I. Herren Mannschaft – Bezirksliga Hellweg

h.v.l.n.r.: Betreuer Achim Schieweck, Jan Vogt, Leon Neumann, Thorben Kohlhaas, Johannes Arndt, Thomas Rösler, Benne Kraßort, Felix Markmeier, Kai Leikenjost, Timo Droll, Trainer Thomas Vogt    v.v.l.n.r.: Johannes Stake, Vincent Kaiser, Mike Hoffmeister, Justus Kösters, Robert Große-Lohmann, Michael Ruddigkeit, Jannik Striethorst, Justin Donat, Simon Kleickmann   es fehlen leider: Jacob Heikmann, Betreuer Ulli Buschhoff    Trainer: Thomas Vogt    Trainingszeiten: Dienstag 20:00 – 22:00 Uhr Jahnsporthalle und Freitag  19:30 – 21:30 Uhr  Jahnsporthalle

Tabelle

Sponsoren: Bruno Gartentechnik & Werkzeuge, Cafe Bar Mythos, DAYCO, Handballdirekt, Hotel Samson, Lorant Herrenmode, R&H Rautenberg GmbH, WEKU Fensterbau


Bezirksliga-Derby: 27:19 für den Gastgeber
Beckums Kampfgeist schlägt schwachen TVE

Beckum (kle). Nach dem Spiel waren beide Trainer sprachlos. Sowohl Beckums Trainer Thomas Vogt als auch sein Ennigerloher Pendant Martin Wellnitz mussten das Spiel ihrer Mannschaften in der Bezirksliga erst sacken lassen, denn mit dem verdienten und klaren 27:19 (13:11)-Heimsieg des TV Beckum hatten beide Trainer in dieser Form nicht gerechnet.
„Wir haben heute gar keinen Handball gespielt“, war Martin Wellnitz auch einige Minuten später immer noch konsterniert. Ob der vielen Schwächen seiner Spieler wusste er nicht, wo er mit der Fehleranalyse beginnen sollte.
Thomas Vogt dagegen war – logisch – voll des Lobes. „Das war eine starke Leistung der ganzen Mannschaft, die miteinander und füreinander gekämpft hat und dann ist es auch schwer, uns hier in der Jahnhalle zu schlagen“, freute er sich.

„Es ist auch schwer, uns hier in der Jahnhalle zu schlagen“, war Beckums Trainer Thomas Vogt zufrieden. (Bild: Wegener)

Beide Mannschaften begannen die Partie auf Augenhöhe, leisteten sich auch einige Fehlwürfe und Fehlpässe. Über das frühe 2:2 (7.) bis hin zum 7:7 (20.) gelang es keinem Team, sich etwas von der anderen abzusetzen.
Erst durch drei schnelle Treffer in Folge erspielte sich der TV Beckum anschließend beim 10:7 (24.) die erste größere Führung. Die Gäste steckten aber nicht auf und beim 11:10 (28.) war Beckums Vorsprung fast wieder weg, doch dann offenbarten sich die Schwächen des TVE. Denn als TVB-Spieler Thomas Rösler eine Zeitstrafe erhielt, nutzten die Gäste dies nicht zur weiteren Aufholjagd, sondern erlaubten den Beckumern zwei einfache Tore und verwarfen selbst im Angriff.

Viel Platz nach oben: (v.l.) Johannes Arndt, Sven Helmig, Thomas Rösler und Julian Heiringhoff. (Bild: Wegener)

So gingen die Gastgeber mit einer 13:11-Führung in die Kabine. In der zweiten Halbzeit zeigte sich die Schwäche der Ennigerloher im Überzahlspiel erneut. Beim Stand von 17:14 (38.) erhielten gleich zwei Beckumer eine Zeitstrafe. Doch der TVE vergab einen Siebenmeter sowie einen Gegenstoß und traf in der Überzahl schließlich nur ein Mal.

Du kommst hier nicht durch. Ennigerlohs Christoph Helmig (r.) hält Beckums Johannes Arndt auf Distanz. Bilder: Wegener

Die Gastgeber verteidigten so ihre knappe Führung bis zum 20:18 (47.) und hatten ab da leichtes Spiel, weil die Wellnitz-Sieben völlig den Faden verlor. Im Angriff scheiterten sie immer wieder am Beckumer Torwart oder am Pfosten und in der Ennigerloher Deckung taten sich große Lücken auf. So zog der TVB über 22:18 (49.) und 25:19 (56.) weg und schaffte die Vorentscheidung. Am Ende gewann der TVB mit 27:19 und der Erfolg ging auch in dieser Höhe in Ordnung.

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 19.02.2018


28:33 ohne Routiniers
TV Beckum wird in Werne eiskalt ausgekontert

Beckum (hh). Aus der erhofften Revanche für die Heimspielniederlage gegen den TV Werne wurde nichts. Am Samstagabend unterlagen die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum auch im Auswärtsspiel mit 28:33 (14:18).
„Wir waren offen wie ein Scheunentor“, hatte TVB-Trainer Thomas Vogt die Ursache für die Niederlage schnell ausgemacht. „28 Tore werfen ist in Ordnung, aber 33 Treffer kassieren, das ist zu viel“, stellte er fest.
Dabei war die Beckumer Abwehr immer dann auf verlorenem Posten, wenn die Gastgeber ihre schnellen Angriffe starteten. „Wenn wir erstmal hinten gestanden haben, dann hat sich Werne schwer getan. Aber das ist leider nicht so oft vorgekommen“, sagte Vogt. Das lag dran, dass seine Mannschaft im Angriff oft zu überhastet und unkonzentriert spielte. „Dann haben wir Fehler gemacht, den Ball verloren und Werne hat das mit Gegenstößen bestraft“, erklärte der Trainer.
Allerdings war der TVB auch nur mit acht Feldspielern angetreten und musste auf seine Routiniers verzichten. „Es war schon klar, dass wir nur einen schmalen Kader haben würden, und dann gab es kurzfristig noch ein paar Abmeldungen“, bedauerte Vogt. Um so ärgerlicher, dass er an diesem Tag nicht auf Verstärkung aus der zweiten Mannschaft bauen konnte, denn die musste fast zeitgleich in Ennigerloh antreten und war ebenfalls nicht gerade üppig besetzt.
„Da kann man halt nichts machen“, gab sich der Beckumer Trainer realistisch. „Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und zusehen, dass wir in eigener Halle noch die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen.“

