihr Bestes, hatten, trotz einiger schöner Erfolgsmomente, naturgemäß nicht die Mittel, um ihrer Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. „Die Torhüterin von Hamm war gut, keine Frage, wir haben es ihr aber auch zu leicht gemacht: unsere Würfe waren zu halbherzig, nicht gezielt genug. Wir haben nicht voll durchgezogen. An unserer Abschlussstärke werden wir noch arbeiten müssen“, relativierte Nordberg.  Mit der 15:19-Niederlage (8:8) und festen Vorstellungen für die nächsten Trainingseinheiten geht es nun erst einmal in die Herbstpause.

TVB: Vogt, Dürre, Güttler, Große-Westhoff (3), Weber (2), Michels (4), Steinhoff (1/1), Kuhlhüser L., Hülsen (2), Römer (3/1), Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche B2 absolviert zwei Spiele in Folge
Gegen Brambauer routiniert, gegen HSG Soest kämpferisch

Brambauer/Beckum. Gleich zwei Spiele in Folge hatte die weibliche B2 zu stemmen. Am Samstag ging es zunächst zum VfL Brambauer. Beckum musste ohne Torhüterin auskommen, stellte Feldspielerin Lisa Vogt zwischen die Pfosten. „Wir haben viele Chancen liegen gelassen, haben uns auch nicht so an die Schussvorgaben gehalten – haben uns das Leben unnötig schwergemacht“, meinte der Beckumer Trainer Dirk Nordberg. Trotzdem waren die Gäste die klar bessere Mannschaft. Nach einem Halbzeitstand von 6:9 legten sie eine Schippe drauf, konnten den Vorsprung am Ende auf 12:22 erhöhen. „Lisa Vogt hat ihre Sache wirklich gut gemacht, hat viele Chancen abgewehrt, sogar Siebenmeter gehalten. Ansonsten haben wir unser Programm abgespielt und nicht mehr getan, als nötig“, so Nordberg.

Ganz anders dann bei der Sonntagsbegegnung mit dem Tabellen-Verfolger HSG Soest. „Wir haben lange dagegengehalten, sind aber für viele kleine Fehler bestraft worden. Und das ist eben das Entscheidende: dass man bei einem Spitzenspiel über die ganze Distanz konzentriert sein muss. Es war ein enges Spiel. Wir waren immer wieder bis auf ein zwei Tore dran. Am Ende sind wir auf volles Risiko gegangen, haben die Abwehr weiter geöffnet, haben versucht Bälle abzufangen. Das ist aber gänzlich nach hinten losgegangen. Am Ende hat Soest verdient gewonnen und wir wissen jetzt, woran wir noch arbeiten müssen“, zog Beckums Trainer Resümee. Mit der 21:26-Niederlage (11:12) tauscht Beckum mit Soest den Tabellenrang und rutscht auf Platz zwei.

TVB: Vogt (TW), Güttler (2), Große-Westhoff (3), Weber (3), Michels (2), Steinhoff (7/1), Kuhlhüser L., Ebel (5)

TVB: Hoppe (TW), Güttler (1), Große-Westhoff (2), Hülsen (1), Römer (7/3), Weber (2), Michels (3), Frölich (4), Kuhlhüser L., Vogt (1)

Bericht Karen Kliewe


JSG Heeren-Königsborn – TVB 17:32 (8:13)
Für Beckum ein Trainingsspiel

Kamen-Heeren. „Mit Heeren-Königsborn hatten wir keinen schweren Gegner. Trotzdem wollten wir unser Bestes geben. Klar, um zu gewinnen reichte weniger, wir wollen aber wachsen, besser werden. Also nutzen wir solche Begegnungen, um uns auszuprobieren, auch mal risikoreiche Pässe zu spielen“, meinte Dirk Nordberg, Trainer der Beckumer Mannschaft nach der Partie. Und so drückten die Gäste mächtig aufs Tempo, gingen gut in die Zweikämpfe, spielten sich viele Sachen heraus, starteten manch starken Angriff aus dem Rückraum. Zur Halbzeit führte die Nordberg-Sieben mit 8:13. „In der zweiten Hälfte ist der Gegner völlig eingebrochen, konnte überhaupt nicht mit unserer Athletik, mit unserer Laufleistung mithalten. Jana Güttler und Hanna Große-Westhoff haben die Mannschaft immer wieder gut nach vorn getrieben, haben schöne, intelligente Pässe gemacht oder sind selbst in die Zweikämpfe gegangen und haben viele Siebenmeter rausgeholt“, lobte Trainer Nordberg. Und diese wurden von einer sehr souveränen Mia Steinhoff zu hundert Prozent verwandelt. Einzig die Außenspieler hätten noch ein wenig mehr Torhunger zeigen können, so der Wunsch des Beckumer Coachs, der sich aber alles in Allem sehr zufrieden zeigte. Wohl wissend, dass die starken Gegner erst noch kommen werden. Mit dem 17:32-Sieg und dem Platz an der Tabellenspitze fiebert die Nordberg-Sieben dem nächsten Spiel gegen den VfL Brambauer entgegen: am 29.09. um 14:30 Uhr in Lünen-Brambauer

