weibliche C Jugend – Qualifikation Saison 2017

hi. v. l. n. r.: Mia Steinhoff, Kirsten Frölich, Lisa Kuhlhüser, Anika Ebel, Jana Römer   vo. v. l. n. r.: Nina Berief, Rina Nordberg, Hannah Berger, Ann-Christin Hoppe, Anna Kuhlhüser, Jana Nordberg, Marie Pahlenkemper, Lilian Kliewe   Es fehlt: Ina Michels Trainer: Dirk Nordberg/Antonia Martin   Torwarttrainer: Markus Pahlenkemper   Physiotherapeut: Kai Boek   Trainingszeiten: Montag 18:00 – 19:30 Uhr, Berufskolleg Halle 2, Dienstag 18:30 – 20:00 Uhr, Jahnhalle und Donnerstag 18:00 – 19:45 Uhr, Jahnhalle

Tabelle

Sponsor:  Erdbories Immobilienverwaltung GmbH


Nächstes Spiel der weiblichen C:

17.12.2017 um 11:00 Uhr Heimspiel gegen HSG Lüdenscheid


Torhüterin des HSV 81 war das Zünglein an der Waage
TVB empfängt Hemer: Mehr Spannung geht nicht

Beckum. „Insgesamt war das ein richtig starkes Spiel, ein Spitzenspiel. Eines der besten Spiele die ich bislang in dieser Vorrunde gesehen habe. Das macht richtig Vorfreude auf die kommende Oberliga“, freute sich Dirk Nordberg, Trainer des TVB nach der Begegnung seiner C-Mädchen mit dem HSV 81 Hemer. Beide Mannschaften begeisterten das Publikum durch ihr schnelles und taktisch überzeugendes Spiel. So war es vorherzusehen, dass es in dieser Partie keine Tore regnen würde, sondern jeder Treffer hart erkämpft werden musste. Zur Hälfte der ersten Halbzeit waren insgesamt gerade mal sieben Tore gefallen, in der 18. Minute stand es 6:6.

Rechtsaußen Mia Steinhoff kann drei Mal punkten. Gegen die wirklich gute Torhüterin vom HSV eine gute Leistung.

Sowohl die Gäste als auch die Gastgeber zeigten eine tolle Abwehrarbeit und gingen mit Schnelligkeit und Druck nach vorn. Dann gelang 81 die Serie von drei Treffern. Beckum verkürzte, sodass die Gäste mit einem knappen 8:10 Polster in die Pause gehen konnten. Keine Ahnung was der Beckumer Trainer seinen Spielerinnen in der Kabine gesagt hatte – es schien jedoch das Richtige gewesen zu sein. In den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte brachten die Heimmädchen gleich fünf Treffer in Folge unter und gingen so das erste Mal deutlich in Führung. Doch es waren noch gute 21 Minuten zu spielen, zu früh also für den Jubelgesang. Der HSV kämpfte und wurde belohnt. In der 35. Minute gab es den 15:15 Ausgleichstreffer.

Immer wieder erstaunlich: Die Durchsetzungskraft von Youngster Rina Nordberg.

„Die Hemerer hatten eine ganz ganz starke Torhüterin, die einen Sahnetag erwischt hatte und viele freie Chancen von uns weggenommen hat. Somit konnten die Feldspielerinnen sich viel mehr auf unseren starken Rückraum konzentrieren, denen das Leben schwer machen. Wir hatten mehrere angeschlagene Spielerinnen, die sich aber immer wieder reingebissen haben, um den fitten Mannschaftskolleginnen Pausen geben zu können. Wir haben das als Mannschaft wirklich gut gelöst“, so Nordberg. Bis zur 42. Minute und dem Stand von 18:18 blieb es bei einem Remis, bevor Beckum noch mal richtig Gas gab und sich bis auf drei Tore absetzen konnte. Und wieder kam der HSV heran.

Kapitän im Pech. Auch Lilian Kliewe hatte Schwierigkeiten mit der Hemerer Torhüterin.

Beim letzten Beckumer Timeout, anderthalb Minuten vor Schluss war der Heimvorteil bis auf ein Tor geschrumpft. Die Nordberg-Sieben hatte den Ball und musste eigentlich nur noch die Nerven behalten, die Zeit für sich spielen lassen. Der Drang zum Tor war aber wohl zu groß, der Schiri sah zudem einen Schrittfehler, sprach den Gästen den Ball zu und diese verwandelten in letzter Sekunde die Niederlage in ein 23:23 Remis. Eine ausgeglichene, faire Begegnung von zwei tollen Mannschaften, deren Spiel man sich gut anschauen konnte, begleitet durch eine souveräne Leistung des Unparteiischen. Das Urteil des Publikums und der Beteiligten fiel durchweg positiv aus.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (4/1), Nordberg R. (4), Berief (4), Berger (1), Kliewe, Pahlenkemper (6), Römer, Steinhoff (3), Michels, Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Werl entscheidet Spitzenspiel für sich
Werler TV und TV Beckum liefern sich harten Kampf um Tabellenführung

Werl. Wenn die bis dato punktgleichen Tabellenspitzen der Oberliga-Vorrunde aufeinandertreffen, darf man einiges erwarten. Beide Mannschaften hatten nichts zu verschenken. Und so begann die Partie der weiblichen C zwischen dem TVB und Gastgeber Werl erwartet bissig. Bis kurz vor der Halbzeitpause lieferten sich beide Mannschaften einen schnellen und spannenden Kampf, bei dem sich kein Team absetzten konnte.

Nina Berief startete von Beginn an voll durch und erzielte die ersten wichtigen Treffer für Beckum.

Kurz vor Abpfiff gelangen den Gastgeberinnen dann drei Tore in Folge. Mit einem 11:8 Rückstand war Beckum in der Pflicht. Doch der Werler TV, ohnehin bekannt für seine harte Gangart, wollte sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen lassen. Mit unglaublichem körperlichen Einsatz attackierte ihre Abwehr die Gäste und stoppte so manchen erfolgsversprechenden Angriff der Nordberg-Sieben. Während sich die auswärtigen Fans mehr Regularien der Unparteiischen gewünscht hätten, um die unnötige Härte aus der Begegnung zu nehmen, feuerten die heimischen Anhänger ihr Team an mit noch mehr Druck in die Zweikämpfe zu gehen. Die Unterstützung beider Fangruppen war mitreißend und so laut, dass sich die Spielerinnen auf dem Feld durch Zurufe kaum noch verständigen konnten.

Ein schweres Stück Arbeit hatten Marie Pahlenkemper (Archivbild) und ihre Teamkolleginnen zu bestreiten.