TVB: Große-Lohmann, Kohlhaas – Kaiser (9), Arndt (5), Stake (4), Andre Kösters (4), Striethorst (2/1), Leinkenjost (2), Tom Kösters (1) und Justus Kösters (1).

Bericht aus der Glocke vom 05.02.2018


Dolberg siegt 21:18 in spannendem Derby
SVE schlägt Lücke in Beckums Beton

Beckum/Dolberg (lui). „Wir haben in der 1. Halbzeit gezeigt, dass man auch in Beckum Handball spielen kann“, sagt ThomasVogt, Trainer des TV Beckum, nach dem Derby gegen SV Eintracht Dolberg am Freitagabend.
Nach spannenden 60 Minuten entschieden die Dolberger das Spiel 21:18 (10:12) für sich. „In Beckum muss man erstmal gewinnen, die fighten ohne Ende, das haben meine Jungs in der ersten Halbzeit zu spüren bekommen“, so Dolbergs Trainer Thomas Steinhoff. „Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen und waren viel zu statisch“.

Platz ist in der kleinsten Lücke: Dolbergs Sven Scheel (i.) hat Beckums Jannick Striethorst im Schwitzkasten, doch der Pass gelingt dennoch. Bild: Wegener

Die Eintracht wurde ihrer Favoritenrolle in den ersten 30 Minuten nicht gerecht und stieß auf eine starke Abwehr der Gastgeber, die sprichwörtlich Beton anmischten. Die Beckumer spielten kampfstark und kompakt in der Defensive und lagen zur Halbzeit sogar mit 12:10 vorn.
Steinhoff reagierte und stellte auf eine 5:1 Deckung um. „Diese Abwehr der Dolberger hat uns das Genick gebrochen, wir waren völlig ideenlos“ resümierte Vogt, der mit seiner Mannschaft 15 Minuten auf den Torerfolg wartete. In der Zeit legte die Eintracht eine 7:0-Serie hin und wandelte den Rückstand in eine Drei-Tore Führung (16:19) um.
„Das war einfach eine geile Abwehr, die wir gespielt haben“, lobte Steinhoff. „Wir haben darauf spekuliert, dass Beckum die Luft ausgeht, um leichte Ballgewinne zu provozieren“.

Abgehoben: Beckums Johannes Arndt versucht sich gegen Pascal Weghake vom SVE aus der zweiten Reihe. Bild: Wegener

Die Gäste spielten geduldig, erarbeiteten sich durch viel Bewegung ohne Ball die Lücken und belohnten sich im Abschluss. „Mir fehlten die erfahrenen Spieler, die in so einer Partie den Deckel drauf machen“, erklärt Thomas Vogt, während Kollege Steinhoff nickt: „Ich wusste, dass es ein schwieriges Spiel wird, man kann froh sein, wenn man mit zwei Punkten aus Beckum kommt“.

Beckum: Grosse-Lohmann, Ruddigkeit, Kösters T., Kösters J. (1), Markmeier (4), Kleickmann, Arndt (2), Leinkenjost (1), Heickmann (4), Striethorst, Kaiser (1), Stake (3), Rösler (2)

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 29.01.2018


Vogt-Sieben nach guter erster Hälfte chancenlos
Oberaden II für TV Beckum eine Nummer zu groß

Beckum (hh). „Das war der stärkste Gegner, gegen den wir bisher gespielt haben“, erklärte Thomas Vogt, Trainer des Handball-Bezirksligisten TV Beckum, nach der 26:37 (12:17)-Niederlage beim SuS Oberaden II. „Dem hatten wir nichts entgegenzusetzen.“
Vogt und seine Spieler waren ohne große Erwartungen nach Oberaden gefahren. Im Vorfeld hatte der Trainer erklärt, dass seine junge Mannschaft die Partie beim Favoriten nutzen wollte, um sich weiter einzuspielen. „Wir hatten keinen unserer erfahrenen Spieler mit dabei“, sagte der TVB-Mannschaftsverantwortliche. „Und trotzdem haben wir in der ersten Halbzeit ganz gut mitgehalten.“

Johannes Arndt war mit neun Treffern Beckums bester Torschütze. Bild: Wegener

Nach dem 2:2 (3.) mussten die Gäste den SuS aber ziehen lassen, schafften es jedoch, den Rückstand bis kurz vor der Pause auf drei Tore zu begrenzen (13:10/26.). „In dieser Phase haben wir zwei dumme Fehler gemacht, die Oberaden genutzt hat, um auf fünf Tore wegzuziehen“, erklärte Vogt. „Und dann nahm das Unglück seinen Lauf.“
Die Gastgeber spielten mit viel Tempo und zeigten sich auch aus der Distanz wurfgewaltig. Beckum hielt dagegen. Mitte der zweiten Halbzeit kämpfte sich die Vogt-Sieben noch einmal auf vier Tore zum 20:24 heran. Doch anschließend zog Oberaden uneinholbar davon. Bis zur 53. Minute hatte der SuS sich eine komfortable 30:21-Führung herausgespielt, und die baute der Gastgeber bis zum Abpfiff auf 37:26 aus.
„Oberaden war eine Klasse für sich. Wir müssen gegen andere Gegner wie Heeren-Werve die nötigen Punkte holen“, urteilte Beckums Trainer Vogt.