TVB: Kuhlhüser A. (TW), Güttler (4/4), Große-Westhoff (3), Römer (5), Weber (3), Hülsen (2), Michels (4), Frölich (6), Dürre, Steinhoff (5/4), Kuhlhüser L., Vogt

Bericht Karen Kliewe


Hammer SC 2008 geht in Beckum unter
Weibliche B2 präsentiert sich als starke Einheit

Beckum. In der Pokalrunde hatten sie noch gekämpft: mit der neuen Zusammensetzung, mit geänderten Positionen, mit fehlenden Spielmachern. Doch das Spiel, dass die weibliche B2 am vergangenen Sonntag ablieferte, ließ nichts mehr von dem intensiven Arbeitsprozess erahnen, dem sich die Spielerinnen in den letzten Monaten gestellt hatten. Sie präsentierten sich als spielstarke, harmonische Einheit. Mit dem Hammer SC 2008 empfingen die Gastgeber zwar einen eher schwachen Gegner, schafften es jedoch trotzdem das Niveau hochzuhalten. Sie zeigten temporeichen Handball gepaart mit einfallsreichen, taktisch klugen Spielzügen. Alle Positionen wurden erfolgreich einbezogen. Den Gästen blieb nichts, als hilflos hinterherzuschauen. Das Halbzeitergebnis von 12:6 ließ allenfalls erahnen, wie hoch die Klatsche für den SC ausfallen würde. Auch in der zweiten Hälfte ließ die Nordberg-Sieben nicht nach. Ob schnelle Konter oder die Durchsetzungskraft bei den 1:1-Situationen: es lief. Wären einige Angriffe nicht an der Hammer Torhüterin gescheitert, hätte das 30:11 Endergebnis für die Gäste noch verheerender ausfallen können. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir zügig ins Spiel gefunden, haben in der Abwehr gut gestanden, sind marschiert, haben Hamm einfach überlaufen. Wobei man hier auch ganz klar sagen muss, dass der SC kein wirklicher Gegner war, somit das Spiel auch kein Maßstab. Aber: wir waren mutig, haben viele risikoreiche Pässe genommen, immer wieder Neues ausprobiert“, zeigte sich Dirk Nordberg, Trainer des Beckumer Teams mit der Leistung seiner Spielerinnen zufrieden.
Fest steht: die Beckumer Mannschaft ist angekommen und bestens gerüstet, auch für anspruchsvolle Gegner.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Güttler (7/3), Große-Westhoff (8), Römer (2), Weber (3), Michels (4), Frölich (5), Dürre, Steinhoff (1), Kuhlhüser L., Vogt

Bericht Karen Kliewe


Weibliche B2 auf gutem Weg
TVB besiegt das HLZ Ahlen mit 18:15

Beckum. Als die weibliche B II des TVB am vergangenen Sonntag das HLZ Ahlen II empfing war für alle klar, dass die Findungsphase dieser jungen Beckumer Mannschaft noch nicht abgeschlossen sein würde. Solch radikale Eingriffe in der Aufstellung sind nicht leicht aufzufangen. Das braucht Zeit. So ging der Gastgeber zwar zunächst in Führung, konnte diese bis in die Halbzeitpause jedoch nicht halten. Mit einem 8:9-Rückstand ging man in die zweite Hälfte. „Man merkt ihnen an, dass sie noch nicht so richtig eingespielt sind. Aber es wird langsam besser. Wir haben in der ersten Halbzeit noch vieles liegen gelassen. In der zweiten war das deutlich besser. Vor allen Dingen Jana Güttler und Hannah Große-Westhoff haben Angriff wie Abwehr ein richtig gutes Spiel gemacht, haben viele Angriffe eingeleitet, sind in viele Zweikämpfe gegangen. Auch Jana Römer hat sich dabei gut in Szene gesetzt. Es waren immer ein paar Unsicherheiten dabei, was noch völlig normal ist. Aber sie finden sich langsam und werden immer mehr zu einer Einheit. Das war vollkommen in Ordnung und dementsprechend ein verdienter Sieg“, sagte Dirk Nordberg, Trainer der Heimsieben. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit blieb es ein Kopf-anKopf-Rennen, bevor der TVB den Deckel drauf machte und den 18:15-Sieg nach Hause holte.