In der 34. Minute und einen Fünf-Tore-Rückstand im Nacken hatten die Gäste einen Hänger, den sie sich definitiv nicht leisten konnten. Sie ließen in ein paar wichtigen Punkten nach. Die Bewegung ohne Ball, in dieser Partie ausschlaggebend, wurde zu sehr vernachlässigt. Von Beckums Torhüterin Ann-Christin Hoppe stark abgewehrte Bälle wurden nicht schnell genug gesichert, sodass Wer zu einem zweiten Angriff starten konnten, der dann zum Erfolg führte. Als die Partie bei 19:10 entschieden schien, gab Beckum noch mal Gas und setzte zur Aufholjagd an. Somit konnten sie das Ergebnis am Ende auf 24:18 schönen.

Oft wusste der Werler TV das Zuspiel auf die Kreisläufer zu stören. Dreimal konnte Hannah Berger jedoch punkten.

Die Tabelle betreffend bleibt also alles beim alten. Werl führt vor Beckum. Nun gilt es am nächsten Wochenende gegen den Dritten Hemer zu gewinnen, sich den zweiten Platz zu sichern und die wichtigen Punkte mit in die Oberliga zu nehmen. Anpfiff ist am Samstag, den 25.11. um 16:00 Uhr in der Beckumer Jahnhalle.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (4/1), Nordberg R. (2), Berief (2), Berger (3), Kliewe, Pahlenkemper (6), Ebel (1), Römer, Steinhoff, Frölich, Michels

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB erreicht Pflichtziel
Beckumer Juniorinnen wiederholen Oberliga-Einzug

Beckum. Eigentlich hatten sie allen Grund zur Freude. Zum zweiten Mal in Folge zieht die weibliche C um Dirk Nordberg in die Oberliga ein. Mit dem 23:17 Sieg gegen den Tabellenvierten VfL Gladbeck war das erste und wichtigste Etappenziel geschafft. Trotzdem gab es nach Abpfiff zumeist unzufriedene Gesichter bei der Heim-Sieben. Von Feierlaune – zumindest auf dem Feld – keine Spur. Die kritischen Gastgeberinnen haderten mit ihrer Leistung.

Hatte dieses Mal Schwierigkeiten mit ihrer Mannschaft ins Spiel zu finden: Jana Nordberg steuerte sechs Treffer bei.

Gerade in der ersten Halbzeit scheiterten viele Angriffe an der guten Torhüterin des VfL. Beckums Abwehr stand eigentlich gut, packte aber nicht immer konsequent genug zu. Im Angriff wurden einige einfache Chancen liegen gelassen, sodass es dem Gastgeber erst relativ spät gelang sich abzusetzen. Mit einem 14:9 ging man in die Pause. Die zweite Hälfte lief für den TVB besser. Zwischenzeitlich hatte man das Gefühl, das Nordberg-Team habe endlich richtig ins Spiel gefunden. In der 42. Minute führten sie mit zehn Treffern.

Oberliga-Neuling Kirsten Fröhlich zeigt eine enorme Entwicklung. Gleich drei Treffer gelangen ihr über links Außen.

„Danach haben wir ein bisschen gewechselt, rumexperimentiert, einfach mal ausprobiert. Letztendlich kamen wir dann mit sechs Toren raus. Eigentlich haben wir uns gut bewegt, sind gut in die Zweikämpfe gegangen. Das Leistungslevel war jedoch nicht konstant genug. Mal haben unsere auf Außen super geschossen, dann wiederum fehlte die Konzentration. Die Schüsse waren plötzlich viel zu einfach.

Annika Ebel konnte das einzige Tor von rechts Außen setzen. Nach Trainermeinung, bei der Chancenlage nicht genug.

Von rechts Außen haben wir definitiv zu wenig Tor gemacht, obwohl mehr als genug Chancen da waren. Da gilt es dran zu arbeiten“, analysierte Dirk Nordberg die Begegnung.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (6/1), Nordberg R. (1), Berief (2), Berger (5), Kliewe (3/1), Pahlenkemper, Ebel (2), Römer, Steinhoff (1), Frölich (3)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


TVB wird Favoritenrolle gerecht
Nordberg-Sieben präsentiert temporeiches Spiel

Menden. In der ersten Begegnung der Rückrunde ging es für die weibliche C zum Tabellenletzten, zu den Sauerland Wölfen nach Menden. In der Oberliga-Vorrunde sagt der Tabellenrang jedoch nur bedingt etwas über die Qualität des Gegners. Hier gibt es keine schlechten Gegner. So schafften es die favorisierten Gäste auch zunächst nicht, sich deutlich abzusetzen. Der TVB führte zwar von Beginn an, brauchte aber rund 20 Minuten bis auch die Abschlüsse passten. „Wir waren von Anfang an mental und physisch voll auf dem Feld und haben Tempo gemacht. Auch das zunächst nicht alles rund lief hat uns nicht entmutigt, nicht vom Kurs abgebracht“, lobte Dirk Nordberg, Trainer des TVB.

Größe und Masse kann helfen, ist aber eben nicht alles. Jungjahrgang Rina Nordberg zeigte dem Gegner auf, was durch Technik und spielerische Raffinesse alles möglich ist.

Der Ball der Gäste wollte einfach nicht ins gegnerische Tor. Die Chancen gut herausgespielt und mit Mut durchgegangen hat sich z.B. links Aussen Nina Berief trotzdem zu selten belohnen können. Selbst der Siebenmeter von Routinier Jana Nordberg prallte an der Latte ab. Doch steter Tropfen höhlt den Stein. In der 22. Minute dann schien der Knoten geplatzt. Das schnelle Spiel der Beckumer Mädchen fand immer häufiger sein Ziel.

Wurde noch geschont, konnte aber zwei Treffer beisteuern. Lilian Kliewe muss nach der Zwangspause erst wieder auf das gewohnte Leistungsniveau kommen.

Zur Halbzeitpause stand es bereits 10:17. Und auch wenn nicht jeder lange, frech gespielte Pass das erwünschte Ergebnis brachte, bauten die Gäste ihre Führung weiter aus. Rina Nordberg, Jahrgang 2004 und somit jüngstes Teammitglied wuchs über sich hinaus und konnte die meisten Treffer unterbringen. Auch die Kreisläufer, zeitweise unterstützt durch Mia Steinhoff, machten ihren Job mehr als nur gut und verschafften ihren Mannschaftskolleginnen die passenden Lücken.

Marie Pahlenkemper ging gewohnt stark in die Zweikämpfe. Aber auch ihr wird die mehrwöchige Spielpause jetzt guttun, um 100 Prozent fit zu werden.

„Besonders freut mich, dass sich unsere „Oberliga-Neulinge“, wie z.B. Kirsten Fröhlich immer mutiger einbringen und die dementsprechenden Tore machen“, kommentierte ein sichtlich zufriedener Dirk Nordberg am Ende die Partie. Mit dem Endstand von 22:35 halten sich die Beckumer Mädchen weiterhin erfolgreich auf dem zweiten Tabellenplatz.