TVB: Große-Lohmann, Kohlhaas – Arndt (9/5), Kaiser (7), Stake (6), Justus Kösters (2), Striethorst (2), Kleickmann, Leinkenjost, Heickmann, Neumann und Tom Kösters

Bericht/Bild aus der Glocke vom 15.01.2018


Ersatzgeschwächte Gäste verlieren 23:48 beim Soester TV
Schwarzer Samstag für den TV Beckum

Beckum (hh). „So macht Handball keinen Spaß“, sagte Thomas Vogt, Trainer des Bezirksligisten TV Beckum. Einen Tag vor dem Auswärtsspiel bei der Oberliga-Reserve des Soester TV hatte Vogt vier Feldspieler und drei Torhüter für das vorletzte Meisterschaftsspiel des Jahres zur Verfügung.
„Ich habe noch vier Spieler, die nicht zur ersten Mannschaft gehören, aktiviert, so konnten wir wenigstens antreten“, so Vogt. Die 23:48 (8:23)-Niederlage war für den TVB-Trainer daher auch in der Höhe keine Überraschung. Gleich zwei Torhüter standen bei den Gästen im Mittelpunkt des Interesses. Zum einen war Thorben Kohlhaas nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder zwischen die Pfosten gerückt, zum anderen gab Michael Ruddigkeit sein Debüt als Feldspieler.
„Michael hat früher auf dem Feld begonnen“, sagte Vogt. „Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Das müssen wir ihm hoch anrechnen.“ Und auch bei den anderen Ergänzungsspielern bedankte sich der Coach. Ihm war schon im Vorfeld klar, dass es für seine Mannschaft beim STV II schwer werden würde. Letztendlich brach in den 60 Minuten ein handballerisches Unwetter der Extraklasse über den TVB herein.

Viele klare Chancen, wie hier für Justus Kösters, hatte der TV Beckum in Soest nicht, man unterlag klar mit 23:48. (Bild: Wegener)

Soest ließ den Gästen von Beginn an keine Chance. Über 6:1 (6.) und 13:3 (15.) setzte sich die Oberliga-Reserve bis zur Pause auf 23:8 ab. Und auch nach dem Seitenwechsel gaben die Hausherren weiter mächtig Gas, setzten den TVB mit viel Tempo unter Druck und steuerten einem völlig ungefährdeten 48:23-Sieg entgegen.
„Über das Spiel kann ich nicht viel sagen“, brachte es Vogt nach dem Abpfiff auf den Punkt. „Soest war eine Klasse für sich. Da konnten wir mit unserem ersatzgeschwächten Kader nicht mithalten. Deshalb geht unsere Niederlage auch in Ordnung.“

TVB: Kohlhaas, Große-Lohmann – Arndt (13/6), Platz (3), Kleickmann (2), Kösters (2), Leinkenjost (2), Ruddigkeit (1), Vogt, Striethorst und Bröckling.

Bericht/Bild aus der Glocke vom 11.12.2017


TV Beckum unterliegt Lüner SV 27:29
Chancen verdaddelt, das Spiel verloren

Beckum (hh). Der kurzzeitige Höhenflug ist beendet. Nach zuletzt drei Siegen unterlagen die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum am Samstag im Nachholspiel beim Tabellenvorletzten Lüner SV mit 27:29 (14:13).
„Alles das, was uns in den vorigen Spielen ausgezeichnet hat, war diesmal nicht da“, brachte es TVB-Trainer Thomas Vogt nach dem Abpfiff auf den Punkt.
Vor allem in der Abwehr ließen seine Spieler die nötige Bereitschaft und das Engagement vermissen, sodass die Lüner Angreifer immer wieder frei vor Torwart Robert Große-Lohmann auftauchten. Dagegen tat sich der TVB mit der Chancenverwertung schwer. Gleich sechs Siebenmeter verwarfen die Gäste.
„Mit den Toren hätten wir locker gewonnen“, ärgerte sich Vogt, dessen Mannschaft trotz dieser Abschlussschwäche in der ersten Halbzeit stets führte. Und auch nach dem 14:13 zur Pause lagen die Beckumer zunächst immer mit zwei oder drei Toren in Front.
Doch eine Viertelstunde vor Schluss übernahm Lünen die Initiative, setzte sich auf 26:23 (52.) ab und hielt den Vorsprung bis zum Schlusspfiff. „Damit sind wir wieder im unteren Drittel der Tabelle angekommen“, bedauerte der TVB-Trainer, der seine Mannschaft aber auch in Schutz nahm. „Wegen der vielen Ausfälle mussten wir in Abwehr und Angriff immer wieder improvisieren. Da fehlt dann die Bindung und dann kommen Fehler zustande“, erklärte er.
„Bei aller Begeisterung über die letzten Erfolge – mehr ist im Moment eben nicht drin“, gab er sich realistisch.

TVB: Große-Lohmann, Ruddigkeit – Arndt (8/3), Kaiser (6), Markmeier (5/2), Striethorst (3), Stake (2), Rösler (1), Gretencord (1), Heickmann (1), Leinkenjost, Kleickmann und Vogt.