TVB: Hoppe (TW), Güttler (1), Große-Westhoff (5), Hülsen (3/1), Römer (7/3), Weber (1), Michels (1), Frölich, Dürre, Ebel, Steinhoff

Bericht Karen Kliewe


Neue Saison mit neuen Herausforderungen
Weibliche B2 verliert Auftaktspiel gegen Soest

Beckum. Für die Spielerinnen der B2 des TVB dürfte der Beginn der Pokalrunde gegen den HSG Soest eine echte Herausforderung gewesen sein. Nicht, weil die Gäste wegen ihrer herausragenden Spielleistung gefürchtet wurden, – Soest hatte in der Vergangenheit sämtliche Partien gegen den TVB hoch verloren –, sondern, weil die Gastgeber mit einer extrem ungewohnten Kader-Zusammensetzung klarkommen mussten. „Bedingt durch die Trennung in zwei Mannschaften haben wir uns, insbesondere im Bezug auf die B2 auf ein echtes Abenteuer eingelassen. Viele meiner Mädchen kann ich auf zwei oder drei Positionen bringen. Klar ist aber, dass sie alle ihre antrainierte Komfortzone haben, die sie nun verlassen müssen. Wir starten mit neun versierten Außenspielerinnen, die sich jetzt nicht nur auf ungewohnten Positionen behaupten, sondern auch im Spiel miteinander neu finden müssen. Ich weiß, dass ich ihnen damit viel abverlange. Ich weiß aber auch, dass sie das schaffen werden“, äußerte sich der Beckumer Trainer Dirk Nordberg. Die Folgen diese radikalen Eingriffs waren spielbestimmend. Die Nordberg-Sieben wirkte verunsichert und ideenlos. Es gab keine Spielmacher, taktische Spielzüge waren selten zu sehen. Dem HSG war die Überraschung und die Freude über den unerwarteten Verlauf anzumerken. Mit einer eindeutigen 6:11-Führung für die Gäste ging es in die zweite Halbzeit. Beflügelt durch den Vorsprung konnte Soest immer häufiger jubeln, während sich bei den Beckumer Mädchen Mutlosigkeit breit machte. Am Ende siegte der HSG mit 10:21 Toren. „Die Partie hat gezeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Dennoch bin ich stolz auf meine Spielerinnen, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben und den Kampfgeist besitzen an dieser Aufgabe zu wachsen“, so Nordberg.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Güttler (2/1), Große-Westhoff, Hülsen (3), Römer (2/2), Weber (1), Michels (1), Frölich (1), Dürre, Ebel

Bericht Karen Kliewe


TVB beim Spiel Deutschland gegen Serbien 29:23 (15:9)
Bad Boys bei den Beckumer Fans handzahm

Dortmund. Die ganz großen einmal aus nächster Nähe sehen, darauf hatten sich Handball-Juniorinnen wie Eltern schon seit Wochen gefreut. Bei strahlendem Sonnenschein und in einem superneuen Luxusbus der Firma Lippebus ließ sich die 45-Mann starke Truppe am letzten Samstag nach Dortmund zur Westfalenhalle kutschieren. Diese war mit 10.891 Zuschauern nahezu ausverkauft, die Stimmung dementsprechend lautstark und mitreißend. Da die Serben sich schwach und ideenlos präsentierten, sahen die Beckumer Fans eine deutlich überlegene Partie der deutschen Nationalmannschaft. Obwohl die Begegnung nicht zu den spannendsten zählte genossen die Mädchen des TVB die Atmosphäre und freuten sich, dass sich am Ende, trotz Abschottung durch die Security der Westfalenhalle, doch noch ein paar Spieler die Zeit für ein Selfie oder Autogramm nahmen.

Der von der Presse so gescholtene Trainer der Deutschen Nationalmannschaft Christian Prokop zeigte sich nach der souverän gewonnenen Partie entspannt und gut gelaunt.

Annika Ebel und Nina Berief versuchen sich in Völkerverständigung und posieren mit einem der serbischen Spieler.

Keiner steigt so hoch wie er. Auch dieses Mal platzierte er ein paar unhaltbare Rückraumtreffer. Die Fans, wie hier Jana Nordberg, mögen den zwei Meter großen Spieler vom MT Melsungen, auch, weil er sich immer besonders viel Zeit für sie nimmt.

Nicht nur auf dem Feld wusste sich Bad Boys-Neuzugang Matthias Musche vom SC Magdeburg ins rechte Licht zu setzen.

Ex- Nationalspieler Dominik Klein (hier mit Nina Berief und Hannah Berger) nahm sich viel Zeit für die Fans und sorgte ordentlich für Stimmung.

Bericht Karen Kliewe/Bilder Ebby Kliewe