Trainer Dirk Nordberg zeigte sich sehr zufrieden mit Umsetzung seiner Vorgaben.

TVB: Hoppe (TW), Nordberg J. (6), Nordberg R. (7), Berief (2), Berger (4), Kliewe (2/1), Pahlenkemper (6), Ebel, Römer (2), Steinhoff (3/1), Michels (1), Frölich (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Beckum muss gegen Lüdenscheid haushalten
Weibliche C macht erst in der zweiten Halbzeit den Deckel drauf

Lüdenscheid. Trainer Dirk Nordberg quälten zum Ende der Woche einige Besetzungssorgen. Gegen den HSG Lüdenscheid musste er gleich auf drei wichtige Spielerinnen verzichten. Spielerisch würde seine Sieben das kompensieren, allein die fehlenden Auswechseloptionen machten es schwierig.

Mia Steinhoff brauchte, genau wie ihre Teamkolleginnen eine Halbzeit um richtig ins Spiel zu finden.

„Faktisch hatten wir eigentlich nur zwei Rückraum-Spielerinnen. Dann kam dazu, dass der HSG extrem lange im Angriff war, ohne das es zu einem Zeitspiel kam. Wir haben uns zunächst echt schwer getan. Es gab viele einfache Fehler auf unserer Seite. Es war keine gute erste Halbzeit. Taktisch haben wir uns zurückgehalten, da wir mit unseren Kräften haushalten mussten. Wir konnten kein komplettes Tempospiel aufziehen wie sonst üblich“, erklärte Beckums Trainer den verhaltenen Vorsprung von 7:12 Toren der ersten Hälfte.

Jana Nordberg (hier gegen Hemer) war wieder Torschützenkönigin mit allein 10 Treffern.

Nach Wiederanpfiff wurde es auf Seiten der Gäste etwas besser. Sie stellten mehrmals auf zwei Kreisläufer um und versuchten es häufiger über die Aussenpositionen – mit Erfolg. Die Nordberg-Sieben konnte sich klarer absetzen. Auch die Torhüterinnen machten ihren Job gut, haben viel gehalten. Anna Kuhlhüser konnte sogar einen Siebenmeter rausholen. Das Ergebnis hätte um einiges deutlicher ausfallen müssen, in Anbetracht der knappen Besetzung waren die Beckumer mit diesem 17:28 Sieg jedoch zufrieden.

Kirsten Frölich konnte diesmal gleich zwei Treffer unterbringen.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (10/1), Nordberg R. (4), Berief (4), Berger (4) Ebel, Römer (2), Steinhoff (1), Michels (1), Frölich (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Handball-Krimi in Oberliga Vorrunde
TVB bezwingt HSV 81 auswärts mit 24:26

Hemer. Während des TVB-Freundschaftsturniers vor vier Wochen hatten sie schon Zeit sich zu beschnuppern. Damals endeten beide Begegnungen mit einem Remis. Am vergangenen Sonntag dann wurde es ernst. Die Beckumer C-Mädchen reisten in ihrem zweiten Auswärtsspiel zum HSV 81 nach Hemer.

Wurde aussen eher selten angespielt, konnte aber gerade in der Abwehr einiges verhindern: Nina Berief.

Der Nordberg-Kader war zwar vollständig angetreten, hatte aber mit einigen verletzungs- und krankheitsbedingten Einschränkungen zu kämpfen. Trotzdem wollten sie alles geben, um diese zwei wichtigen Punkte nach Hause zu holen. Die Gäste starteten stark, machten Druck und gingen innerhalb der ersten vier Minuten mit drei Toren in Folge in Führung. Der Gastgeber brauchte ein Weilchen, aber dann hatte Hemer sich auf das Spiel der Beckumer eingestellt, zog nach und konnte in der 13. Minute zum 6:6 ausgleichen. „Zeitweise haben wir uns schwer getan, ihnen in der Abwehr zu viel Raum gelassen. Aber wir haben gekämpft – trotz der körperlichen Einschränkungen einiger Spielerinnen. Man darf auch nicht vergessen: Hemer ist ein spielerisch anspruchsvoller Gegner“, wertete Dirk Nordberg, Trainer beim TVB die Leistung seiner Mädchen.

Hannah Berger konnte wieder mit schönen Aktionen am Kreis aufwarten.

In der 18. Minute konnte der HSV zum ersten Mal das Ruder übernehmen. Doch mehr als zwei Tore Vorsprung wollten die Gäste ihm nicht zugestehen. Nach einem spannenden Kopf an Kopf Schlagabtausch ging es beim Stand von 11:11 in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit sollte die Partie nervenzerreißend offen bleiben. Dann gelang der Nordberg-Sieben ab der 36. Minute ein kleiner Befreiungsschlag. Vier Tore konnten die Gäste auf ihr Konto gutschreiben. Doch für eine Entscheidung war es noch zu früh. Und Hemer hatte nicht vor aufzugeben.

Dieses Mal war hier Ende für Ina Michels.

Bis zur 44. Minute hatten sie sich auf das 20:21 heran gekämpft. Die Stimmung in der HSV-Halle kochte dementsprechend. Dann der Ausgleich in der 46. Minute: 22:22. Die Gäste ließen sich von der starken Aufholjagd Hemers nicht einschüchtern, spielten weiterhin mutig und wurden belohnt. Mit dem 24:26 Auswärtssieg in der Tasche ging es zurück nach Westfalen. „Sie haben im richtigen Moment Nervenstärke besessen und sich am eigenen Zopf aus dem Schlamassel gezogen“, kommentierte Dirk Nordberg schlussendlich.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (12/2), Nordberg R. (2), Berief (1), Berger (5), Kliewe (1/1) Pahlenkemper (4), Ebel, Römer (1), Steinhoff, Michels, Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Dem TVB fehlen die Nerven
Weibliche C lässt sich von Werler TV vorführen

Beckum. Mit dem Werler TV empfing der TV Beckum am Sonntag einen altbekannten Gegner. Die Partie gegen den Tabellenersten wurde mit Spannung erwartet, da es in der Vergangenheit immer extrem knappe Ergebnisse, mal für die eine, mal für die andere Seite gegeben hatte. Was sich die Gastgeber jedoch in der ersten Halbzeit leisteten, ließ sich mit normaler Nervosität nicht mehr erklären.

Jana Römer lief wie ihre Kolleginnen auf halber Leistung. Einen Treffer konnte sie aber unterbringen.

„In der Abwehr passierte viel zu wenig, wir waren zu passiv, zu zögerlich. Zudem haben wir wahnsinnig viele Bälle verworfen, dazu kamen schlampige Pässe – wir konnten teilweise nicht mal die Bälle richtig fangen. Egal welche Position, ob Kreis, Mitte, Aussen oder die Torhüter, wir hatten ein kollektives Mannschaftsversagen der ganz bitteren Art“, äußerte sich ein mehr als verärgerter Dirk Nordberg, Trainer der Heimmannschaft.