Bericht aus der Glocke vom 27.11.2017


27:23-Sieg
TV Beckum macht Trainer glücklich

Beckum (hh). „Wir haben eine Superleistung gebracht, obwohl wir nur mit einer Rumpftruppe angetreten sind“, freute sich TVB-Trainer Thomas Vogt. Mit 27:23 (14:9) hatten seine Bezirksliga-Handballer den Tabellennachbarn SGH Unna-Massen besiegt. „Jetzt stehen wir da, wo wir hin wollten, im Mittelfeld.“ Eine Viertelstunde brauchte der TVB, um richtig ins Spiel zu kommen. Da stand es 6:6. Danach setzten sich die Gastgeber über 10:8 (24.) auf 14:9 zur Halbzeit ab.
„Die Defensive hat sehr gut gearbeitet“, lobte der Trainer. Das lag auch daran, dass der aus der zweiten Mannschaft ausgeliehene Marius Gottwald eine starke Leistung ablieferte. Ebenso wie Tom Kösters und Jan Margowski aus der Zweiten, die sich sofort ins Team eingliederten und im Angriff Gefahr ausstrahlten. „Sie haben uns bei unserer knappen Personaldecke mit nur elf Spielern wirklich weitergeholfen“, erklärte Vogt.
So hatte der TVB auch in der zweiten Hälfte das Spiel immer im Griff und schraubte den Vorsprung über 18:12 (35.) auf 27:19 (55.) herauf. Bester Torschütze war dabei Johannes Arndt, der nervenstark sechs Siebenmeter verwandelte und insgesamt zwölf Treffer erzielte. „Hut ab vor den Jungs. Das war wirklich stark“, strahlte der TVB-Trainer.

TVB: Große-Lohmann, Ruddigkeit – Arndt (12/6), Rösler (6), Heickmann (5), Margowski (1), Striethorst (1), Tom Kösters (1), Justus Kösters (1), Leinkenjost und Gottwald.

Bericht aus der Glocke vom 20.11.2017


TV Beckum lässt gegen Kamen nichts anbrennen
Halber Aufwand, ganzer Sieg

Beckum (hh). Vor der Partie gegen das Schlusslicht TuS Westfalia Kamen hatte Trainer Thomas Vogt Respekt vor dem Gegner eingefordert. Und den haben die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum dem Gegner auch entgegengebracht. Und außerdem eine gehörige Portion Aufmerksamkeit. Mit 28:18 (15:7) fegten die Gastgeber den TuS aus der Jahnhalle.
Damit machte die Vogt-Sieben nach vierwöchiger Liga-Pause da weiter, wo sie gegen die Drittvertretung der Ahlener SG beim 42:24-Kantersieg aufgehört hatte.

Völlig losgelöst: Beckums Jannick Striethorst hat die Abwehr abgeschüttelt, ein Tor aber gelang ihm diesmal nicht. Bild: Wegener

Von Beginn an setzte der TVB den Tabellenletzten unter Druck und setzte sich schon frühzeitig deutlich ab. Über 3:0 (5.) und 9:3 (14.) zogen die Beckumer unaufhaltsam bis zur Halbzeit auf 15:7 davon. Der Aufsteiger war zu keinem Zeitpunkt in der Lage, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken: zu groß war die Überlegenheit des TVB und zu eingeschränkt die spielerischen Mittel der Gäste.
„Bis zum 9:3 hat die Mannschaft das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, analysierte Vogt. „Danach hat sie drei Gänge zurückgeschaltet. Es war kein gutes Handballspiel.“
Nach dem Seitenwechsel baute die Vogt-Sieben den Vorsprung auf zehn Tore Differenz aus. Nach dem 21:11 (43.) durch Routinier Thomas Rösler, der nach Johannes Arndt (8 Treffer) mit seinen sieben Toren zweitbester Beckumer Torschütze war, ging es für die Gastgeber nur noch darum, den deutlichen Vorsprung ohne viel Aufwand zu verwalten.
Das gelang dem TVB, ohne dabei zu glänzen. Mit zunehmender Spielzeit und angesichts der Überlegenheit schlichen sich Fehler ein. Es gelang der Vogt-Sieben nicht, die Konzentration über die gesamten 60 Minuten hoch zu halten. Doch das war zweitrangig. „Unterm Strich zählen nur die zwei Punkte“, sagte Vogt.

TVB: Große-Lohmann, Ruddigkeit – Arndt (8), Rösler (7), Donat (6), Kösters (6), Leinkenjost (1), Hoffmeister, Markmeier, Kleickmann, Striethorst, Krassort, Kaiser

Bericht/Bild aus der Glocke vom 13.11.2017


Vogt-Sieben findet wie Gegner Dolberg ihren Spielrhythmus
Beckum löst im Kreispokal Ticket für nächste Runde

Beckum (isa). Am Samstag haben drei Handballmannschaften das Kreispokalturnier in Beckum bestritten. Der SV Eintracht Dolberg, die HSG Soest und Gastgeber TV Beckum nutzten die Chance, wieder in den Spielrhythmus zu kommen.
Am Ende des Tages zog der Ausrichter aus Beckum aufgrund des besseren Torverhältnisses in die nächste Pokalrunde ein.
Das erste Spiel bestritt die Dolberger Eintracht gegen den Gegner aus der 1. Kreisklasse, die HSG Soest. „Am Anfang sind wir gut gestartet und gingen mit 3:0 in Führung“ sagte SVE-Trainer Thomas Steinhoff, „aber dann fingen wir an, hundertprozentige Torwürfe liegen zu lassen, die Torausbeute war einfach unterirdisch“. Die Soester bestraften diese Fehler und führten nach Ende der ersten Halbzeit 7:5.
Im zweiten Abschnitt kamen die personell geschwächten Dolberger ohne Bussmann, Lodenkemper und Mechau sowie die Langzeitverletzten Tittmann, Heising und Glaubitz mit einer gesunden Einstellung ins Spiel. Schnelle Ballgewinne, Übergänge in die erste und zweite Angriffswelle führten dazu, dass das Team schnell ausglich und schließlich 17:10 gewann.

