weibliche B2 Jugend – Pokalrunde 2018/2019

v.h.l.n.r.: Trainer Dirk Nordberg, Physiotherapeut Kai Boek    v.m.l.n.r.: Josefine Hülsen, Hanna Große-Westhoff, Lisa Kuhlhüser, Lisa Vogt, Mia Steinhoff, Jana Römer    v.v.l.n.r.: Kirsten Frölich, Jana Güttler, Lia Dürre, Anna Kuhlhüser, Ann-Christin Hoppe, Ina Michels, Annika Ebel, Hannah Fischer    Es fehlt leider: Janne Weber   Trainer: Dirk Nordberg, Co.-Trainer: Frederik Gerndt, Torwarttrainer: Markus Pahlenkemper, Physiotherapeut: Kai Boek   Trainingszeiten: Mo. 18:00-19:30 Uhr in der KBS Halle 2, Di. 18:30-20:00 Uhr in der Jahnhalle, Do. 18:00-19:45 Uhr in der Jahnhalle

Tabelle

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Nächstes Spiel der weiblichen B2:

29.04.2018 um 13:00 Uhr Auswärtsspiel gegen den TuS Jahn Dellwig


Neue Saison mit neuen Herausforderungen
Weibliche B2 verliert Auftaktspiel gegen Soest

Beckum. Für die Spielerinnen der B2 des TVB dürfte der Beginn der Pokalrunde gegen den HSG Soest eine echte Herausforderung gewesen sein. Nicht, weil die Gäste wegen ihrer herausragenden Spielleistung gefürchtet wurden, – Soest hatte in der Vergangenheit sämtliche Partien gegen den TVB hoch verloren –, sondern, weil die Gastgeber mit einer extrem ungewohnten Kader-Zusammensetzung klarkommen mussten.

Josefine Hülsen war mit drei Treffern beste Schützin im Beckumer Kader.

„Bedingt durch die Trennung in zwei Mannschaften haben wir uns, insbesondere im Bezug auf die B2 auf ein echtes Abenteuer eingelassen. Viele meiner Mädchen kann ich auf zwei oder drei Positionen bringen. Klar ist aber, dass sie alle ihre antrainierte Komfortzone haben, die sie nun verlassen müssen. Wir starten mit neun versierten Außenspielerinnen, die sich jetzt nicht nur auf ungewohnten Positionen behaupten, sondern auch im Spiel miteinander neu finden müssen. Ich weiß, dass ich ihnen damit viel abverlange. Ich weiß aber auch, dass sie das schaffen werden“, äußerte sich der Beckumer Trainer Dirk Nordberg.

Hanna Große-Westhoff sucht die passende Lücke durch die Soester Abwehr.

Die Folgen diese radikalen Eingriffs waren spielbestimmend. Die Nordberg-Sieben wirkte verunsichert und ideenlos. Es gab keine Spielmacher, taktische Spielzüge waren selten zu sehen. Dem HSG war die Überraschung und die Freude über den unerwarteten Verlauf anzumerken. Mit einer eindeutigen 6:11-Führung für die Gäste ging es in die zweite Halbzeit. Beflügelt durch den Vorsprung konnte Soest immer häufiger jubeln, während sich bei den Beckumer Mädchen Mutlosigkeit breit machte.

Zeigte ein paar tolle Einzelaktionen. Jana Güttler scheute auch gegen den HSG Soest keinen Zweikampf.

Am Ende siegte der HSG mit 10:21 Toren. „Die Partie hat gezeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Dennoch bin ich stolz auf meine Spielerinnen, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben und den Kampfgeist besitzen an dieser Aufgabe zu wachsen“, so Nordberg.

Kirsten Frölich hat die Klasse, um sowohl aus dem Rückraum, als auch von Außen erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Gegen den HSG belohnte sie sich leider nur mit einem Treffer.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW), Güttler (2/1), Große-Westhoff, Hülsen (3), Römer (2/2), Weber (1), Michels (1), Frölich (1), Dürre, Ebel

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB beim Spiel Deutschland gegen Serbien 29:23 (15:9)
Bad Boys bei den Beckumer Fans handzahm

Dortmund. Die ganz großen einmal aus nächster Nähe sehen, darauf hatten sich Handball-Juniorinnen wie Eltern schon seit Wochen gefreut. Bei strahlendem Sonnenschein und in einem superneuen Luxusbus der Firma Lippebus ließ sich die 45-Mann starke Truppe am letzten Samstag nach Dortmund zur Westfalenhalle kutschieren. Diese war mit 10.891 Zuschauern nahezu ausverkauft, die Stimmung dementsprechend lautstark und mitreißend. Da die Serben sich schwach und ideenlos präsentierten, sahen die Beckumer Fans eine deutlich überlegene Partie der deutschen Nationalmannschaft. Obwohl die Begegnung nicht zu den spannendsten zählte genossen die Mädchen des TVB die Atmosphäre und freuten sich, dass sich am Ende, trotz Abschottung durch die Security der Westfalenhalle, doch noch ein paar Spieler die Zeit für ein Selfie oder Autogramm nahmen.

Der von der Presse so gescholtene Trainer der Deutschen Nationalmannschaft Christian Prokop zeigte sich nach der souverän gewonnenen Partie entspannt und gut gelaunt.

Annika Ebel und Nina Berief versuchen sich in Völkerverständigung und posieren mit einem der serbischen Spieler.

Keiner steigt so hoch wie er. Auch dieses Mal platzierte er ein paar unhaltbare Rückraumtreffer. Die Fans, wie hier Jana Nordberg, mögen den zwei Meter großen Spieler vom MT Melsungen, auch, weil er sich immer besonders viel Zeit für sie nimmt.

Nicht nur auf dem Feld wusste sich Bad Boys-Neuzugang Matthias Musche vom SC Magdeburg ins rechte Licht zu setzen.

Ex- Nationalspieler Dominik Klein (hier mit Nina Berief und Hannah Berger) nahm sich viel Zeit für die Fans und sorgte ordentlich für Stimmung.

Bericht Karen Kliewe/Bilder Ebby Kliewe