Rina Nordberg versuchte es immer wieder, scheiterte aber häufig an der Abwehr des Werler TV.

Der Werler TV dagegen war hungrig, wollte es wissen, spielte ein gewohnt aggressives, schnelles Spiel und freute sich über die fehlende Gegenwehr. Dementsprechend vernichtend fiel für die Gastgeber das Halbzeitergebnis aus: 5:13. Nach einer sicherlich deutlichen Ansage ihres Trainers begann die zweite Hälfte für die Nordberg-Sieben um einiges besser. Bis zur 34. Minute hatten sie den Vorsprung der Gäste auf sechs Tore verringern können.

Die Abwehrstärke des Werler TV war groß, der Mut der Beckumer (hier Jana Nordberg) dagegenzuhalten eher klein.

„Wir haben uns aus der vollkommenen Starre befreien können, sind aber weit hinter unseren Möglichkeiten geblieben. Sicher, wir mussten auf zwei wichtige Stammspieler verzichten, und ja, das Foul gegen Ina Michels, die während eines Konters aus der Luft geholt wurde, hätte Rot geben müssen, aber daran lag es nicht. Es lag nicht an den Schiris und nicht an den fehlenden Kapazitäten. Es lag einzig allein an uns, an unserer fehlenden Leistungsbereitschaft“, fiel Nordbergs vernichtendes Urteil aus. Am Ende gewann der Werler TV verdient mit 18:25 und bleibt somit weiterhin ungeschlagen.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (7/4), Nordberg R. (2), Berief, Berger, Pahlenkemper (6), Ebel (2), Römer (1), Michels, Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Oberliga Vorrunde: Nordberg-Sieben auch auswärts erfolgreich
Weibliche C besiegt VfL Gladbeck deutlich mit 32:19

Gladbeck. Die erste Begegnung zwischen dem TVB und dem VfL wurde mit Spannung erwartet.

Zurückhaltung war gestern. Jetzt wird voll durchgezogen. Marie Pahlenkemper präsentiert sich momentan in Bestform.

Den Beckumer Spielerinnen merkte man an, dass sie den Gegner zunächst vorsichtig taxierten. „In der ersten Halbzeit waren wir zu zögerlich. Die Abwehr lief auf 60%. Wir haben es ihnen viel zu leicht gemacht durchzukommen. Gleichzeitig haben wir vorne zu viel verworfen“, fasste Dirk Nordberg, Trainer des TVB die Leistung der ersten 25 Minuten zusammen.

Hannah Berger präsentierte sich gerade in der zweiten Halbzeit gewohnt zuverlassig und angriffslustig.

Mit einer denkbar knappen Zwei-Tore-Führung für die Gäste, dem Stand von 14:12, ging es in die Halbzeitpause. Hier brauchte es kaum Worte des Trainers. Die Nordberg-Sieben feuerte sich gegenseitig an und kehrte dementsprechend hochmotiviert zurück.

Allrounder Lilian Kliewe ermöglicht im Moment lieber den anderen die Tormöglichkeiten statt die Abschlüsse selbst zu suchen und leistet somit wichtige Vorarbeit.

„Ab da lief alles wie es sein sollte. Hinten beweglich und konsequent, im Angriff schnell und taktisch klug. Das brachte uns schnell eine erhebliche Tordifferenz. So konnte ich in den letzten fünf Minuten noch einiges Neues probieren. Sicher, das hat uns mehrere Tore gekostet – für die Entwicklung der Mannschaft sind diese Testläufe jedoch Gold wert“, äußerte sich Beckums Trainer bei dem Ergebnis von 32:19 am Ende zufrieden. Am nächsten Sonntag, den 24.09. empfängt der Beckumer Kader den Tabellenersten, den Werler TV. Eine Partie, die sicherlich zu den spannendsten in dieser Vorrunde zählt.

Zeigt schon tolle Ansätze, muss ihre Ziele jedoch noch konsequenter verfolgen. Kirsten Frölich bringt sich immer mehr ein.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (11/3), Nordberg R. (2), Berief (3), Berger (2), Kliewe (1), Pahlenkemper (9), Ebel, Römer (1), Steinhoff (2), Michels, Frölich (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche C präsentiert sich in Toppform
TVB erzielt 30:17 Kantersieg gegen die Sauerland Wölfe

Beckum. Vollzählig angetreten, alle fit und super motiviert, so empfing der TV Beckum den SG Menden. Und man konnte den Gastgebern im ersten Spiel der Oberliga-Landesliga-Vorrunde den Spaß am Handball ansehen. Sie spielten von der ersten Minute an hochkonzentriert und schnell, präsentierten sich als Mannschaft – flexibel, einfallsreich und stark in der Abwehr.

Unter ein tolles Spiel setzte Rina Nordberg den geeigneten Schlusspunkt: das 30. Tor in der letzten Sekunde.

So konnten die Sauerland Wölfe auch nur ein einziges Mal in Führung gehen: in der zweiten Minute für genau 19 Sekunden. Danach dominierte die Heim-Sieben die Partie, allen voran eine unglaubliche Jana Nordberg, die allein mit elf Treffern punkten konnte.

Unterstützt durch ihre großartige Mannschaft spielte Jana Nordberg den Gegner schwindelig. Ob geschickt ausgespielte Passfinte oder schneller Konter; sie ließ die Sauerland Wölfe oft einfach stehen.

Mit einer soliden 14:9 Führung ging es in die zweite Halbzeit. „Es war schön zu sehen, wie sie als Einheit funktioniert, sich gegenseitig geholfen und motiviert haben“, äußerte sich Dirk Nordberg, Trainer des TVB zufrieden. Am Ende krönte Rina Nordberg die Begegnung mit dem 30. Tor in letzter Sekunde. Ein mehr als gelungener Auftakt in die Saison.

Nina Berief leistete eine solide Abwehrarbeit und konnte über ihre Komfortzone, über links aussen mehrere Treffer unterbringen.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (11/1), Nordberg R. (6), Berief (2), Berger (4), Kliewe (1/1)Pahlenkemper (3), Ebel, Römer (1), Steinhoff, Michels (2), Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


wC und wB mit guten Platzierungen
Nordberg-Sieben nimmt TVB-Turnier als Trainingslager

Beckum. Am vergangenen Wochenende jährte sich das Beckumer Handball-Jugendturnier zum 40. Mal. Den Anfang machten am Freitagabend die A-Jugendlichen. Mit dabei der Jungjahrgang der weiblichen B, inkl. Verstärkung aus der wC. Die Gegner, der Soester TV, HSG Rietberg-Mastholte und TV Beckum 1, waren mindestens zwei, teilweise bis zu vier Jahren älter. „Man kann nur wachsen, indem man sich Herausforderungen stellt. Ausserdem haben wir hier die Chance gegen viele unterschiedliche Gegner und deren Spielverhalten anzutreten. Eine bessere Saisonvorbereitung gibt es nicht“, begründetet Beckums Trainer Dirk Nordberg die zahlreichen Meldungen seiner beiden Mannschaften.