Wie in der Meisterschaft schenkten sich (v. l.) Leon Neumann, Björn Johannwiemann und Johannes Arndt mit ihren Teams aus Beckum und Dolberg auch im Kreispokal nichts. (Bild Wegener)

Das Derby gegen den Bezirksligakonkurrenten aus Beckum war wie immer hart umkämpft. „Die Körpersprache beider Mannschaften stimmte, und die Jungs haben sich gegenseitig nichts geschenkt“, sagte Steinhoff. Nachdem Dolberg das Meisterschaftshinspiel für sich entschieden hatte, endete diese Partie unentschieden. Größtenteils führte Beckum, aber zehn Sekunden vor Schluss besaß der SVE die Möglichkeit, die Entscheidung zu erzwingen. Die Steinhoff-Sieben ließ die Möglichkeit verstreichen.
In seiner zweiten Begegnung ließ der TV Beckum keine Zweifel am Sieg aufkommen und fegte die HSG Soest mit 27:12 von der Platte. In der Gesamtabrechnung hatte die Heimsieben letztlich aufgrund der besseren Tordifferenz die Nase vorne.
Thomas Steinhoff war dennoch zufrieden: „Positiv an dem Turnier war, dass wir zurück in den Spielrhythmus gefunden und die jungen Spieler viele Spielanteile bekommen haben.“

Bericht/Bild aus der Glocke vom 07.11.2017


Beckum feiert mit 42:24 ersten Heimsieg
Zoppa-Team gerät unter die Räder

Beckum (hh). Mit einer konzentrierten Leistung über die gesamten 60 Minuten haben sich die Bezirksliga-Handballer des TV Beckum ihre ersten beiden Punkte in heimischer Halle gesichert. Mit 42:24 (24:11) düpierte die Mannschaft von Trainer Thomas Vogt den Nachbarn Ahlener SG III.
„Wir haben von Beginn an Gas gegeben und Ahlen nicht ins Spiel kommen lassen“, lobte der TVB-Verantwortliche. „In der Abwehr haben wir konzentriert gespielt und im Angriff unsere Chancen konsequent genutzt.“ Die Gastgeber lagen nach neun Minuten bereits mit 6:2 in Front.

In dieser Szene kann Lars Westhues Johannes Arndt (v. l.) nicht halten. (Bild Wegener)

Da ahnte ASG-Trainer Ingo Zoppa schön Böses. „Unsere Abwehr hat die Beckumer Angreifer einfach nicht in den Griff bekommen“, sagte er. Nach einer Viertelstunde lagen die Gäste bereits mit 3:11 hinten. Für TVB-Kreisläufer Johannes Arndt war da die Partie bereits gelaufen. Nach einem Foulspiel musste er mit einer roten Karte vom Platz.

Bärenstarker Anführer: Felix Markmeier (l., hier gegen Michael Voss) war überragend. (Bild Wegener)

„Den Ausfall haben wir aber gut kompensiert, denn anders als in den Vorwochen stand fast der komplette Kader zur Verfügung“, sagte Vogt. „Dadurch konnte ich durchwechseln, und so haben wir das Tempo hochgehalten.“ Überragender Spieler war Routinier Felix Markmeier, der gleich elfmal traf. Mit einer komfortablen 24:11-Führung ging die Vogt-Sieben in die Pause.

Robert Große-Lohmann war mit Beckum im Derby gegen die ASG III mit Dustin Osthues (v.l.) haushoch überlegen. (Bilder Wegener)

Nach dem Seitenwechsel stellte Zoppa seine Deckungsformation um. „Mit einem 3:3-System wollte ich Beckum aus dem Rhythmus bringen“, erklärte der ASG-Trainer. „Aber das hat nicht funktioniert.“ Der TVB stillte seinen Torhunger ungezügelt weiter und lag drei Minuten vor dem Abpfiff mit 40:21 vorne. „Jetzt muss ich den Jungs einen Kasten Bier ausgeben“, scherzte Vogt nach dem Ende des Spiels. „Aber nach 42 erzielte Toren gibt es für einen Trainer schlimmere Verpflichtungen.“

TVB: Große-Lohmann – Markmeier (11), Kösters (7), Kaiser (6/2), Arndt (5/3), Heickmann (3), Vogt (2), Krassort (2), Striethorst (2), Donat (2), Hoffmeister (1), Rösler (1), Leinkenjost

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 16.10.2017


TVB verliert
Siebenmeter-Töter allein reicht nicht

Beckum (hh). Die Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenersten Hammer SC war nicht gut. Als sich aber mit Kai Leinkenjost der zweite verbleibende Rückraumspieler krankheitsbedingt kurzfristig abgemeldet hatte, sanken die Erfolgsaussichten der Bezirksliga-Handballer des TV Beckum gegen Null. Daher war die 20:27 (10:14)-Niederlage für Trainer Thomas Vogt auch keine Überraschung.

Nervensache: Vier Strafwürfe in Folge parierte Robert Große Lohmann. Bild: Wegener

„Über weite Strecken des Spiels haben wir im Rahmen unserer Möglichleiten gut mitgehalten“, lobte der TVB-Verantwortliche die Moral. „Das ist vor allem ein Verdienst von Robert Große Lohmann im Tor, der einen richtig guten Tag erwischt hatte.“ Beckums Schlussmann parierte vier Siebenmeter in Folge. Erst beim fünften Versuch des Primus musste er sich beugen.
Zweimal lagen die Gäste vorn. Mit 1:0 (1.) und 2:1 (4.) führte der Tabellenzwölfte, dann übernahmen die Hausherren das Kommando und zogen über 4:2 (8.), 10:8 (22.) auf 14:10 zur Pause davon. Nach dem Seitenwechsel baute der Hammer SC seinen Vorsprung kontinuierlich aus und lag beim 20:13 (45.) erstmal mit sieben Treffern in Führung.

TVB: Große-Lohmann – Arndt (3), Donat (3), Heickmann (3), Kaiser (3), Striethorst (3), Vogt (2), Hoffmeister (1), Kösters (1), Stake (1), Neumann

Bericht/Bild aus der Glocke vom 09.10.2017


Lage wird zunehmend prekärer
Ohne Routiniers zahlt TVB erneut Lehrgeld

Beckum (hh). In eigener Halle müssen die Handballer des TV Beckum weiter auf einen Punktgewinn warten. Gegen den VfL Kamen zog die Mannschaft von Trainer Thomas Vogt am Sonntagabend mit 22:27 (9:10) den Kürzeren. „Man merkt eben, wenn uns die Routiniers fehlen“, gab der Beckumer Trainer nach dem Abpfiff unumwunden zu.
Mit Felix Markmeier, der im Derby gegen Ennigerloh gleich sieben Treffer erzielt hatte, und Abwehrorganisator Thomas Rösler musste der TVB diesmal auf zwei wichtige Spieler verzichten. Auch der am Knie verletzte Timo Droll musste erneut passen.
Doch zunächst konnte die junge Beckumer Mannschaft dieses Manko ausgleichen. Nach dem 5:5 in der zehnten Minute setzten sich die Gastgeber auf 8:5 (20.) ab. „Da haben wir richtig guten Handball gespielt“, lobte Vogt.

Für Justus Kösters und den TVB wird die Situation immer bedrohlicher. Nun wartet zudem Tabellenführer Hamm. Bild: Wegener

Kamen kam zwar wieder heran und führte zur Pause mit 10:9, aber auch zu Beginn der zweiten Hälfte hielt der TVB noch gut mit. Immer wieder konnten Arndt, Leinkenjost & Co. eine Führung der Gäste ausgleichen. Doch nach dem 18:18 (47.) ließen langsam, aber sicher Kraft und Konzentration nach. Bis zur 54. Minute hatten sich die Kamener auf 23:19 abgesetzt und damit die Vorentscheidung geschafft.
„Uns ist einfach die Luft ausgegangen“, analysierte der TVB-Trainer. „Viele Spieler mussten durchspielen, und da fehlte am Ende nicht nur die Cleverness, sondern wir hatten zu wenig Alternativen auf der Bank.“ Die Gäste nutzten das gnadenlos aus und setzten sich bis zum Schlusspfiff auf 27:22 ab.
„Wir müssen eben noch viel lernen“, erklärte Vogt und blickte in die Zukunft. Am nächsten Wochenende muss seine Mannschaft beim Tabellenführer Hamm antreten. „Das wird schwer. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht frühzeitig unten reinrutschen.“

TVB: Große-Lohmann – Arndt (6/5), Hoffmeister (4), Leinkenjost (4), Stake (2), Neumann (2), Striethorst (2), Heickmann (1), Kaiser (1), Kösters, Vogt

Bericht/Bild aus der Glocke vom 02.10.2017


Indiskutable Abwehrleistung der Heimsieben im Derby
Ennigerloh geht mit 34:36 in Beckums Torhagel unter

Ennigerloh (gl). Wann bekommt man schon mal 70 Tore in 60 Minuten zu sehen? Einen wahren Torhagel erlebten die Zuschauer am Samstagabend in der Olympiahalle. Doch wirklich freuen konnten sich darüber nur der TV Beckum und sein Anhang, denn die Gäste gewannen das Derby gegen den TV Ennigerloh mit 36:34 (17:17) und feierten ausgelassen den ersten Saisonsieg.

Der Eindruck täuscht: Am Ende war Justus Kösters (unten) mit Beckum obenauf, während sich Julian Heiringhoff und die anderen Ennigerloher von Trainer Martin Wellnitz wegen einer schwachen Abwehrleistung die Leviten lesen lassen mussten. Bild Wegener

„36 Tore in eigener Halle kassieren – das geht gar nicht“, sagte TVE-Trainer Martin Wellnitz nach dem Abpfiff maßlos verärgert über die schwache Defensivleistung seiner Mannschaft. Beide Ennigerloher Torhüter bekamen kaum eine Hand an den Ball, und auch die Abwehrreihe tat sich gegen die von Beginn an kämpferisch auftretenden Gäste schwer. Daher rannte der TVE fast über die gesamte Spielzeit einem Beckumer Vorsprung hinterher.
Zwar konnte Thomas Dittrich nach zehn Minuten per Siebenmeter erst zum 5:5 ausgleichen und sein Team dann mit 6:5 in Führung bringen, doch nach einer Viertelstunde führte der TVB wieder mit 10:6. Martin Wellnitz reagierte und ließ seine Mannschaft offensiver decken. Mit Erfolg: Bis zur Pause kämpften sich die Gastgeber auf 17:17 heran.