Musste mit einem geringeren Spielanteil klarkommen. Jana Nordberg zeigte eine gewohnt starke Leistung.

Und verstecken brauchten sie sich nicht. In den meisten der drei Begegnungen führte Beckum 2 lange, dominierte die Spiele bevor sich das Blatt zu einer knappen Niederlage wendete. Trotz des letzten Ranges also ein voller Erfolg für das junge Team.

Am Samstagmorgen durfte die wC ran. Da nur zwei Gegner gemeldet waren gab es eine Hin- und Rückrunde. Besonders interessant hier die Partie gegen den HSV 81 Hemer, ein Oberliga-Vorrundengegner auf den die Nordberg-Sieben in vier Wochen erneut treffen wird.

Mia Steinhoff ging keinem Zweikampf aus dem Weg und konnte sich dabei häufig behaupten.

Auffällig hierbei war die Aufstellungs-, und Auswechselstrategie des Beckumer Trainers. „Aus den verschiedensten Gründen versuche ich bestimmte Spielerinnen zu schonen, u.a. weil einige von ihnen drei Turniere hintereinander spielen werden. Ausserdem werden sie in ungewohnten Positionen eingesetzt werden, damit ihre Erfahrungen ausbauen. Unsere „Neuen“ dagegen sollen mehr zeigen was sie drauf haben.“ Und die Taktik ging auf. Ina Michels bestritt einen unglaublich durchsetzungsstarken Kampf am Kreis, kam durch oder holte wertvolle Siebenmeter für ihr Team. Jana Römer und Mia Steinhoff zeigten ein tolles Abwehrverhalten, gingen mutig in die Zweikämpfe und steuerten wichtige Tore bei.

Zeigt immer öfter was in ihr steckt: eine angriffslustige Jana Römer.

Die Überraschung des Turniers war jedoch Lisa Kuhlhüser, die in dem anspruchsvollen Rückrundenspiel gegen den HSV 81 Hemer gleich zwei Tore, darunter den so wichtigen Ausgleichstreffer landen konnte. Eine super Leistung gegen die starke Hemer Abwehr. Nachdem der HSG Soest mit 5:4 und 8:5 besiegt und gegen den HSV 81 zweimal das Remis errungen wurde hieß es, aufgrund des schlechteren Torverhältnisses Platz zwei für die Heim-Sieben.

Am Nachmittag durfte dann auch die weibliche B wieder antreten. Aus der wC wurde kurzerhand die wB2, die diesmal leider auf die Stamm-Torhüterinnen verzichten musste. Ina Michels und Nina Berief sorgten dafür, dass trotzdem nicht jeder Angriff der Gegner ein Erfolg wurde.
Die Spiele der wB1: gegen HSG Soest 11:8 und gegen ASV Hamm-Westfalen 4:11
Bei der wB2 wurden folgende Ergebnisse erzielt: gegen ASV Hamm Westfalen 8:9 und gegen HSG Soest 13:8
Die Partie TVB 1 gegen TVB 2 endete mit 13:13 unentschieden.

Machte am Kreis einen guten Job: Ina Michels.

Am Ende landete der TVB 2 auf dem zweiten, der TVB 1 auf dem dritten Platz.
„Es war ein unglaubliches Pensum, was meine Mädchen da bewältigt haben. Und es hat gezeigt, dass man immer mit ihnen rechnen muss, egal gegen wen sie spielen“, äußerte sich Dirk Nordberg zufrieden.

 

TVB wA2: Hoppe (TW), Holling, Hülsen, Turowski, Güttler, Große-Westhoff, Fischer, Weber, Vogt, Nordberg J., Berger

TVB wC: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (4), Nordberg R. (1), Pahlenkemper (8), Kliewe (4/4), Berief (2), Berger, Ebel(2/1), Michels (1), Römer (3), Steinhoff (2), Kuhlhüser L. (2), Frölich

TVB wB2: Michels (TW), Berief (TW), Nordberg R. (4), Pahlenkemper (9/1), Kliewe (5), Berger (3), Ebel (3), Römer (8), Steinhoff (2), Kuhlhüser L., Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Verletzungspech besiegelt frühes Aus
Sauerlandcup – weibliche C nach Vorrunde raus

Menden. „Nach der langen Sommerpause ist der Sauerlandcup eine wertvolle Trainingseinheit, die wir gern mitnehmen. Ein hochkarätiges Turnier bei dem nur Mannschaften aus den oberen Ligen gegeneinander antreten“, freute sich Dirk Nordberg, Trainer der weiblichen C vor Anpfiff. Mit nur neun Feldspielerinnen eine konditionelle Herausforderung.

Eine verlässliche Größe am Kreis und im Angriff brandgefährlich. Hannah Berger steuerte vier Treffer bei.

Im ersten Spiel gegen den TV Aldekerk ließ der TVB viele Chancen liegen und blieb weit hinter seinen Möglichkeiten. Ärgerlich, dass ausgerechnet diese unnötige 8:15 Niederlage das spätere Aus der Vorrunde besiegeln würde. Gegen den VfL Gummersbach war die Nordberg-Sieben wacher, beweglicher und konnte einen 12:10 Sieg einfahren. Gleichzeitig musste die Mannschaft den Ausfall von Marie Pahlenkemper verkraften, die auch in den folgenden Spielen nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Auch auf Marie Pahlenkemper musste der TVB zwei Spiele lang verzichten. Hoffen wir, dass sie zum Saisonanfang wieder komplett fit ist.

In der dritten Begegnung traf der TV Beckum auf den VfL Bad Schwartau, der bislang nur von den Dortmunder Mädchen bezwungen werden konnte. Und auch diese anspruchsvolle Partie sollte den Beckumer Kader weiter schrumpfen lassen. Annika Ebel verletzte sich, musste das Turnier zwecks Klärung des Verletzungsgrads sogar verlassen. Mit dem Endstand von 8:19 hatten die Beckumer Handballerinnen eine weitere deutlichen Niederlage zu schlucken.

Vom Verletzungspech verfolgt: Annika Ebel, nach einem langwierigen Muskelfaserriss erst seit kurzem wieder voll einsatzbereit verletzte sich erneut.