TVB-Block: Johannes Stake stört Patrick Klar (v. l.) beim Wurf. (Bild Wegener)

Aber in der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild: Beckum legte ein Tor vor, der TVE glich aus, schaffte es aber – auch bei doppelter Überzahl – nicht, selbst in Front zu gehen. 30 Sekunden vor dem Ende hatte die Wellnitz-Sieben nochmals die Chance auf einen Punkt, doch Robert Große-Lohmann hielt, und mit einem Wurf über das ganze Feld ins leere Ennigerloher Tor machte Jan Vogt für den TVB alles klar.
„Meine Jungs haben eine super Einstellung gezeigt“, lobte Gäste-Trainer Thomas Vogt, während seine Mannschaft lautstark den Derbysieg bejubelte. „Alle haben ihre Leistung gebracht und sich selbst mit dem Erfolg belohnt.“

TVE: Kochmann, Teckentrup – Dittrich (9/6), Benjamin von Greiffenstern (6/2), Klar (5), Horstmann (4), Jan-Henrik Helmig (4), Stephan Hartmann (3), Zert (2), Walmann (1), Sven Helmig, Christoph Helmig, Kevin Hartmann, Heiringhoff

TVB: Große-Lohmann – Arndt (8/5), Markmeier (7), Kaiser (6), Neumann (4), Vogt (3), Striethorst (3), Leinkenjost (2), Hoffmeister (2), Stake (1), Rösler, Kösters

Bericht/Bilder aus der Glocke vom 25.09.2017, Bericht HARALD HÜBL, Bilder Wegener


Bitterer Tag für TV Beckum
Heimschlappe und Verletzungspech

Beckum (hh). Vor dem ersten Heimspiel der Saison war Thomas Vogt, Trainer des Handball-Bezirksligisten TV Beckum, optimistisch, gegen den TV Werne die ersten Punkte einfahren zu können. Seine Mannschaft war nahe dran, doch in der entscheidenden Schlussphase der Partie patzte die Vogt-Sieben und stand nach der 19:21 (13:8)-Niederlage erneut mit leeren Händen da.

Leon Neumann (l.), der zweimal traf, spielte mit dem TVB in der ersten Hälfte noch überlegen, ehe nach der Pause der Gast aus Werne Oberwasser bekam. (Bild Wegener)

Es sollte die vom TVB-Trainer vorhergesagte Partie auf Augenhöhe werden. Im ersten Spielabschnitt jedoch mit deutlichen Vorteilen für die Gastgeber. „In den ersten 30 Minuten haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte Vogt. Während die Gäste überhastet agierten und oft unvorbereitet den Abschluss suchten, hielten sich die Männer um Spielmacher Vincent Kaiser an den Matchplan des Verantwortlichen. So erspielten sich die Beckumer bis zum 13:8-Pausenstand eine komfortable Fünf-Tore-Führung.

Beckums Trainer Thomas Vogt beklagte gleich zwei Verletzte: Tim Droh und Jannik Striethorst. (Bild Wegener)

Und das obwohl der TVB-Rückraumspieler Timo Droll bereits nach 20 Minuten wegen einer schweren Knieverletzung ersetzt werden musste. „Die Verletzung hat uns aus ein bisschen aus dem Konzept gebracht“, sagte Vogt. „Gerade in der zweiten Halbzeit hat er uns mit seiner Erfahrung gefehlt.“
Aber es sollte noch schlimmer kommen: Auch Jannik Striethorst musste im zweiten Spielabschnitt passen. „Da fehlten uns dann die Alternativen“, fügte Vogt hinzu. Bis zur 53. Minute hielt der Vorsprung der Gastgeber, doch dann glich Werne aus und ging mit 20:19 in Führung. In der hektischen Schlussphase kassierte der Gastgeber aus Beckum zudem gleich drei Zeitstrafen. Werne dagegen behielt einen kühlen Kopf und traf zum 21:19-Endstand. „Diese Niederlage hätte nicht sein müssen“, ärgerte sich der TVB-Trainer über die erste Heimschlappe.

TVB: Ruddigkeit, Große-Lohmann – Arndt (6), Stake (3), Hoffmeister (2), Markmeier (2), Neumann (2), Droll (1), Kaiser (1), Kösters (1), Leinkenjost (1), Rösler, Vogt, Striethorst.

Bericht und Bilder aus der Glocke vom 18.09.2017


Schwerer, aber erfolgreicher Anfang
SV Eintr. Dolberg – TV Beckum 29:23

Dolberg (bemi).Immerhin, wird sich Thomas Steinhoff denken, der Anfang ist gemacht. Eintracht Dolberg hat das Bezirksliga-Derby gegen den TV Beckum mit 29:23 gewonnen. Und das trotz einer teils durchwachsenen Leistung.
Was aber auch daran lag, dass der Gast aus Beckum quicklebendig dagegenhielt und vor allem in der Abwehr die Schotten über weite Strecken gut dicht machte. „Beckum hat das gut gemacht. Sie haben einfache Tore erzielt und waren hinten sehr forsch“, sagte Steinhoff. Was Beckum auszeichnete, machte Dolberg zu schaffen. Die Gäste führten sogar nach 24 Minuten mit einem Tor (11:10).