Im letzten Spiel gegen den BvB 09 Dortmund, den späteren Vorrundensieger, hatte Nordberg keinerlei Einwechseloptionen mehr.
„Gerade gegen Dortmund haben wir ein starkes Spiel gemacht. Wir haben lange geführt. Leider fehlte irgendwann die Kraft. Und ich konnte ihnen keine Pause verschaffen“, kommentierte Beckums Trainer. So verlor seine Mannschaft am Ende auch dieses Spiel mit 9:15.
Fazit: ein kräftezehrendes Turnier, bei dem wertvolle Erfahrungen gesammelt werden konnten. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass es gerade den neuen Stammspielern aus der ehemaligen C2 noch an Mut fehlt ihr spielerisches Können auch gegen so imposante Gegner einzusetzen. Diese mentale Hürde zu überwinden wird eine wesentliche Aufgabe sein, der sich Dirk Nordberg und sein Team zu stellen hat. Das Potential ist da, es muss nur hervorgeholt werden.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW), Nordberg J. (18/3), Nordberg R. (1), Kliewe (3/1), Pahlenkemper (2), Berger (4), Römer (3), Ebel (3/1), Michel (1), Frölich (2)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


C-Mädchen des TVB genießen Begegnungen auf Sand
Sommer, Sonne, Beach-Turnier – Handballfreude pur

Hamm. „Just vor fun“ und das bei bestem Wetter, was kann es schöneres geben um sich die Zeit bis zur nächsten Saison zu versüßen. Gut gelaunt und aufgeteilt in zwei Mannschaften reiste die weibliche C am vergangenen Samstag zum Beach-Turnier nach Hamm. Die Gegner: der Hammer SC, der Werler TV, TuS Kamen, HSG Soest und der Lüner SV.

Nina Berief verhalf dem TV Beckum II mit ihren 15 Toren zum dritten Platz.

Die Handballerinnen des TV Beckum I verloren das ersten Spiel gegen die eigenen Mannschaftskolleginnen knapp. Die Begegnungen mit dem TuS Kamen und dem Werler TV endeten jeweils mit einem Remis und mussten per Penalty entschieden werden. Hier konnte Beckums Erste nur das Spiel gegen Kamen für sich gewinnen. HSG Soest und der Hammer SC wurden dagegen klar geschlagen.

Hannah Berger im Angriff gegen den Werler TV.

Nach dem Sieg gegen den TVB I musste sich die zweite Beckumer Mannschaft sowohl gegen den HSG Soest, den Werler TV als auch den Turniersieger Lüner SV geschlagen geben. Während der Hammer SC klar besiegt werden konnte, wurde die Begegnung mit dem TuS Kamen wieder durch ein Penalty entschieden. In der Gesamtwertung belegte Beckums Zweite damit den dritten Platz, ihre Mannschaftskamaradinnen den vierten. Das was aber eigentlich zählte war der hohe Spaßfaktor. Ein großes Kompliment geht an den Ausrichter Hammer SC, der nicht nur mit einem DJ für gute Laune sorgte, sondern anscheinend auch einen extrem guten Draht zum Wettergott hat.

Lia Dürre weiß sich durchzusetzen.

TVB I: Kuhlhüser A. (6), Nordberg R. (17), Dürre (11), Berger (10), Pahlenkemper (23), Kuhlhüser L. (3)

TVB II: Frölich (11), Römer (8), Hoppe (4), Berief (15), Vogt (3), Ebel (15), Michels (11)

Bericht Karen Kliewe


Rasenturnier des ASV wird zum Indoor-Vergnügen
Beckumer C-Mädchen belegen zweiten Platz

Hamm. Viele der Spielerinnen des TVB hatten sich darauf gefreut, auf das erste und einzige Rasenturnier des Jahres. Aber das Wetter wollte einfach nicht mitspielen. Gut, dass der Gastgeber ASV Hamm-Westfalen noch einen Plan B in der Tasche hatte und mit Hallenkapazitäten aufwarten konnte. Mit dem Werler TV trafen die Mädchen aus der Püttstadt im ersten Spiel auf einen alten Bekannten.

Die Klassenfahrt noch in den Knochen: Trotz Müdigkeit kämpfte sich Marie Pahlenkemper durch.

Doch gerade Beckums Abwehrarbeit ließ zu wünschen übrig und so mussten sie sich nach 15 Spielminuten mit einem knappen 8:6 geschlagen geben.

Torhüterin des TVB, Ann-Christin Hoppe machte ihre Sache wieder gut und konnte einige Tore verhindern.

Gegen den ASV Hamm-Westfalen I und II lief es dann besser. Die Abwehr war wacher und deutlich beweglicher, was sich auch in den Ergebnissen von 13:9 und 6:12 für Beckum widerspiegelte.

Da war für die Nr. 11 des ASV Schluss. Lilian Kliewe und Marie Pahlenkemper machten dicht.

Mit dem zweiten Platz im Gepäck kehrten die Handballerinnen des TVB zurück und freuen sich nun auf das Beach-Turnier am nächsten Wochenende – bei hoffentlich sonnigem Wetter.

TVB: Hoppe (TW), Nordberg J. (11), Nordberg R. (1), Berief (2), Kliewe (4), Pahlenkemper (4), Römer (2), Steinhoff (4), Ebel (3), Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Nordberg-Sieben bei Qualirundenturnier Tabellenerste
TVB sichert sich auf Anhieb Platz in Oberliga-Vorrunde

Bochum. „Nur der erste ist direkt für die Oberliga-Vorrunde gesetzt. Die Ränge zwei bis vier müssen in zwei Wochen um die verbliebenen Plätze kämpfen. Also werden wir uns die Tabellenführung holen“, sagte Dirk Nordberg, Trainer der weiblichen C aus Beckum vor Turnierbeginn und demonstrierte so das Vertrauen, dass er in seine Mannschaft hat. Bei tropischen Verhältnissen und aufgeheizter Halle nicht nur für die Beckumer Mädchen eine Herausforderung.

Trug mit zehn Toren wieder viel dazu bei, dass am Ende gefeiert werden konnte: Jana Nordberg.

Da kam es ihnen entgegen, dass die erste Partie gegen den JSG Tecklenburger Land eher was zum Warmmachen war und mit 11:1 (6:0) gewonnen werden konnte. Gegen den DHG Ammeloe/Ellewick und gestiegene Anforderungen mussten auch die Spielerinnen des TVB mehr zeigen. Nach einer eher unsicheren 6:3-Halbzeitführung konnten sie sich, gerade durch ein paar tolle Spielzüge über Kreisläuferin Hannah Berger den 13:9 Erfolg sichern.

Kirsten Frölich (hier gegen Hohenlimburg) zeigte gute Aktionen über die Aussenposition.

Als nächstes stand die mit Spannung erwartete Begegnung gegen den Favoriten und Gastgeber SV Teutonia Riemke an. Bei einem erneuten Sieg wäre den Nordberg-Mädchen die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen gewesen. Wie erwartet wurde es ein schnelles und leistungsstarkes Spiel, indem Beckum zunächst federführend war und mit 7:4 in die Pause gehen konnte.

Wieder fit und voll da. Mia Steinhoff ist eine wertvolle Verstärkung des Teams am Kreis.

Doch Riemke gab sich kämpferisch und während die Gäste viele Chancen vergaben, konnte die Heimsieben ein Tor nach dem anderen platzieren. Mit dem Endstand von 10:10 ließ der Einzug in die Oberliga-Vorrunde für die Beckumer weiter auf sich warten. Nach ein paar eindringlichen Worten von Trainer Nordberg merkte man dem TVB in der letzte Partie gegen den HSG Hohenlimburg an, wie sehr sie die frühe Entscheidung für die Vorrunde wollten. Ihre Abwehr ließ kaum noch was zu, die Beweglichkeit ohne Ball eröffnete die nötigen Freiräume, Pässe fanden sicher ihr Ziel und die Konzentration wurde über beide Spielzeiten hochgehalten.

Die wohlverdiente Belohnung nahm die Mannschaft wie gewohnt auf ihrer „Triumpftreppe“ ein. Dem edlen Spender Dirk Berief sei Dank!

Der Lohn: Der 14:4 Sieg und, im zweiten Jahr in Folge, ihr Platz in der Oberliga-Vorrunde. Ein dickes Dankeschön der Mannschaft geht an Dirk Berief für seine großzügige Eisspende und das Einlösen seines Versprechens. Als nächstes freuen sich alle auf die verdiente Sommerpause und besonders auf die gemeinsame Fahrt zum Turnfest nach Berlin.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW),  Nordberg J. (10/3), Nordberg R. (4), Berief (3), Berger (8), Kliewe (8), Pahlenkemper (7), Römer (3/1), Steinhoff (1/1), Michels, Frölich (3)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Am Ende fehlt Beckum die Kraft
Herzschlagfinale des TVB gegen den Werler TV endet 23:25

Beckum. Im Endspiel der Qualifikation zur Landesliga/Oberliga empfing am Sonntag der TV Beckum den bislang ebenfalls ungeschlagenen Tabellenzweiten, den Werler TV. Ziel der Heimmannschaft war es, die Tabellenführung zu verteidigen und damit das erste Qualirundenturnier nach Hause zu holen. Doch Trainer Dirk Nordberg plagten weiterhin Personalsorgen, die schon nach wenigen Minuten, durch die Verletzung von Marie Pahlenkemper zum echten Problem wurden.

Eingekeilt. Lilian Kliewe kämpft sich durch die Werler Abwehr.

Das körperlich harte Spiel der Gäste machte es nicht einfacher. Dennoch dominierte Beckum die Partie weit über die erste Halbzeit hinaus. Durch Schnelligkeit und Beweglichkeit erspielten sie sich die nötigen Freiräume und konnten immer wieder mit zwei Toren in Führung gehen. Werl dagegen wählte lieber den direkten Weg, brach mit massivem Körpereinsatz einfach durch die Beckumer Abwehr durch und schaffte somit mehrfach den Ausgleich. Am Ende der ersten Halbzeit führte die Nordberg-Sieben mit 11:8.

Es hätte gut getan, sie auch in der zweiten Halbzeit dabei zu haben. Nina Berief bei einem ihrer zwei Treffer.

Zurück auf dem Platz hielten beide Mannschaften das Tempo hoch. Und während sich die Gäste über ein paar nicht geahndete Stürmerfouls freuen konnten, mussten die Heim-Mädchen auch noch auf ihre starke Links-Aussen Nina Berief verzichten. Würdig vertreten wurde diese durch Kirsten Frölich, die die gegnerische Abwehr mehrfach geschickt umging und mit sechs Treffern beste Beckumer Torschützin wurde. „Am Ende war es eine Frage der Kraft“, kommentierte Dirk Nordberg beim Endstand von 23:25 die Leistung seines Teams. „Mir fehlten vier starke Spielerinnen und somit die Einwechseloptionen. Werl hat das meiste über Masse gelöst, wir mussten uns die Möglichkeiten erlaufen. Das alles kostete unglaublich viel Kraft. Da wäre ein größerer Kader von Vorteil gewesen. Spielerisch kann man ihnen nicht viel vorwerfen, sodass wir optimistisch in das Qualifikationsturnier starten können.“

Jana Römer konnte sich leider nur selten gegen den massiven Körpereinsatz der gegnerischen Nr. 14 durchsetzen.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW),  Nordberg J. (5/1), Nordberg R. (1), Berief (2), Kliewe (3), Berger (5), Pahlenkemper, Römer (1), Steinhoff, Michels, Frölich (6)

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Weibliche C weiter Tabellenerste
TVB holt gegen den HSG Soest zwei Punkte

Soest. Als die weibliche C am Samstagnachmittag zum HSG nach Soest reiste war klar wer die zwei Punkte mit nach Hause nehmen würde. Das „Wie“ war vor allem für Trainer Dirk Nordberg entscheidend. Doch was er sah wollte ihm nicht wirklich gefallen. Seine Mädchen gingen zwar schnell in Führung, zeigten aber insbesondere in der ersten Halbzeit wenig von ihrer Spielklasse. Den Gastgebern hingegen fehlte der Mut zum Angriff. Sie manövrierten sich von einem Zeitspiel ins nächste.

Nach der Verletzungspause endlich wieder am Ball. Lilian Kliewe traf sechs Mal und überzeugte mit einer 100-prozentigen Sieben-Meter-Quote.

Beckums Abwehr stand gut und war beweglich, versuchte aber kaum das langatmige Angriffsprozedere des HSG zu stören. Und so stand man nach 15 Minuten immer noch bei 0:5. Obwohl die Abwehr der Gastgeber für die Nordberg-Sieben kein großes Hindernis darstellte, ließen sie viele Chancen liegen, wirkten unkonzentriert, liefen auf Sparflamme. Die Folge war eine deutliche Ansage des Trainers während der Halbzeitpause.

Ein Garant für viele Tore: Marie Pahlenkemper.

Mit einem Polster von 3:11 Toren und dem Weckruf im Ohr präsentierten die Beckumer in der zweiten Halbzeit zumindest den einen oder anderen schönen Spielzug und bauten ihre Führung auf 10:32 aus. „Pflicht erfüllt – mehr aber auch nicht“, lautete das sehr knappe Statement von Dirk Nordberg. Die mitgereisten Fans nahmen’s gelassen: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss.“ Da wollen wir hoffen, dass der TVB-Kader nächste Woche in „Springlaune“ sein wird. Beim Spitzenspiel gegen den ebenfalls ungeschlagenen Tabellenzweiten Werler TV hängt die Latte mit Sicherheit um einiges höher. Anpfiff ist am 21.05. um 14:15 in der Beckumer Jahnhalle.

Die Soester Abwehr hatte zumeist kein wirksames Mittel. Auch Jana Römer (2 v. l.) setzte ihren Weg unbeirrt fort.