Kein Durchkommen: Beckums Timo Droll (Dritter v. l.) und Vincent Kaiser (r.) suchen die Lücke. Dolbergs Lucas Mächling (v. l.) im Tor, Pascal Weghake, Nils Rödelbronn und Sven Scheel machen hinten dicht. Bild: Wegener

„Das war eine super Leistung von uns“, lobte TVB-Trainer Thomas Vogt seine Schützlinge, die die Partie lange Zeit offen hielten und sich weder beim 14:14 (34.) oder 20:20 (45.) abschütteln ließen. „Danach sind wir aber besser ins Spiel gekommen“, merkte Steinhoff, dass die Eintracht stärker wurde und den Druck im Angriff erhöhte.
„Uns ging die Kondition aus“, sah auch Vogt, wie sich seine Leistungsträger um Droll, Kaiser und Hoffmeister aufgerieben hatten. Dolberg setzte sich auf 25:21 (53.) ab und hatte nun alles im Griff. „Wir waren viel sicherer in unseren Aktionen und haben dann noch einige Konter genutzt“, erlebte Steinhoff ein entspanntes Ende nach mühsamen Beginn.
„Uns fehlten die Alternativen“, meinte Vogt, der auch noch auf Justin Donat verzichten musste. Der Rechtsaußen hatte sich beim Aufwärmen verletzt. „Ich hatte keinen Mann für die reichte Seite mehr“, haderte Beckums Trainer. „Dolberg konnte sich gut darauf einstellen.“ Und dennoch: „Auf diese Leistung können wir aufbauen“, eben auch, weil Beckum sich trotz des dezimierten Kaders voll einbrachte und mehr als nur dagegenhielt. Es hätte für beide Teams schlimmer laufen können.

Dolberg: Muer, Mächling – Scheel, M. Weghake (5), Heickmann (3), P. Weghake (6), Johannwiemann (3), Rödelbronn (1), Brentrup (1), Kellermann (1), Heising (3), Supenkamp (4), Tittmann, Lauf (2)

Beckum: Grosse-Lohmann, Ruddigkeit – Hoffmeister (2), Kösters, Arndt (1), Leinkenjost (2), Vogt, Droll (10), Neumann (2), Kaiser (6), Stake, Roesler

Bericht/Bild aus der Glocke vom 11.09.2017


Zweitligist Hamm lässt im Test wie erwartet die Muskeln spielen
Beim 14:45 ist selbst Verlierer TVB ein Gewinner

Beckum (HARALD HÜBL). „Gegen solch einen Gegner spielt man nur alle zehn bis 15 Jahre. Da ist es doch klar, dass meine Spieler heiß waren“, stellte Thomas Vogt, Trainer des Handball-Bezirksligisten TV Beckum, nach der Partie gegen den Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen fest. Vor 550 Zuschauern gaben die Gastgeber ihr Bestes, doch am Ende setzte sich das Profiteam mit 45:14 (20:6) in der Sporthalle des Berufskollegs standesgemäß durch.

„Ich hatte vor dem Anpfiff auf 43:16 getippt“, verriet der TVB-Verantwortliche nach dem Abpfiff. Damit lag er fast richtig. So sehr sich seine hochmotivierte Mannschaft auch mühte, gegen die in allen Belangen überlegenen Profis stand sie auf verlorenem Posten. „Die gegnerischen Spieler sind alle ein bisschen kräftiger“, erklärte Vogt mit einem Lächeln. „Dadurch konnte man nicht, drüber konnte man auch nicht. Das war dann schwierig für uns.“ Trotzdem war der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

Fabian Huesmann vom ASV Hamm-Westfalen (Bild Wegener)

Der Zweitligist zeigte sofort, dass er seine physische Überlegenheit konsequent nutzen wollte. Mit 3:0 (4.) setzten sich die von Kay Rothenpieler trainierten Gäste ab. Doch Timo Droll und Felix Markmeier verkürzten zum 2:3 (7.). Es blieb das einzige Mal, dass der Bezirksligist so dicht herankam. Danach lief die ASV-Angriffsmaschinerie auf Hochtouren. Über 12:3 (17.) und 16:6 (24.) setzte sich Hamm auf 20:6 zur Pause ab. Neben den TVB-Torschützen Droll, Markmeier und Mike Hoffmeister erntete Torwart Michael Ruddigkeit nach Paraden gegen Vyron Papadopulus und Lars Gudat Szenenapplaus von den vollbesetzten Rängen.

Nach der Pause stellte Rothenpieler seine Defensive auf ein 5:1-System um. Er beorderte Vincent Saalmann im Wechsel mit Lars Gudat auf die Position des Vorgezogenen. Dadurch wurde für den Bezirksligisten der Weg zum Tor noch steiniger. Hinzu kam, dass den Amateuren zunehmend die Puste ausging. „Ich bin so kaputt, das kann sich keiner vorstellen“, räumte TVB-Routinier Markmeier nach dem Abpfiff ein. „Das Spiel war viel härter als sonst, aber fair. Das hat total viel Spaß gemacht. Man konnte sich mal völlig verausgaben. Das war das Großartige daran.“

Auch der ASV-Trainer war nach dem ersten Test seines Teams positiv gestimmt. „Das war eine gute Trainingseinheit“, resümierte er. „Die Jungs haben Spaß gehabt, und ich habe schon ein paar gute Sachen gesehen. Deshalb bin ich ganz zufrieden.“

TVB: Ruddigkeit, Fahl, Kreft – Droll (6/2), Markmeier (3), Hoffmeister (1), Arndt (1), Kleickmann (1), Leinkenjost (1), Stake (1), Vogt, Donat, Krassort, Kaiser und Rösler.

ASV: Storbeck, Lorger – Papadopulus (10/4), Blohme (7), Neuhold (5), Huesmann (4), Gudat (4), Saalmann (4), Brosch (3), Possehl (3), Krieg (2), Fuchs (1), Schwabe (1) und Voss-Fels (1)

Bericht/Bild aus der Glocke vom 24.07.2017