TVB: Hoppe (TW), Nordberg J. (9), Nordberg R. (3/1), Berief (1), Berger (4), Kliewe (6/2), Pahlenkemper (6), Römer (3), Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Dritter Sieg in Folge für die wC1
Beckums „Rumpfkader“ beweist Größe

Beckum. In der Qualifikation zur Oberliga/Landesliga empfing Beckum als dritten Gegner den JSG HLZ Ahlen. Zwei Spielerinnen verletzt und auch auf seine durchsetzungsstarke Kreisläuferin musste Beckums Trainer Dirk Nordberg dieses Mal verzichten. Es gab schon bessere Startbedingungen. Ahlen dagegen war mit einem großen Kader angereist, konnte aus dem Vollen schöpfen.

Schnell, stark und ausdauernd. Jana Nordberg zeigte Biss im Kampf gegen Ahlen.

Und das HLZ machte von Beginn an Druck, spielte schnell und packte ordentlich zu. Doch die Gastgeber hatten ein gutes Mittel gegen das Ungleichgewicht: arbeiten, arbeiten, arbeiten und nie nachlassen. Besonders Jana Nordberg, Marie Pahlenkemper und Rina Nordberg bewiesen unglaubliche Ausdauer und Spielstärke. Die knappe 11:8 Führung zur Halbzeitpause war der Zwischenlohn.

Mia Steinhoff legte einen vielversprechenden Start hin, musste einen Großteil des Spiels dann jedoch verletzt von der Bank aus verfolgen.

Dieses Polster galt es aber erstmal zu erhalten. Zwei Verstärkungen aus der C2 konnten den sechs TVB-Stammspielerinnen zumindest ab und zu ein paar Minuten Verschnaufpause verschaffen. Unter diesen Umständen traf es die Heimsieben empfindlich, als sich Kreisläuferin Mia Steinhoff nach einem guten Start verletzte und in dieser Begegnung nicht mehr gebracht werden konnte.

Sowohl Torhüterin Anna Kuhlhüser (Bild) als auch Ann-Christin Hoppe brillierten im Beckumer Kasten. Hoppe hielt sogar zwei Siebenmeter.

Letztendlich änderte aber auch das nichts am wohlverdienten 26:20 Triumph der Gastgeber. „Das war ein echter Arbeitssieg“, lobte Coach Nordberg. „Trotz unseres minimalen Kaders haben alle das bestmögliche herausgeholt. Jede einzelne hat sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft gestellt, hat alles gegeben. Eine bärenstarke Leistung.“

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser A. (TW),  Nordberg J. (11/3), Nordberg R. (1), Berief (4), Pahlenkemper (8), Römer (1), Steinhoff (1), Michels, Kuhlhüser L., Frölich

Bericht/Bilder Karen Kliewe


Lünen kassiert in Beckum 34:15 Klatsche
Weibliche C1 des TVB zeigt Spitzenspiel

Beckum. „Das war mal echt moderner Handball! Wir waren immer in Bewegung – damit kam Lünen überhaupt nicht klar“, freute sich Trainer Dirk Nordberg über die Spitzenleistung seiner weiblichen C1.
Am Sonntag empfing der TVB den SV Lünen und stellte sich auf eine harte Partie gegen einen altbekannten Gegner ein, der immerhin noch vor wenigen Wochen um den Westfalenmeister-Titel gekämpft hatte. Doch gegen die Strategie der Gastgeber fand Lünen einfach kein Mittel. Beckum machte hinten dicht und vorne Druck.

Für euch lass ich es Tore regnen. Jana Nordberg begeisterte das heimische Publikum mit 13 sehenswerten Treffern.

Der SV kam gar nicht erst ins Spiel. So stand es schon zur Halbzeitpause 20:10 für den TVB. Und auch danach war Nachlassen keine Option für die Nordberg-Sieben. Ihr Spiel war schnell, präzise und einfallsreich. Schafften es die Gäste doch mal bis vor’s gegnerische Tor stand dort eine hervorragende Ann-Christin Hoppe und wehrte den Großteil ab.

Spielte als Kreisläuferin eine wichtige taktische Rolle. Hannah Berger konnte fünf Treffer platzieren.

So war der Jubel unter den heimischen Spielerinnen und Fans groß, als die Begegnung mit dem Endstand von 34:15 abgepfiffen wurde. Einziger Wermutstropfen: Bei einem schnellen Konter, abrupt gestoppt durch das Foul einer Lünener Spielerin, verletzte sich Annika Ebel, sodass sie wohl für einige Wochen ausfallen wird.

Rina Nordberg kann sich gegen die älteren immer besser behaupten.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW),  Nordberg J. (13), Nordberg R. (4), Berief (4), Berger (5), Pahlenkemper (6), Römer (2), Ebel, Steinhoff

Bericht/Bilder Karen Kliewe


David gegen Goliath
Weibliche C1 des TVB spielt Königsborner Küken an die Wand

Königsborn. Die erste Partie in der Qualifikation zur Oberliga war ein ungleicher Kampf. Angetreten waren der Altjahrgang aus Beckum gegen die, z.T. aus 2005ern bestehende Königsborner Mannschaft. Trotz der Stärkung durch die erfahrene Torhüterin und vier weiteren 2003er Spielerinnen hatte der Gastgeber nicht den Hauch einer Chance. Beckum führte zur Halbzeitpause bereits mit 8:19.

Torschützenkönigin Marie Pahlenkemper brachte gleich elf Mal das Runde in das Eckige.

Die Gäste sahen es als Trainingsspiel um sich in der neuen Konstellation auszuprobieren. Nachdem sechs erfahrene Spielerinnen den Kader verlassen mussten, hatten heute die Neuzugänge Jana Römer, Mia Steinhoff und die aus Dolberg gewechselte Annika Ebel eine erste Chance sich ihren Platz in der Mannschaft zu erspielen. Und das taten sie mit Bravour.

In der Abwehr stark und auch der Wille zum Abschluss war da. Annika Ebel – eine tolle Ergänzung für das Team.

Torschützenkönigin wurde, mit elf Treffern Marie Pahlenkemper. Und so endete die Begegnung für die Beckumer erwartet hoch mit 13:41. Unter die Freude mischte sich jedoch auch Mitgefühl und Respekt. „Ich hab mich gar nicht getraut so doll zuzupacken“ und „Respekt – gerade die Jüngeren haben den Kopf bis zum Schluss nicht hängen lassen“, waren die Stimmen aus dem Team des TVB.

Schon jetzt eine feste Größe im neuen C1-Kader: Jana Römer

Klar ist auch, dass es ihnen die noch folgenden Gegner mit Sicherheit nicht so leicht machen werden.

TVB: Hoppe (TW), Kuhlhüser (TW),  Kliewe (5), Nordberg J. (8), Nordberg R. (5), Berief (1), Berger (3), Pahlenkemper (11), Römer (4), Ebel (3), Steinhoff (1)

Bericht/Bilder Karen Kliewe